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Reinbek in alten Ansichten

Reinbek in alten Ansichten

Auteur
:   Peter Wagner
Gemeente
:   Reinbek
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6082-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Reinbek in alten Ansichten'

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Einleitung

Schon lange, bevor die Ortschaften, aus denen das heutige Reinbek entstand, urkundlich erwähnt wurden, sicdelten hier Menschen. Zahlreiche Funde von steinzeitlichen Werkzeugen belegen ihre Anwesenheit über [ahrtausende hinweg. Noch heute sind 47 Hügelgräber aus vorgeschichtlicher Zeit erhalten. Aus ehemaligen Streusiedlungen entstanden im Laufe der Jahrhunderte kleinere Dörfer. Die erste urkundliche Erwähnung der Orte Schönningstedt (1224), Ohe (1238) und Hinsehendorf (1238), die heute die Stadt Reinbek bilden, hängt mit Landschenkungen an eine in Hoibek gelegene Kapelle zusammen. Hoibek lag im heutigen Ortsteil Sachsenwaldau. Aus der Kapelle wurde das Kloster Reinbek. Der Erzbischofvon Bremen bestätigte 1226 Stiftung und Erbauung des Klosters. Um 1233 verlegte das Kloster seinen Sitz in das am Oberlauf der Bille gelegene DorfKöthel.Als 1251 das restliche Hinsehendorf dem Kloster geschenkt wurde, entschloß man sich, hier am Mûhlenteich neue Klostergebäude zu bauen. Seinen Namen Reinbek brachte das Kloster mit. Das Dorf in dessen Gemarkung es lag, hieß weiterhin Hinsehendorf. Zeitweise lebten in dem nach MariaMagdalena benarmten Kloster Reinbek mehr als sechzig Nonnen nach den Regeln der Zisterzienser. Als eines der ersten Klöster im Lande löste Reinbek sich im Zuge der Reformation auf.Am 7.April 1529 ûbertrugen Priorin, Amtsfrauen und der ganze Konvent das Kloster an König Friedrich 1. von Dänemark; der Kaufpreis von 12 000 Mark wurde unter den Nonnen aufgeteilt. Das ehemalige Kloster Reinbek war der südlichste Grenzpunkt des Dänischen Königreiches, und die Bille war die Grenze zum Herzogtum Sachsen-Lauenburg. Bei kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Lübeck und Dänemark zerstörten Lübecker Söldner am 15. Mai 1534 das ehemalige Nonnenkloster.

Ein neuer Zeitabschnitt begann, als Herzog Adolf I. von Schleswig-Holstein-Gottorf, dem durch Erbfolge der ehemalige Klosterbesitz Reinbek

zugefallen war, um 1572 auf dem Gelände des zerstörten Klosters ein dreiflügeliges Renaissance-Schloß erbauen ließ. Es war vorwiegend zur Repräsentation bestimmt, und nur gelegentlich hielten sich die Landesherren hier auf. Mehrere Iahre lang diente das Schloß mit seinen Lindereien der standesgemäßen Versorgung von Herzogswitwen. Später war es Verwaltungsgebäude und Gerichtsort für die über zwanzig Amtsdörfer, aber auch Wohnsitz der Amtmänner. Zum Nutzen des Landesherren und rnit dessen Einwilligung ließ 1599 der Reinbeker Amtmann Vahrendorp das Dorf Hinsehendorf niederlegen. Hinsehendorf umfaßte damals fünfzehn Anwesen. Die Einwohner wurden mit ihrer Habe in andere Dörfer umgesiedelt. Im Ort blieb die Verwaltung des Amtes Reinbek mit einem landwirtschaftlichen Vorwerk, Wohnungen für Bedienungspersonal, einer Bäckerei und einer Brauerei. In unrnittelbarer Nähe des Schlosses lag an der Bille die Kornwassermühle. Sie war bereits 1238 dem Kloster übertragen worden und gehörte jetzt zum herzoglichen Besitz. Es bestand Mühlenzwang. Die Bewohner der Amtsdörfer mußten ihr Korn in der Reinbeker Mühle mahlen lassen. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts lagen außerhalb des Schloßbereiches lediglich ein Krughaus und eine Schmiede am heutigen Landhausplatz. 1 772 entstanden aus den Ländereien des Vorwerks einige Bauernstellen und am heutigen Täbyplatz das Gut Hinsehendorf. Darnit begann die Entwicklung des Ortes Reinbek. Arbeitskräfte mußten untergebracht und versorgt werden, Handwerker siedelten sich an. Bezeichnungen wie Tischlerkate, Töpferkate oder Rademacherkate sind aus dieser Zeit überliefert. Die Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorfblieben bis 1773 Landesherren und damit Hausherren von Schloß Reinbek. Ihnen folgten die Könige von Dänemark, die gleichzeitig Herzöge von Schleswig-Holstein waren. Im [ahre 1867 fiel Schleswig-Holstein an Preußen. Damit waren die alten Verwaltungsformen aufgehoben und

das Amt Reinbek bestand nicht mehr. Mit den preußischen Verwaltungsstrukturen wurden die Landkreise eingeführt. Der erste Landrat des Kreises Stormarn erhielt seinen Sitz im Schloß Reinbek. Die zum früherenAmt Reinbek gehörenden Bauerndörfer Schönningstedt und Ohe, denen Bauernvögte vorstanden. behielten lange Zeit ihre Struktur. Außerhalb der geschlossenen Dörfer entstanden aus abseits gelegenen Höfen die Güter Silk, Schönau und Sachsenwaldau. An der Möllner Landstraße lagen die Krughäuser Büchsenschinken und Haidkrug. Während Büchsenschinken eine kleine Ansiedlung blieb, entwickelte sich die Umgebung vom Haidkrug zum heute dichtbesiedelten Wohngebiet Neuschönningstedt. Der Bau der Berlin-Hamburger Eisenbahn im Iahre 1846 gab einen Anstoß für die weitere Entwicklung Reinbeks. Der Ort hatte zu dieser Zeit weniger als 300 Einwohner. Wohlhabende Hamburger Bürger erkannten den Reiz der Landschaft und bauten hier ihre Villen. Die Kaltwasserheilanstalt Sophienbad machte Reinbek für einige jahrzehnte zum Kurort. Durch viele Ausflugslokale wurde der Ort so beliebt, daß sonntags zeitweise Extrazüge von Hamburg nach Reinbek fuhren. Gastgewerbe, Handel und Handwerk blühten auf. Im [ahre 1873, als der Landrat seinen Sitz nach Wandsbek verlegte, wurde Schloß Reinbek verkauft und diente in den folgenden Iahren als Hotel und Pensionat. Danach nutzte die Bundesforschungsanstalt für Forstund Holzwirtschaft das Gebäude. Der Kreis Stormarn und die Stadt Reinbek erwarben 1972 das Schloß und führten bis 1985 umfangreiche Baurnaßnahmen durch. Heute wird das Haus von einer breiten Öffentlichkeit für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen genutzt.

Bis zur Jahrhundertwende harte Reinbek keine eigene Kirche. Es gehörte zum Kirchspiel Steinbek. Der Steinbeker Pastor hielt gelegentlich Gottesdienste in der Schloßkapelle ab. Erst 1894 wurde Reinbek eine

selbständige evangelisch-lutherische Kirchengemeinde und 1901 entstand die neugotische Kirche an der Kirchenallee, die 1969 den Namen Maria-Magdalenen-Kirche erhielt. Die katholische Kirchengemeinde Reinbek gründete sich 1908 und wuchs nach 1945 erheblich. Irn Iahre 1953 erbaute sie die Herz-Iesu-Kirche an der Hamburger Straße. Das Krankenhaus St.-Adolf-Stift besteht seit mehr als hundert Jahren.Als AdolfSchramm den Grauen Schwestern von der kathelischen Wohltätigkeitsanstalt zur heiligen Elisabeth ein Haus an der Hamburger Straße als Erholungsheim schenkte, übernahmen diese schon bald die Pflege von Kranken und Siechen. Daraus enrwickelte sich im Laufe der Zeit das moderne Krankenhaus. Die Großstadtnähe Reinheks führte dazu, daß hier Wohnsiedlungen entstanden. Im [ahre 1952 erhielt Reinbek die Stadtrechte. Das gemeinsame Industriegebiet Reinbek-Schönningstedt-Glinde gab Impulse für die weitere Entwieklung. Durch die Gebietsreform von 1974, die Schönningstedt, Ohe, Neuschönningstedt und Teile von Stemwarde und Glinde zu Reinbek brachte, erhielt die Stadt ihre heutige Größe und Ausdehnung.

Reinbek,im Sommer 1995

Arbeitskreis Reinbeker Stadtgeschichte an derVolkshochschule Sachseuwald

1 Schloßgewese rnit Kornwassermühle, 1828. Diese wohl älteste Darstellung zeichnete Doris Lütkens. Sie betrachtete das Anwesen vom Wentorfer Sachsenberg aus. Das Schloß und die steinerne 'Dänenbrücke' , die den Mühlengraben überquert, sind heute noch zu sehen. Am Damm, der die Bille zum Mühlenteich aufstaut, waren bis 1 8 1 5 noch eine Walk - und eine Sägemühle vorhanden. Der Mühlendamm ist durch eine pforte verschlossen, dem 'Sächsischen Tor zu Reinbek' , wie es in alten Urkunden bezeichnet wird. Das Tor bildete lange Zeit die Grenze zwischen dem dänischen Reich und dem Herzogtum Sachsen-Lauenburg. Es durfte nur

mit einer besonderen Genehmigung passiert werden, und eine Gebühr, das "Iorgeld' , war zu entrichten. Das Torgeld wurde erst 1 848 aufgehoben.

2 Volksschule am Mühlenredder, im Sommer 1951. Der zweite Bauabschnitt war gerade fertiggestellt, als der bekannte Reinbeker Fotograf Dr. von Scheven diese Aufnahme machte. Im Februar 1 950, an einem naßkalten, regnerischen Montag, erfolgte die feierliche Grundsteinlegung. Der Volksschul- Kinderehor unter Leitung von Lehrer Bathke sang ein Lied. Bürgermeister Carl Dobbertin setzte nach einer Ansprache die Dokumentenkassette in das Fundament, und ein Schüler trug unter viel Beifall ein Gedicht von Konrektor Füllgraf vor. Nach den Sommerferien konnten alle 1 136 Kinder und 27 Lehrkräfte mit der Schulleiterin Frau Wernecke

in ihr neues Schulgebäude einziehen. Es war der erste Nachkriegs-Schulbau in ScWeswig-Holstein. Architekt Simon fertigte dafür den Bauplan.

3 Amtsgericht in der 80phienstraße, um 1930. Unter dänischer Herrschaft wurde dieses Gebäude gegen 1855 als Dienstsitz des Amtsschrei bers des Amtes Reinbek errichtet. Der Amtsschreiber war als Jurist der ranghöchste Mitarbeiter des Amtmannes. Er war zuständig für das Steuer- und Gerichtswesen und führte das Schuld- und pfandprotokoll, das heutige Grundbuch. Als Schleswig - Holstein im jahre 1867 zu Preußen kam, wurde das Gebäude Sitz des Königlich-Preußischen Amtsgerichtes. Der Giebel im Hintergrund gehört zu dem in den achtziger [ahren des vorigen Jahrhunderts errichteten Gefángnis, das etwa hundert Jahre bestanden hat.

1961 wurde das Gerichtsgebäude mngebaut. Die Initiale des Bauherren, König Friedrich VII. von Dänemark, die einst den Giebel zierten, sind noch im Hausflur zu betrachten.

4 Krankenhans St.-AdolfStift, um 1900. Der in Reinbek wohnende Hamburger Kaufmann Konsul Adolph Schramm erwarb in der Talstraße, der heutigen MariaMerkert-Straße, ein Grundstück mit einem Gebäude, in dem eine Privatschule mit Pension untergebracht war. Er stellte es 1883 den Grauen Schwestern der 'Katholischen Wohltätigkeitsanstalt zur heiligen Elisabeth' als Erholungsheim zur Verfügung. Schon 1884 nahmen die Schwestern Kranke und Sieche zur Pflege auf. 1890 erhielten sie das Anwesen als Schenkung, und nach weiteren Zuwendungen der Familie Schramm konnte dieses neue Haus, das auch eine Kapelle erhielt, 1897 ge-

baut werden. Es wurde nach dem Namenspatron des Stifters Adolf-Stift benannt.

5 Rathaus, 1952. Ein groBerTag für Reinbek war der 28.Juni 1952. Der ganze Ort war geschmückt und die Menschen hatten sich festlich herausgeputzt. Die Reinbeker Flagge wehte zum ersten Mal, und bei den vielen Gästen und Einwohnern, die sich vor dem Rathaus eingefunden hatten, herrschte eine lockere, frohe und erwartungsvolle Stimmung. Vielleicht ist es der schleswig-holsteinische Innenminister, welcher gerade aus der Rathaustür tritt und feierlich verkündet, daß Reinbek nun die 52. Stadt in Schleswig-Holstein geworden ist. Im Sachsenwald- Theater gegenüber fand der Festakt statt. Bürgervorsteher Dr. Lingens nahm die Urkunde zur

Verleihung der Stadtrechte entgegen und Bürgermeister Hermann Körner erhielt vom Gewerbebund die silberne Amtskette überreicht.

6 Sachsenwald-OberschuIe, 1936. Noch sind die beiden Kastanien klein, die heute durch ihre Größe beemdrukken. Zehn [ahre zuvor war das Schulgebäude feierlich eingeweiht worden. Der Hamburger Architekt Heinrich Bomhoffhatte es im Stil des Klinkerexpressionismus entworfen. Bereits 1924 gründeten Reinbek und zwölf andere Gemeinden einen Verband zur Schaffung eines Reforrn-Realgymnasiums. Der provisorische Unterricht fand anfangs in derTurnhalle am Kûpergang, im Schloß und im Restaurant 'Landhaus' statt. Gegenüber der Schule steht das strohgedeckte Haus des Bauern Soltau und im Hintergrund sehen wir weite Lände-

reien. Die Schulstraße endet als Feldweg in den Ackerfläehen. Das Schulgebäude und die dazugehörenden Lehrerwohnhäuser stehen unter Denkmalschutz.

7 Schönningstedter Straße, um 1920. Schmal ist sie noch und mit Kopfsteinen gepflastert, die alte Ortsverbindung nach Schönningstedt. Das genügte für die pferdefuhrwerke und die wenigen Autos, die es damals gab. links sehen wir die Kolonialwarenhandlung von Christian Heick. Er hatte den Laden von Wilhelm Krohn übernommen, welcher dort bereits 1875 als Eigentümer genannt wird. Später zog die Volksbank in die Räume ein. 1980 mußte das Haus für Neubauten Platz machen. Die 'Bismarck-Linde' rechts ist mit einem schmiedeeisernen Zaun umfriedet. Sie wurde 1895 anläßlichdes 80. Geburtstages des Altreichskanz-

Iers reich illuminiert. Das Gasthans 'Zur Linde' am rechten Bildrand har eine lange Tradition. ebenso wie das danebenliegende Manufakturwarengeschäft der Familie Blohm.

8 'Zum Forsthaus' heißt die Gaststatte auf diesem Foto von 1932; denn rechts an der Lohbrügger Straße befmdet sich noch heute die um 1860 errichtete Försterei. Der Standort des Gasthauses war günstig gewählt am Kreuzweg, der Kreuzung der Straßen nach Glinde und Lohbrügge sowie nach Reinbek und Hamburg. Neben den Reisenden wird damals aber auch mancher Bauer dort Hunger und Durst gestillt haben, während in der benachbarten Stellmacherei oder der Schmiede Wagen und Ackergeräte repariert oder Pferde beschlagen wurden. Große Kastanien und Linden spendeten Schatten. Die Felder links gehörten zum Gut Wil-

denhof Der Blick über die Hamburger Straße schweifte noch ungehindert bis zum Klosterbergenwald.

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