Reichenau in alten Ansichten

Reichenau in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Wehrle
Gemeente
:   Reichenau
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5145-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Reichenau in alten Ansichten'

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39. Ein Heuwagen am 'Hörnli' in Niederzell. Schon vor 1923 führte ein Fußweg durch Schilf und Ried von Mittelzell nach Niederze!l.

40. Ein Frühlingstag in OberzeIl anno 1924. Der See ist noch 'klein', wie man hier sagt, aber bald sprießt das Schilf und das Bild verändert sich. Heute kann diese Stelle nicht mehr besucht werden, da durch Naturschutzgebiete weite Teile des Seeufers geschützt sind.

41. St. Georg in Oberzell war von Reben umgeben. Schmale Fußwege ermöglichten den Zugang zu den Weinbergen, die aber später entfernt wurden. Durch die Flurbereinigung wurden in der Nähe der Kirche später wieder Reben angepflanzt.

42. Die Kirche St. Georg in OberzeIl wurde nach 888 durch Abt Hatto lIl. erbaut und im Verlauf der Jahrhunderte nur wenig verändert. Bei einem Rombesuch im Jahr 896 erhielt Abt Hatto lIl. von Papst Formosus das Haupt des heiligen Georg geschenkt. Daraufhin ließ er die neu erbaute Kirche diesem Heiligen weihen und zur Aufbewahrung der Reliquie eine Krypta einbauen.

43. Die Georgskirche in OberzeIl ist berühmt wegen ihrer ottonischen Wandbilder an den Langhauswänden. Sie zeigen acht große Darstellungen von Wundertaten Christi. Diese Wandbilder wurden 1880 unter einer Tünche entdeckt und anschließend freigelegt. Das Bild zeigt das Innere der Georgskirche im Jahr 1925 kurz nach der damals erfolgten Restaurierung.

44. Ein idyllisches Plätzchen an der 'Herrenbruck ' beim Münster. Der Gewanname 'Herrenbruck' (= Mönchsbrücke) erinnert an den Hafen des Klosters, der sich im Mittelalter hier befand. Es ist Sommer, der See ist 'gewachsen' und das Wattschiff und die Gondeln finden kaum noch Platz um anzulegen.

45. Die 'Watt', die am Vcrtag gebeizt, das heißt zur Haltbarmachung in eine heiße chemische Lösung getaucht wurde, ist zum Trocknen aufgehängt. Die Fischerboote sind aufgezogen und eine sonntägliche Ruhe liegt über der Landschaft.

46. Das Münster St. Maria und Markus der Reichenau um 1924. Links die Kanzel und rechts die Bänke für die Schulkinder. An den Hochwänden Ölgemälde aus der Geschichte der Heiligblutreliquie. Vierungsbogen und Decke mit Malereien des Freiburger Malers und Restaurators Schilling. Diese Arbeiten wurden 1905 ausgeführt. Durch Renovationen und Erforschung der Baugeschichte in den sechziger Jahren wurde im Münster der romanische Baustil wieder sichtbar gemacht.

47. Im Westbau des Münsters mit den beiden Eingängen befand sich in der Apsis der 'Chor', wie die Orgelempore damals genannt wurde. Den Fußboden bedeekten unschöne Kacheln. Diese sowie die Empore wurden bei der 1929 beginnenden Renovierung entfernt.

48. Aus der großen Vergangenheit des ehemaligen Klosters sind noch einige Kunstwerke erhalten geblieben, die in einer sogenannten Schatzkammer aufbewahrt werden. Zur Besichtigung der Schätze öffnete der Münstermesner die Schranktüren. Das alte Lesepult links trägt ein Evangeliar, die einzige Handschrift aus karolingischer Zeit, die der Reichenau erhalten blieb. Heute wird der Münsterschatz in Glasvitrinen aufbewahrt und kann zu regelmäßigen Öffnungszeiten besichtigt werden.

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