Remagen in alten Ansichten

Remagen in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Peter P. Pauly
Gemeente
:   Remagen
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3029-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Remagen in alten Ansichten'

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19. Am 21. Januar 1903 versammelte sich eine erlauchte Gesellschaft auf dem Apollinarisberg, um den am 22. November 1902 in Hankau in China an Typhus gestorbenen kaiserlichen Oberleutnant zur See, Freiherr Mariano Egon, Sohn des Grafen Gisbert von Fürstenberg-Stammheim , in der Familiengruft zu bestatten. Als Vertreter des Kaisers waren Paul von Hindenburg und August von Mackensen erschienen, um dem Pontifikalrequiem, das der Domprobst von Köln, Prälat DI. Berlage, zelebrierte, beizuwohnen.

20. Die 'Blankertshohl' wird als Flurbezeichnung 'up Plankis' erstmalig 1482 erwähnt. Der jahrhundertealte, noch unbefestigte Weg führt von der Bergstraße hinauf auf die Feldflur 'Auf Kirres' in der Nähe des Forsthauses Erlenbusch. Sie ist bis heute nur im unteren Teil bebaut. Hinter der Stützmauer erkennt man das von Matthias Bach 1910 erbaute Haus. Auf diesem Bild fehlt noch das angrenzende Haus von Kaspar Schmitt, das er 1927 errichtete. Am Ende der Ortsbebauung befindet sich seit einem Jahr das Remagener Tierheim.



21. Die Maristen-Schulbrüder hatten seit 192 2 in der ehemaligen Präparandie in Sinzig eine Knabenmittelschule geleitet. Nach Errichtung eines Neubaues durch die Stadt Remagen bezogen die Maristen (lat. 'Societas Mariae', abk. SM) am 2. Januar 1930 das weiße Haus auf dem Bergrücken zwischen Berg- und Fürstenbergstraße. Das NS-Regime beschlagnahmte am 1. März 1939 das Gebäude für den Reichsarbeitsdienst. Heute befindet sich hier das Amt für Wehrmedizinalstatistik.

22. In der Bergstraße, die an der B 9 gegenüber der Bahnschranke Drususplatz beginnt (im alten Volksmund als 'Bachporz' bekannt) und am Parkplatz vor der Apollinariskirche unter dieser Bezeichnung endet, baute um die Jahrhundertwende Sebastian Besgen das Einfamilienhaus, nachdem er aus Altersgründen seinen Dienst als Verwalter und erster Kutscher auf Haus Herresberg bei Frau Commerzienrätin Beitzke quittiert hatte. Heute wohnt hier Familie Karl Schäfer.

23. Die Freiwillige Feuerwehr Remagen ist die älteste Wehr im Kreis Ahrweiler. Nach drei größeren Bränden zwischen 1877 und 1879 in der Stadt Remagen wurde sie am 16. Juni 1879 im Gasthaus Emmerich Jäger gegründet. Zum Hauptmann wählten die fünfzig anwesenden Männer den Bürgermeister Clemens von Lassaulx, unter dessen Leitung die Wehr eine gute Ausrüstung erhielt und bald über eine fahrbare Saug- und Druckpumpe verfügte. Der auf dem Bild von 1899 erkennbare Steigerturm stand in der Bergstraße hinter dem Haus Gruben. Der Rettungsverbandskasten zu Füßen des Wehrmannes J. Kaiser trägt die Jahreszahl 1887 und ist eine Gabe des Stifters des Krankenhauses, Dr. Harling.

24. Das Bild zeigt die noch unverbaute Landschaft um die Pfarrkirche St. Peter und Paul, Im Vordergrund - von Weingärten umgeben - sieht man die Villen der Familien Hachenberg und Deux de Perth. In der Gemarkung Remagen gab es 1848 rund 48 Hektar Weinberg; 1912 wurde der noch 10 Hektar große Weinbergbestand von einer gefährlichen Sauerwurmplage fast gänzlich vernichtet. Diese Aufnahme könnte um 1912 entstanden sein. In der Remagener Gemarkung wuchsen ausschließlich Weißweine und zwar Scharfenberger, Hundsberger und Hippenberger.

25. Diese Szene zeigt die Fiirstenbergstraße um 1918. Sie beginnt am Kreuzungspunkt DrususplatzjBergstraße und endet am Aufgang des Fußweges zur Apollinariskirche; sie hat ihren Namen von den von Fiirstenbergs, deren Besitz oberhalb der Straße liegt, zu dem auch die neugotische Apollinariskirche gehört. Nicht zu sehen ist die kleine Grünanlage vor dem Leepfad und ein altes Kapellehen neben dem Wohnhaus des früheren Biirgermeisters DI. Hans Kemming. In Blickrichtung vorne links das Haus von B. Schneider, daneben das Haus der Familie Orth (heute Königsbacher) und das Gasthaus Egidius Faßbender (genannt Gid), am rechten Bildrand die Pension Winter. Hier wohnte früher Biirgermeister P.W. Hoeren.

26. Von einem veränderten Standort gibt diese Postkarte vom 17. Februar 1904 den Bliek frei auf die noch verkehrsarme Fürstenbergstraße. Die 'Benzinkutsche' vor dem Haus mit dem Dachwimpel könnte das Kabriolet des Sinziger Landarztes DI. Leyendecker sein, das er bei seinen Überlandfahrten zu seinen Patienten benutzte. Heute ist dieses Teilstück der B 9 eine stark befahrene Fernstraße. Nach dem Willen der Stadtplaner soll sich diese Straße in naher Zukunft in eine tote Sackgasse verwandeln, die nur noch zum Erreichen der bergseitigen Häuser bleiben soll.

27. Beim Betrachten dieses Bildes, das der Fotograf am 22. Januar 1929 von der Pfarrkirche Remagen machte, kann man die Kälte in der unbewegten, durchsichtigen Luft fast fühlen. Am linken Bildrand erkennt man die Pension Winter in der Fürstenbergstraße 15. Dieses Haus wurde vor 1900 gebaut. Erster Eigentümer war Johann Veith. Der Sattler Josef Winter aus Köln erwarb es 1918 und betrieb hier eine Pension. Nachbesitzerin wurde Pau1a Kohlmann; heute gehört es den Geschwistern Piel.

28. Unser Fotograf Johannes Baptist Schneider (* 2. Juli 1867 in Köln; t1.November 1946 in Remagen) ist Nachkomme einer alteingesessenen Remagener Familie. Aus seiner Ehe mit Maria Elisabeth geborene Tebke (* 27. März 1869 auf Haus Lettenbruch bei Kamen; t 13. Februar 1950 in Remagen) stammen die Töchter Margarethe-Maria, Elisabeth und Mathilde. Auf diesem Bild sieht man das Ehepaar Schneider in seinem musealen Wohnzimmer. Dies ist nicht verwunderlich, da Baptist Schneider nicht nur ein leidenschaftlicher Fotograf', sondern auch ein sehr engagierter Kunstmaler war.

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