Reinbek in alten Ansichten

Reinbek in alten Ansichten

Auteur
:   Peter Wagner
Gemeente
:   Reinbek
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6082-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Reinbek in alten Ansichten'

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59 Auf dem großen Ruhm, 1957. Die Straßenbezeichnung ist auf einen alten Flurnamen zurückzuführen. Dieses weite Feld, ein großer Raum, reichte etwa vom Jahnckeweg bis an die Schönningstedter Gemarkung. Jetzt entsteht hier ein Wohngebiet. Die ersten großen Blocks der WOBAU sind bereits bezogen. Nun wird die weitere Bebauung vorbereitet. Das ausgeschachtete Erdreich wird auf Feldbahnloren geladen und abtransportiert. So entsteht in den Grünanlagen an der Schönningstedter Straße ein Regenwasser-Rückhaltebecken, das gleichzeitig Teich für manches Kindervergnügen sein wird.

60 Die katholische Herzjesu-Kirche.Am 30.Juli 1953 weht auf dem künftigen Turm der Richtkranz, geschmückt mit gelb-weißen und blau-weiß-roten Bändern, den Farben der Kirche und des Landes. Pfarrer Dr. Becker hält eine Ansprache und dankt den Handwerkern und den Hamburger Architekten Puls und Richter, die den Plan für das Gotteshaus mit ovalem Grundriß entworfen haben. Im Dezember

1 953 war die Kirche feierlich durch den Weihbischof Joharmes von Rudloff aus Osnabrück geweiht worden. Das Gebäude, hoch am Rande des Klosterbergenwaldes gelegen, ist ein eindrucksvolles Bauwerk in der Stadtmitte.

61 Bliek auf den "Iannenhof',1957.Anfang der fünfziger Iahre bot sich das 'Amerika-Meyer-Gelände', ein Grundstück westlich der Schönningstedter Straße, zur Bebauung mit Wohnhäusern an. Hier wird der südliche Bereich erschlossen und die Straße Auf dem großen Ruhm angelegt. Noch stehen keine Häuser, und der Blick ist frei auf die Schönningstedter Straße. Links im Bild liegt der ehemalige "Iannenhof" . Mit diesem Herrenhaus eines ehemaligen Bauerngehöftes sind die Namen Bahnsen und Kück verbunden. Die Ländereien, die einst von der Kûckallee bis zur Bahnsenallee reichten, sind längst aufgege-

ben und parzelliert. Die Straßennamen erinnern an die ehemaligen Besitzer.

62 Lohmeyers Haus, um 1949. Das große Wolm- und Wirtschaftsgebäude der Kohlen- und Baustofihandlung Lohmeyer inmitten des Ortes an der Bergstraße gehörte zuvor zum umfangreichenAnwesen des Gast- und Landwirtes jahncke. Das Landhaus hat auf dem Platz im Vordergrund gestanden, bis es 1912 abbrannte. In der Nachkriegszeit waren dort Baracken aufgestellt. In einer von ilmen war die Volksküche untergebracht. Einwohner, die keine eigene Kochgelegenheit hatten, erhielten hier während der Hungerjahre nach dem Kriege täglich einen Teller warme Suppe. Nun wird der Platz für den Bau der 'Sachsenwald-Arkadeu' vorbereitet.

Links hinter den Bäumen steht die alte Turnhalle am Küpergang. Heute befmdet sich hier das Gebäude des Klostermarktes.

63 Landhausplarz, um 1930. Der zentrale Verkehrspunkt in Reinbek ist seit alters her der Landhausplatz, an dem sich die Wege aus Hamburg, Wentorf und Schönningstedt treffen. Zur Mahnung an den Frieden wurde hier im vorigen jahrhundert eine Eiche gepflanzt. Eine Umzäunung aus Steinpfeilern und Ketten schützte die Friedenseiche vor Beschädigung. Kinder benutzten den Platz gern zum Spielen und schaukelten auf den Ketten. Die Fahrzeuge wurden im 'Karussellverkehr' um den Baum herumgeleitet. Dem zunehmenden Fahrzeugverkehr stand die Eiche schließlich im Wege und mußte gefällt werden. Links ist die

Einfahrt zum Café Nagel zu erkennen. In der Bildmitte schimmert der Giebel des Sophienbades durch die Bäume der Wildkoppel.

64 Bille, um 1926. Die Bille war noch so tief daß man darin schwimmen und sogar einen Kopfsprung ins Wasser wagen konnte. August Hüttmann betrieb in der Böge, der Billebiegung, eine kleine Landwirtschaft. Auch Wentorfer vom gegenüberliegenden Billeufer kauften Milch bei ihm. Um Wege zu sparen, wurden die Milchgefäße per Seilzug über die Bille befördert, Mit dem Kahn brachte Hüttmann Heu für sein Vieh von den Billewiesen in den Stall. An den Wochenenden kamen viele Ausflügler, die entlang der Bille badeten. In der reißenden Strömung und den Strudeln kam es mehrfach zu Unglücksfällen. Vor der [ahrhundertwende wurde

wenige hundert Meter flußaufwärts die längst vergangene Reinbeker Badeanstalt gebaut.

65 Bliek vom Kirchturm, um 1920. Der Blick vom Kirchturm nach Nordwesten hin zeigt noch die Felder und Wiesen der Soltauschen Ländereien mit ihren Knicks. In der offenen Feldscheune am linken Bildrand wurde Strah gelagert. Sie stand in der [etzigen Nelkenstraße. Die beiden Häuser im Vordergrund liegen an der Kirchenallee. Heute sind die Felder dicht bebaut. Vorne liegen Vierländer Weg und Raade, etwas entfernt würden wir [ahnckeweg, Rosenstraße und Cronsberg erkennen.

66 Mühlenredder, 1949. Der Mûhlenredder zeigt sich als Feldweg noch so, wie ihn die Bauern der westlich von Reinbek gelegenen Dörfer Havighorst, Oststeinbek und Glinde mit ihren vollbcladenen Fuhrwerken auf dem Weg zur Reinbeker Wassermühle befahren haben. Bis 1 854 mußten die Einwohner der zumAmt Reinbek gehörenden Dörfer ihr Korn zur hiesigen Mühle an der Bille bringen und es dort mahlen lassen. Über den Mühlenredder fuhren auch die Reinbeker Landwirte auf ihre hier angrenzenden Felder. Noch heute stehen Reste der Knicks und einige der großen Eichen an der inzwischen ausgebauten Straße.

67 MarktaufdemTäbyplatz, 1968. Ab 1967 wurden die nördlich der Hamburger Straße gelegenen Felder des ehemaligen Gutes Hinschendorf dicht mit Wohnhäusern bebaut. DasY-Hochhaus an der Hamburger Straße ist bereits fertiggestellt. Geschäfte fûr den täglichen Einkauf sind im 'Sachsenwald-Einkaufszentrurri' vorhanden. Mit

dem Verkauf von frischem Vierländer übst und Gemüse beginnt 1968 auf dem Täbyplatz der regelmäßige Wochenmarkt. Längst haben überdachte Verkaufswagen die einfachen Tische ersetzt, und an den Markttagen herrscht reges Leben und Treiben. Der Markt ist zu einem beliebten Treffpunkt geworden.

68 Täbyplatz, 1968. Mit den vielen neuen Einwohnern kamen natürlich auch viele Kinder. Der Brunnen auf dem Täbyplatz, eigentlich als Kunstobjekt gedacht, läßt sich gut als Planschbecken und Wasserrutsche benutzen und bereitet den Kindern viel Vergnügen. Der Edeka-Laden offeriert im Schaufenster Brandt-Zwieback für 78 Pfennige je Paket. Aus den Platanen' die den Weg zur NathanSöderbloom-Kirche säumen, sind inzwischen stattliche Bäume geworden. Die Häuser im Hintergrund gehören zur Bogenstraße. Auf dem freien Platz davor steht jetzt das kirchliche Gemeindehaus.

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