Remagen in alten Ansichten

Remagen in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Peter P. Pauly
Gemeente
:   Remagen
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3029-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Remagen in alten Ansichten'

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29. Im Jahre 1902 kaufte Baptist Schneider das Haus in der Fürstenbergstraße 21 von einer Familie Plag. Hier richtete er auch sein Fotoatelier ein. Im Garten dieses Hauses steht im Vordergrund neben dem Kindermädchen Christine Brungs die Tochter Margarethe-Maria, Das Kindermädchen Maria hält Klein-Elisabeth auf dem Arm. Das Bild wurde im Juli 1902 aufgenommen. Im Hintergrund auf der Treppe sehen wir die Tante E1isabeth Tebke.

30. Die Franziskanerinnen von der Insel Nonnenwerth eröffneten am 8. September 1892 mit vier Schwestern das Krankenhaus 'Maria Stern'. Der Arzt DI. Harling schenkte das Gelände und seine Villa der Kirchengemeinde mit der Auflage, hier ein Krankenhaus zu errichten. Bereits 1904 mußte das Krankenhaus zum erstenmal erweitert werden und erhielt im gleichen Jahr auch eine Kapelle.

31. Der Vorsitzende des Verschönerungsvereins, Chr. Seiberts, erhielt 1905 die Baugenehmigung zur Errichtung des Hotel-Restaurants 'Waldburg' (nach einer anderen Quelle soll der Bau 1896 begonnen worden sein). Beim Richtfest versammelten sich die Bauleute und hißten aus diesem Anlaß eine schwarz-weißrote Flagge, die seit 1892 zur N ationalflagge erklärt worden war. Möglicherweise haben die Bewohner in der Euphorie des Sieges über Frankreich 1870/71 die alte Bezeichnung 'Auf Koppenerheck' , von 'op Koppe' oder 'Coppin', die bereits 1290 als Flurname bezeugt ist und den obersten Teil des Berges bezeichnet, in Viktoriaberg umbenannt. Seit 1871 findet sich jedenfalls nur noch die Benennung Viktoriaberg.

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32. Der erste Pächter der Waldburg, W. Bertram, warb 1908 mit diesem Plakat.

33. Das Hotel 'Waldburg' war lange Zeit das glanzvolle touristische Aushängeschild der Stadt Rernagen. Insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, zur Zeit der 'Betriebsausflüge', fanden ungezählte Menschen den Weg hierher, um bei gastlicher Bewirtung und rheinischer Unterhaltung frohe Stunden zu erleben. Dieses Bild zeigt den Pächter W. Bertram im Jahre 1908.

34. Ein bequemer Wanderweg führt aus der Stadt zur 'Waldburg' hinauf. An schönen Sommertagen saßen die Gäste auf der Terrasse vor dem Restaurant, um von hier das 'anmutige Landschaftsbild, das der Rhein mit seinen Silberfluten bietet und das Auge entzückt', zu genießen; so schrieb der Schriftsteller Anasthasius Bierbaum um die Jahrhundertwende. Um den Tisch herum sitzen, von links nach rechts:

Josef Jakoby, Elisabeth Schneider, dann eine unbekannte junge Dame und Mathilde Schneider neben Heinrich Stich.

35. Eine fotografische Besonderheit ist dieses Bild einer vornehmen Damengesellschaft aus dem Tochterpensionat Linden bei einem Ausflug auf den Viktoriaberg. Der Verschönerungsverein, der am 20. März 1867 gegründet wurde, errichtete 'auf Koppen', später Viktoriaberg, einen gedeckten Pavillon, planierte Wege und befestigte eine ausgedehnte Terrasse. Er sorgte auch für die Aufstellung fester Sitzbänke und legte einen Promenadenweg parallel zur Oelgeshohl an. Das Bild entstand 1896 und ist das älteste Foto vom Viktoriaberg.

36. Staunend betrachtet Margarethe-Maria Schneider an einern wolkenverhangenen Sommertag 1901 die mit gedrosselter Geschwindigkeit heranschnaufende Schnellzuglokomotive der Königlich-Preußischen Eisenbahnverwaltung, unweit des Bahnhofs Remagen. Dieser Dampfloktyp der Einheitsbaureihe S 3 wurde von der Firma Henschel & Sohn in Kassel von 1892 bis zum Ende des Jahrhunderts in dreizehnhundertfacher Stückzahl gebaut und auf der Rheinstrecke eingesetzt.

37. Der Festzug des Handwerkervereins von 1873 auf dem Weg durch die Stadt. Ein Teil des Zuges marschiert auf der Drususstraße an der Bahnlinie entlang, wie auf dem Bild zu sehen ist. Diesem Verein gehörten selbständige Handwerker und freie Unternehmer an. Der stolze Fahnenträger an der Spitze des Zuges ist Fritz Zilliken (heute Professor an der Universität Bonn); ihm folgt sein Vater Friedrich Zilliken (Uhrmachermeister ), der von dem Bierverleger Franz Ettinghausen begleitet wird. Der Herr im schwarzen Mantel am rechten Bildrand ist Hubert Langen, der Sohn des Besitzers von Hotel Viktoriaberg. Diese Aufnahme entstand 1926 Der Handwerkerverein löste sich am 1. Dezember 1960 auf.

38. Schützengesellschaften entstanden um 1300 in Flandern als freiwillige Bürgervereine, die Schießübungen veranstalteten, um bei kriegerischen Verwicklungen ihre Dörfer und Städte zu schützen. Bereits 1478 gründete sich die Remagener Bruderschaft. Sie ist damit der älteste Verein der Römerstadt. Auf dem Bild von 1932 marschieren die Schützen zum Königsschießen auf den Schießplatz. In jenem Jahr war Hans Lechtenböhmer Schützenkönig.

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