Remshalden in alten Ansichten

Remshalden in alten Ansichten

Auteur
:   Manfred Rieger
Gemeente
:   Remshalden
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0809-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Remshalden in alten Ansichten'

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GERADSTETTEN

9. Die Gesamtansicht von Geradstetten entstand kurz nach der Jahrhundertwende. Der Weg im Vordergrund führt ins Gewann Berg. Bei der Remsbrücke trifft er sich rnit dem Weg, der links vom Bahnhof kommt und dann in die Ortsmitte führt. Das größere Gebäude am Ortseingang ist das Lehrerwohnhaus. Im Hintergrund reichen die Weiriberge bis an den Ort heran. Auf einigen Feldern sind gerade Tücher zum Bleichen ausgelegt.

10. Diese Luftaufnahme entstand 1922. Man erkennt die enge Bebauung des Weingärtnerdorfes Geradstetten mit seinen vielen Fachwerkhäusern, aus denen die mittelalterliche Kirche mit ihrem 53 Metern hohen Turm herausragt. Im Vordergrund (Bildmitte) steht das ehemalige Schulhaus (heute Raiffeisenstraße 8). (Luftbild-Nummer 719 Strähle KG, 7060 Schorndorf bei Stuttgart.)

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11. Wer vom Bahnhof kam, hatte einst diesen Bliek auf Geradstetten (oberer Teil des Bildes). Etwas rechts von der Bildmitte steht der damals neuerbaute Kindergarten (1911).

12. Als im Jahr 1861 die Bahnlinie Stuttgart-Aaien gebaut wurde, bekam auch Geradstetten seinen kleinen Bahnhof. Vier schienengleiche Bahnübergänge gab es auf Geradstettener Markung, die von zwei Bahnwärtern betreut wurden. 1964 wurde beim Bahnhof eine Bahnüberführung gebaut und dadurch alle schienengleichen Übergänge ersetzt. Im Zug des Ausbaus als S-Bahnstation wird auch das Gebäude abgebrochen werden.

13. Ein großes Ereignis für die Gemeinde Geradstetten war am 19. Dezember 1912 die Einweihung des Schulhauses an der damaligen Bahnhofstraße. Alt und jung freuten sich über die neuen geräumigen Schulsäle, in die nun die Schüler aus den bisherigen Räumen in der Kirchgasse (Evangelisches Gemeindehaus) und der Schulstraße (heute Raiff'eisenstraße 8) umziehen konnten. Bis zum Jahr 1960 diente das Gebäude als Schule für die Geradstettener Kinder. Dann wurde es zum Rathaus umgebaut und Sitz der Gemeindeverwaltung. Wo ehemals das untere Schultor sich befand, führt nun die Wilhelm-EnßleStraße vorbei.

14. Die alten Fachwerkhäuser in der Schmalzgasse werden überragt vom Turm der 1359 erbauten evangelischen Kirche. Der Turmhelm wurde 1967 erneuert. Leider ist ein Teil der schönen Fachwerkfassaden durch Umbaumaß.. nahmen heute nicht mehr sichtbar. Der Ortsbach floß damals noch offen im Kandel durch das Dorf.

15. 1m Ersten Weltkrieg hat die Schuljugend von Geradstetten große Mengen Brennessein gesammelt, die als Textilfasern verarbeitet wurden. Auf dem Erinnerungsfoto sind auch die beiden Lehrer des Ortes, Schulmeister Hartmann (links) und Schulmeister Büchsenstein (rechts), zu sehen.

16. Ende des letzten Jahrhunderts wurde auch in Geradstetten eine Kleinkinderschule (Kindergarten) eingerichtet. Im Jahr 1908 befand sich das 'Kinderschüle' in einem Anbau an der Kelter (G1ockengasse 5), der inzwischen abgebrochen ist. Die Kinderschar wurde von Schwester Marie (links) und Schwester Wilhelmine (rechts) betreut. Schwester Wilhelmine war zugleich die Krankenschwester des Ortes.

17. Im Jahr 1911 baute die Gemeinde einen neuen Kindergarten an der Oberen Talstraße (heute Wi1he1m-Enßle-Straße). Mehrfach erweitert, ist dieser Kindergarten auch jetzt noch in Benützung. Das Bild aus dem Jahr 1925 zeigt wieder die beiden, inzwischen älter gewordenen, Schwestern Marie und Wilhelmine mit den ihnen anvertrauten Kindern.

18. Anfang der dreißiger Jahre wurde ein Arbeitsdienst eingerichtet, der vor allem im Feldund Waldwegebau eingesetzt war. Die Arbeiterkolonne wurde von Wilhelm Seybold angeführt.

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