Reinbek gestern und heute

Reinbek gestern und heute

Auteur
:   Carl-Friedrich Manzel und Stadt Reinbek
Gemeente
:   Reinbek
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6634-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Reinbek gestern und heute'

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Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser!

Mit 'Reinbek gestern und heute' steht in der Reihe von Bildbänden über unsere Stadt ein weiteres, interessantes Werk zur Verfügung, das sowohl alteingesessenen aber auch jüngeren Reinbekerinnen und Reinbekern neue Ansichten und Einsichten vermitteln wird. In diesem Bildband finden Sie eine Dokumentation der optischen Veränderungen in unserer Stadt. Eine Gegenüberstellung von Fotos aus den Iahren um 1950 und aus der Gegenwart macht uns deutlich, wie rasch doch das Stadtbild sich wandelt. In unserer schnellebigen Zeit nehmen wir es oft nur im Vorübergehen wahr, daß da ein neuer Wohnkomplex anstelle einer alten Villa emporwächst, eine Baulücke geschlossen oder eine Straße umgestaltet wird.

Die nachfolgenden Aufnahmen sind in ihrem Vergleich zu gestern und heute in der Regel vom selben Blickwinkel aufgenommen. Die mitunter krasse Veränderung wird somit besonders deutlich sichtbar. Sicher werden Sie dabei feststellen, daß manches Neue nicht unbedingt schöner und besser ist. Zum Glück sind wir heute bei Veränderungen aber schon wieder sensibler und vorsichtiger geworden als vor etwa dreißig Iahren und würden so manchen 'Prevel' aus den sechziger oder siebziger Iahren

nicht wiederholen. Doch jede Architektur, jedes Bauwerk ist ein Kind seiner Zeit, und oft mußte der Not gehorchend eine unverzügliche Lösung gefunden werden.

Der Herausgeber dieses Buches, Carl-Friedrich Manzel, der auch die erläuternden Texte schrieb, hat hier gemeinsam mit dem Stadtarchivar eine Bildauswahl auf den nachfolgenden Seiten getroffen, die uns in Muße einen Rückblick erlaubt und die Gedanken in die Vergangenheit schweifen läßt.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Schauen und Lesen und bei dem vielleicht geweckten Wunsch, unser Reinbek zu Fuß selbst gründlich in Augenschein zu nehmen.

Reinbek, im Oktober 2000 Helmut Schomann, Bürgervorsteher Detlef Palm, Bürgermeister

Einleitung

Unser schöner Ort war bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges eine Landgemeinde mit einem Zentrum, das an ein dörfliches Idyll erinnerte und einige Villenzeilen wie zum Beispiel den Ziegelkamp. Die Einwohnerzahl stieg von rund 4 000 in 1939 bis Ende 1945 auf etwa 7 500, insbesondere durch Ausgebombte und Flüchtlinge. Das weitere Anwachsen der Bevölkerungszahl erreichte Ende 1973 ungefähr 15 5 0 0 und bekam durch die Eingliederungen im Rahmen der Gebietsreform 1974 noch mal einen kräftigen Schub auf etwa 23 000. Ende 1999 wohnten fast 25 000 Menschen in Reinbek. Die aufgezeigte Entwicklung der Einwohnerzahl verlangte natürlich die Schaffung neuen Wohnraums für die Menschen. So entstanden die neuen Bebauungsgebiete, wie beispielsweise Cransberg, Klosterbergen, Krabbenkamp. Daneben wurden die hauptsächlich im alten Stadtgebiet liegenden, relativ graßen, alten Grundstücke, durch erheblich bessere Ausnutzung der Flächen bei der Neubebauung herangezogen.

Seit dem Iahre 1952, als Reinbek die Stadtrechte verliehen wurden, sind beinahe fünfzig Iahre vergangen. Dieser kleine Bildband ist ein Rückblick aufVeränderungen im Reinbeker Stadtbild in den vergangenen Jahrzehnten.

Sicher werden bei manchen alteingesessenen Bürgern Erinnerungen wachgerufen, und für Reinbeker Neubürger gibt es vielleicht Wissenswertes und Interessantes zu erfahren.

Reinbek, Oktober 2000

Carl-Friedrich Manzel und Stadtarchivar PeterWagner

STADT REINBEK

Das Wappen der Stadt Reinbek

Wie alt ist es und welche Bedeutung hat die Darstellung auf dem ReinbekerWappen? Als Entstehungsjahr desWappens, das von ProfessorVictorTaubner entworfen wurde, kann das Iahr 1935 angesehen werden. Mit Verfügung vom 22. August 1935 verlieh der Oberpräsident der Provinz Schleswig-Holstein der Gemeinde Reinbek am Sachsenwald ein Wappen, dessen Beschreibung in der Fachsprache wie folgt lautet: 'Ein roter, durch silbernen Querstreifen geteilter Schild, in der oberen Teilung zwei, in der unteren Teilung ein silbernes Eichenblatt, in Dreipaßstellung, die Spitzen nach außen gekehrt.'

Was unser Wappen darstellt und was es aussagt, hat Prof. Taubner so erklärt: 'Reinbek liegt am Sachsenwald in dessen Mitte die sterbliche Hülle Ottos von Bismarck ruht. Das Wappen der Bismarcks führt im Dreipaß drei silberne Eichenblätter. Die im Reinbeker Wappen ebenfalls so gestellten Eichenblätter weisen einen Kenner also aufBismarck und den Sachsenwald hin. Zwei Farben (heraldisch ausgedrückt: eine Farbe = rot und eine = 'rnetall', d.h. silber, weiß) hat das Reinbeker Wappen. Reinbek ist eine holsteinische Stadt und Holsteins Farben ('Tinkturen') sind 'Rot' und 'Silber' . Symbolisch aber ist rot die Farbe des Rechtes, auch der Liebe, silber bzw. weiß die der Weisheit. Und so mahnt das ReinbekerWappen den Wissenden auf Recht und Weisheit zu halten. Aus der 'Zweiheit' strömt aber auch Mut und Kraft im Kampfe des aus Aktion und Reaktion bestehenden Lebens.

Die drei Eichenblätter: Die Eiche gilt als deutscher Baum. Auch auf einigen unserer Münzen mahnen uns der Eichenzweig und das junge Eichenbäumchen an die deutsche Kraft und an die deutsche Treue. Und die Dreizahl mahnt an Einigkeit und Recht und Freiheit und an Weisheit, Schönheit und Stärke. Und das 'Wellenband? Es stellt den Bach, den Fluß dar und hat drei Wellen. Seine Bedeutung geht noch weit über die Symbolik der Dreiheit hinaus, wenn darin das astronomische/ astrologische Tierkreiszeichen des 'Wassermann' gesehen wird.'

(Aus der Festschrift zur 725-Jahrfeier von Reinbek, 1963.)

Maenner & Vooes GmbH, Hamburger Straße 78.

Das 1956 erbaute Betriebsgebäude war in eine park-

ähnliche Umgebung eingebettet. Die Firma stellte Glückwunschkarten her und exportierte sie in alle Welt. Es waren zeitweise

250 Mitarbeiter beschäftigt. Nach Einstellung des Betriebes wurde die Baulichkeit 1 992 abgerissen und das Gelände verkauft.

2 Wohnanlage Wildenhofeek 1- 22 (Hamburger Straße).

Auf diesem rund 30 000 qm großen Areal wurden 1993-1995 achtWohn-

blöcke in zwei-bis dreigeschossiger Bauweise mit insgesamt 145 Eigentumswohnungen sowie Tiefgaragen errichtet. Die Bezeichnung 'Wildenhofeck'

leitet sich ab von dem früher hier gelegenen landwirtschaftlichen Hof der Familie Wild.

3 Hamburger Straße 4-9, Villa van Cramm.

Plänen des Hamburger Architekten Haller gebaut. Zwei Iahre später folgte der Bau eines Stallgebäudes und einer Remise. 1 934-

1895 wurde diese Villa von dem Baumeister Ohl nach

errichtete man im Stallgebäude zwei Wohnungen mit Garage. Mit einer Ausnahmegenehmigung wurden 194-4- acht kleine Not-

wohnungen für ausgebombte Hamburger geschaffen. Alle Baulichkeiten wurden 1960 abgerissen.

4 Hochhaus am Sachsenwald, Hamburger Straße 49.

Hier, auf der höchsten Erhebung Reinbeks, wurde in den Iahren 1964 bis

1 966 ein zwanziggeschossiger Hochhausbau in der Form einesYpsilons errichtet. Durch diese Bauweise konnten etwa 145 Eigentumswohnungen verschiedener Größe auf kleinster Grundfläche entstehen. Architekt war Max Heimerl. Tiefgaragen und Abstellplätze wurden auf dem Nachbargrundstück geschaffen

5 Gut Schaumann (ehemals Gutshof Hinsehendorf), an der Hamburger Straße.

Nach einem Großbrand errichtete der Landwirt Willi

Schaumann um 1909 ein neues Herrenhaus sowie Stallungen. Auf dem Foto ist rechts der Pferdestall und links ein weiteres landwirtschaftliches Ge-

bäude zu sehen. In der hinteren Mitte entstehen bereits neue Baulichkeiten.

6 Einkaufszentrum am Täbypiatz (ehemals Gut Schaumann), an der Hamburger Straße.

NachAbbruch der Gutsgebäude bebaute die Siemers-Stiftung 1959

bis 1965 das Gelände. Nur das ehemalige Herrenhaus blieb erhalten. Es entstanden ein Wohn- und Geschäftshaus mit rund einhundert Wohnungen sowie rund um den Täbypiatz weitere Läden und die evangelisch -lutherische

N athan -Söderblom - Kirche.

7 Waldhaus Loddenallee.

nen des Architekten Theodor Pichinot ein Gasthaus errichten und modernisierte gleichzeitig den

Schießstand. Unter verschiedenen Besitzern erfolgten im Laufe der Iahre mehrere Anbauten. Sowohl

das 'Waldhaus' als auch der Schießstand fielen 1 992 einem Großfeuer zum Opfer.

Der Reinbeker Schützenverein ließ 1954 nach Plä-

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