Reinbek in alten Ansichten

Reinbek in alten Ansichten

Auteur
:   Peter Wagner
Gemeente
:   Reinbek
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6082-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Reinbek in alten Ansichten'

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69 Schönningstedter Mühle, um. 1960. Diese Holländer-Windmühle war das Wahrzeichen von Schönningstedt. Die bis 1974 selbständige Gemeinde führte es in Wappen und Siegel. Auf einem Unterbau aus Ziegelsteinen, sonst ganz aus Holz, wurde die Mühle 1886 erbaut. Um auch bei geringem Wind das Getreide zu Mehl und Futterschrot mahlen zu können, erhielt sie 1919 zusätzlich einen Elektromotor. Ab 1890 ergänzte eine Bäckerei den Mühlenbetrieb. Die historische Mühle wurde 1968 stillgelegt und fortan als Gaststätte berrieben. Am 29. Oktober 1991 ging die Schönningstedter Windmühle in Flammen auf.

70 'Kuhlenteich' in Schönningstedt, um die Jahrh~dertvvende.Festlich gekleidete Frauen, Männer und Kinder verweilen an der Friedenseiche ruitten im Dorf Sie genießen die sommerliche Stimmung am Kuhlenteich, auf dessen glatter Oberfläche sich die dörfliche Idylle spiegelt. DerTeich, einst Tränke für das Vieh, und die Dorfstraße haben sich kaum verändert. Nur die Fachwerkkate von Pahlen wurde im Laufe der Zeit baufállig und mußte weichen. Das Bauernhaus der Familie Bohlens ist bis heute erhalten, und auch die Friedenseiche steht noch am Teich.

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7 1 Schule Schönningstedt, 1950. Im DorfSchönningstedt wurde 1834 ein einklassiges Schulhaus an der [etzigen Königstraße gebaut. In denjahren 1894/95 mußte es einem größeren Gebäude weichen, das zwei Klassenräume enthielt. Infolge der Bevölkerungszunahme am Ende des Zweiten Weltkrieges war die Schule hoffnungslos überfüllt, und deshalb entschied sich 1 950 die Gemeindevertrerung, drei Klassenräume anzubauen. Unser Bild zeigt die feierlichen Grundsteinlegung. Die Gäste und das Lehrerkollegium mit Schulleiter [acobs lauschen den Liedern des Schulchores; Lehrer Kemmeries dirigiert.

72 Schmiedesberg Nr. 17, um 1955. Ein Stück altes Reinbek und ein auffälliges Gebäude im Stadtbild war dieses Haus auf der Anhöhe des Schmiedesberges. Schneidermeister Harten erwarb 1826 auf der sogenannten Schmiedekoppel ein Grundstück und erbaute darauf ein Wohnhaus, in dem später auch Läden eingerichtet waren. Viele Reinbeker werden sich noch daran erinnern können. Vorn, ein paar Stufen hoch, hatte Lohse ein Zigarrengeschäft, daneben lag der Gemüseladen von Schlünsen. Hier konnte man auch mit Obst und Gemüse gefüllte Konservendosen mit einer Maschine verschließen lassen. Durch diese Vorratshaltung

standen im Winter eigene Gartenerzeugnisse auf dem Speiseplan.

73 Schönnlngstedter Straße Nr. 63, um 1930. Der um die Jahrhundertwende entstandene kleinbäuerliche Betrieb der Familie Puls stützte sich nicht nur auf die Erträge der Landwirtschaft. Die schweren Pferdegespanne wurden auch zum Holztransport in den Waldungen sowie zur Auslieferung von Heizmaterial und Sand eingesetzt. Das damals Schönningstedter Anwesen mit einer Einfahrt zur Reinbeker Schützenstraße war bald aus 'Prahlsdorf" nicht mehr wegzudenken. Hier kaufte man auch in kleinen Mengen Kohlen und Briketts sowie das Stroh für die Schweine. Sand konnte mit Handwagen oder Schiebkarre direkt aus der Sandgrube ge-

holt werden, die unmittelbar hinter dem Hause lag. Als Büro diente seinerzeit die große Wohnküche. Heute hat sich der Betrieb zu einem bedeutenden Entsorgungsunternehmen entwickelt.

74 Volksschule Ohe, um 1962. Als 1873 die Oher Schulkate durch Blitzschlag eingeäschert wurde, entstand eine neue einklassige Schule, der dann 1910 ein zweiter Klassenraum angebaut wurde. Von 1946 bis 1959 waren die acht Jahrgänge in drei Klassen aufgeteilt, die sich die beiden Klassenräume im Schichtunterricht teilen mußten. Mit der allgemeinen Entwicklung zu größeren Schuleinheiten war die Auflösung dieser Dorfschule verbunden. Seit 1967 müssen auch die Grundschüler täglich den Weg nach Schönningstedt machen. In dem Schulgebäude hat heute die freiwillige Feuerwehr Ohe ihr Museum.

75 Op den Stüben, 1956. 'Stüben' deutet auf einen sandigen leichten Boden hin, von dem bei starkem Wind dichte Staubwolken aufgewirbelt werden. Auf unserem Foto sind die ersten Häuser einer neuen Siedlung fertiggestellt und bereits bezogen. Davor liegen noch Felder, die von Schönningstedter Bauern bewirtschaftet werden. Es ist Erntezeit; der Roggen ist gemäht, zu Garben gebunden und in Hocken zum Trocknen aufgestellt. Bald wird der Erntewagen, hoch beladen und von pferden gezogen, das Getreide in die Scheune fahren. Inzwischen sind die Felder am Oher Weg dicht bebaut.

76 Sachsenwaldau, um 1925. Hoibeken ist der aus alter Zeit überlieferte Name in der Oher Gemarkung. Hier an der Hoibek, einem kleinen Bach, der in die Bille mündet, wurde Anfang des 13. Iahrhunderts das Kloster Reinbek gegründet. Wenige Iahre später verlegte es seinen Sitz nach Köthel am Oberlauf der Bille, bevor es schließlich nach nochmaligem Umzug seinen Platz am Reinbeker Mühlenteich fand. Seit 1887 führt der landwirtschaftliche Betrieb den Namen Sachsenwaldau. Die Hapag richtete hier in anmutiger Lage an Bille und Sachsenwald 192 2 ein Erholungsheim für ihre Betriebsangehörigen ein. Aus dieser Zeit stammt unser Bild.

1949 erwarb die Hansestadt Hamburg das Anwesen und baute es zu einerTherapieEinrichtung aus, der auch der angeschlossene Gutsbetrieb dient.

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