Remagen in alten Ansichten

Remagen in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Peter P. Pauly
Gemeente
:   Remagen
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3029-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Remagen in alten Ansichten'

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9. Erst mit der Errichtung des Jugendheimes in der Kirchstraße im Ersten Weltkrieg durch Dechant Müller waren die Voraussetzungen für eine wirkungsvolle, moderne Jugendarbeit gegeben. Seit 1948 ist in diesem Haus eine beachtliche öffentliche Bibliothek untergebracht.

10. Mit großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde der Erbauer der neuen Pfarrkirche, Dechant Franz Carl Müller, am 8. Juli 1918 zu Grabe getragen. Seine letzte Ruhestätte fand er vor dem Hochaltar der historischen Kirche. Das Gedächtnis seines Todestages wurde noch lange an dieser alten Stätte begangen.

11. Remagens Wahrzeichen ist die Wallfahrtskirche St. Apollinaris, die in reizvoller Lage auf dem schroff zum Rhein abfallenden Apollinarisberg steht. Die Silhouette des einschiffigen Kirchenbaues über griechischem Kreuz als Grundriß mit vier Türmen, zwei viereckigen an der Fassade und zwei schlanken, achteckigen beiderseits der in fünf Seiten des Achtecks gebroehenen Apsis, fügt sich in besonders glücklicher Weise in die Hügellandschaft des Rheintals ein. Dieses Bild wurde 1908 aufgenommen.

12. Die Lithografie zeigt die alte Martinskirche auf dem Martinsberg bei Remagen. Über die Entstehung der alten (fränkischen? ) Martinskirche gibt es keine historisch verwertbaren Beweise. Im Jahre 1110 gründete die Benediktinerabtei von Siegburg mit Unterstützung Rernagener Bürger eine Niederlassung, eine sogenannte Probstei, neben der Kirche, wie in der Gründungsurkunde 'in monte martini 1117' zu lesen ist. Im Volksmund hieß dieser Berg früher 'Neeresnück'.

13. Nach einigen baulichen Veränderungen und einem wechselvollen Schicksal verfiel das anmutige Kirchlein immer mehr. Mit dem Konsular-Dekret vom 9. Juni 1802 (Säkularisation) wurde die Benediktiner-Probstei aufgehoben und das Areal mit allen seinen Besitzungen der französischen Republik als Eigentum zugesprochen.

14. Am 10. Mai 1807 lesen wir in einer Bonner Zeitung folgende Nachricht: Die französiche Domänen- Verwaltung verkauft das Kloster Apollinarisberg zu Remagen nebst Zubehör zu dem Preise von 9025 Francs an die Gebrilder Boisserée. Dazu gehören 65 Morgen 8 Pinten Ackerland, 4 Morgen Wiesen, 6 Morgen 14 Pinten Weinberg, 12 Pinten Garten, 11 Morgen 6 Pinten Hecken, 8 Pinten Heideland. Die Kirche wird zu Scheune und Stall umgewandelt.

15. Reichsfreiherr Franz Egon Graf von FürstenbergStammheim erwarb 1836 den Apollinarisberg 'mit den dazu gehörigen Gütern' von den Gebrüdern Sulpitz und Melchior Boisserée. Er ließ die Kirche St. Martin abreißen und von 1839 bis 1843 durch den heutigen Bau nach den Plänen des Schinkel-Schillers und Kö1ner Dornbaumeisters Ernst Friedrich Zwirner im Stil der klassizistisch gebundenen Neugotik ersetzen.

16. Die Düsseldorfer Malerschule unter der Leitung von Wilhelm von Schadow (1789 Berlin - 1862 Düsseldorf) übernahm die Gestaltung des Bildprogramms im Innern der Kirche. Seine begabtesten Schüler schufen Fresken in der Kunst der 'Nazarener', die das Leben Jesu, Mariens und Apollinaris' von Ravenna darstellen.

17. Der Bliek fällt auf die Apsis des Chores und den Triumphbogen. Man sieht die vier Evangelisten mit ihren Symbolgestalten und als Altarbild die heiligen Petrus und Apollinaris; darüber Christus mit dem Buch des Lebens in der Hand und von Heiligen umgeben. Diese Ausmalung gehört zu den bedeutendsten Werken Prof. Ernst Degers; außerdem kann man diese Aufnahme aus dem Jahr 1889 als eine fotografische Kostbarkeit bezeichnen.

18. Die sächsische Ordensprovinz der Franziskaner vom heiligen Kreuz übernahm 1857 auf Wunsch der Familie von Fürstenberg-Stammheim die Residenz auf dem Apollinarisberg. Seit dieser Zeit pilgerten unzählige Menschen zu den Reliquien des heiligen Apollinaris von Ravenna, die sich nach abenteuerlichenFehden seit dem 14. Jahrhundert auf dem Martinsberg befinden. Seit dem 15. Jahrhundert gaben sie dem Berg und der Kirche den heutigen Namen.

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