Remagen in alten Ansichten

Remagen in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Peter P. Pauly
Gemeente
:   Remagen
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3029-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Remagen in alten Ansichten'

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49. Mit leidenschaftlicher Begeisterung gründeten einflußreiche Bürger am 13. April 192 2 die Rudergesellschaft Remagen, weil 'der Rudersport am meisten eine Schule der strengsten Zucht und Willensbildung ist, alte deutsche Art weiterzupflegen'. Erster Vorsitzender wurde Major J. Chateney , dem es in kurzer Zeit gelang, die Gesellschaft zu ansehnlicher Geltung zu führen. Dieses Bild entstand am 11. Mai 1924 anläßlich des ersten Stiftungsfestes und der Bootstaufe der Boote 'Rheingold' und 'Bub'. Die beliebte Gesellschaft wird seit 1978 von DI. Dieter Berger geführt.

50. Die Brücke von Remagen wurde auf Drängen der deutschen Militärs im Ersten Weltkrieg gebaut. Sie ermöglichte einen direkten Übergang von der rechten Rheintallinie von Deutz her auf die Ahrtalbahn, um Kriegsmaterial an die Westfront zu bringen. Der Bau der Brücke wurde zwar Mitte 1916 begonnen; am Kriegsende waren auch die Überbauten fertiggestellt, nur die Gleise fehlten noch. Sie wurden in den folgenden Monaten verlegt. Allerdings konnte die Brücke erst am 1. September 1919, also nach Beendigung des Ersten Weltkrieges, dessen Zielen sie dienen sollte, fertiggestellt werden. Sie galt als eine der schönsten Stahlbrücken über den Rhein.

51. Von der Rheinpromenade schweift der Bliek über den in weitem Bogen breit und machtvoll aus der Niederung der Ahrmündung kommenden Rhein. Die sich in seinem Flußbett spiegelnde, aufgehende Sonne vermittelt dem Betrachter etwas von dem Zauber der vielbesungenen Rheinromantik. Am linken Bildrand erkennt man die Ausläufer der Linzer Berge und die Silhouette der 'Schicksalsbrücke': Durch sie wurde der Krieg früher beendet.

52. Vom fast gleichen Standort gibt diese Aufnahme den Bliek frei über den still dahinfließenden Rhein auf die altkölnische 'Herrlichkeit' Erpel, ein Weinörtchen an der steilaufragenden Erpeler Ley, Im Bildvordergrund die Rheinuferstraße von Remagen mit den Anliegestellen für Handelsschiffe. Das Rinnsal links im Bild ist wohl ein sacht fließendes Tauwasser, das hier in den Rhein versinkt.

53. Als glücklich geordnete Welt könnte man diese Szene der Begegnung am Marienbrunnen vor dem Pfarrhaus um die Jahrhundertwende umschreiben. Das Pfarrhaus, am rechten Bildrand deutlich zu erkennen, ist 1794 erbaut und bevor Pfarrer Jacob Graach in sein Amt eingeführt wurde, im Sommer 1868 'gründlich restauriert' worden. Eine zweite Erneuerung des Pfarrhauses begarm am 31. Oktober 1968 und konnte nach acht Monaten abgeschlossen werden.

54. Bürgermeister Queckenberg Iieß 1843 vor dem Haus von Peter Josef Denn und der Wittib Baum einen neuen Brunnen graben. Seit dieser Zeit war der Marienbrunnen Am Hof ein beliebtes Ziel für bekannte und unbekannte Maler von nah und fern, die sich nicht nur vom romanischen Pfarrhoftor, sondern auch von den in Jahrhunderten phantasievoll gebauten Häusern und originell gewachsenen Gassen des alten Remagen angezogen fühlten.

55. Dieses Foto zeigt das romanische Portal vor der Umstellung und am alten Platz um 1900. Der Sinn der geheimnisvollen Skulpturen konnte bis heute nicht geklärt werden. Prof. DL J osef Braun schrieb 1859: Von allen alten Baudenkmälern am Rhein ist keines so rätselhaft wie das Porial neben dem katholischen Pfarrhaus und bei der Kirche in Remagen ... Unbekannt ist die Zeit, in welcher das Portal entstanden; man kennt nicht das Bauwerk, dem es urspriinglicb angehörte, man weiß nicht, welchen Platz man ihm in der Geschichte der Architektur anweisen soll.

56. Mit dem Bau der neuromanischen Pfarrkirche 1900-1902 wurde das Pfarrhoftor an den jetzigen Standort gesetzt und in veranderter Bauweise, z.B. mit Nebenpförtchen, neu errichtet. Über die rätselhaften Bilder dieses Juwels romanischer Plastik wurde in den vergangenen hundert Jahren sehr viel geschrieben, ohne daß man eine überzeugende Erklärung gefunden hätte. Diese Aufnahme entstand 1903.

57. Das Museumsgebäude ist eine gotische Kapelle des Hofes der Abtei Knechtsteden aus dem 15. Jahrhundert. Errichtet wurde sie auf den Grundmauern einer Tempelruine inmitten des römischen Kastells. Die Größe dieses römischen Baues und auch seine zentrale Lage innerhalb der Kastellanlagen lassen darauf schließen, daß hier das Hauptgebäude (principia) mit Sitz des Befehlshabers (Präfekten) der Garnision gestanden haben muß.

58. Bliek ins Innere des mehrstöckigen Museums nach der Fertigstellung 1905. In einer Nische rechts über der Treppe befindet sich der älteste bisher in Remagen gefundene Grabstein des römischen Kriegers Dasmenus (50 n. Chr.). Die Inschrift lautet: Dasmenus, des Dasius Sohn, der Breucer, Soldat aus der achten Cohorte der Breuci, 35 Jahre alt, nach zwölfjähriger Dienstzeit, ruht hier. Unter der Inschrift ist eine tanzende Mänade dargestellt, eine Begleiterin des Weingottes Dionysos (ein Hinweis auf die dionysischen Freuden des Jenseits).

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