Rheinbach in alten Ansichten

Rheinbach in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Wilfried Matanovic
Gemeente
:   Rheinbach
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3011-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rheinbach in alten Ansichten'

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19. Hier geht der Bliek in die Bahnhofstraße in Richtung Hauptstraße, Die Abbildung ist aus dem Jahre 1910.

20. Diese durch Rheinbach ziehende Zigeunerin hat einen Tanzbären mit in die Bahnhofstraße gebracht (vor dem Hause Klee). Die Straße war damals, obgleich die Bürgersteige bereits geplattet waren, natürlich noch nicht asphaltiert.

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21. Hier zeigt sich Rheinbach im Schnee um die Jahrhundertwende. Rechts ist der Bahnhof zu erkennen, links das Haus des früheren Kreisstraßenmeisters Becker, heute ein Tabakwarengeschäft. Daneben steht die Villa des Arztes Dr. Kessel, die später zum heutigen Postamt umgebaut wurde.

22. Während Rheinbach noch bis etwa 20 Jahre vor dieser Abbildung des Bahnhofs vom Verkehr fast abgeschlossen war, hat sich dieser laut einem Rheinbach-Führer aus dem Jahre 1904 durch den Bau der Bahnlinie Bonn-Euskirchen-Düren (1880) sehr stark entwickelt. Die Großstädte und anderen Ausflugsorte des Rheinlandes waren schon damals von hier aus bequem zu erreichen, auch wenn es zu einer bereits projektierten Bahnlinie Weilerswist-Rheinbach-Ahrtal nicht gekommen ist. An Sonntagen wurden früher von Euskirchen und Bonn aus 'besondere Vergnügungszüge' nach Rheinbach eingesetzt. Das Bahnhofsgebäude, aus Backstein und Fachwerk gebaut, wurde wie die Bahnlinie im Jahre 1880 erstellt.

23. Das Postgebäude stand 1904 an der Martinstraße, in ihm ist heute die Dresdner Bank. Im Jahre 1928 wurde ein neues Postgebäude an der Hauptstraße (Martinsplatz) erstellt. Seit seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg befindet sich die Post in der Bahnhofstraße. Um die Jahrhundertwende wurde berichtet, daß die meisten Gasthöfe in Rheinbach Telefonanschlüsse hatten.

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Kreishaus

24. Im Jahre 1902 wurde das neue Kreishaus - im Stil der Neorenaissance - an der Schweigelstraße errichtet. Heute ist es das Rheinbacher Rathaus. Gegenüber liegt das Amtsgericht in einern neugotischen Stil, das ebenfalls aus dem Jahre 1902 stammt (Ansicht von 1910).

25. In diesem stattlichen Haus auf der Bahnhofstraße befand sich die Kasse des Amtes Rheinbach. Hier nahm Rentmeister Koenigsfeld die Steuern und Abgaben ein. Es wird erzählt, daß er häufiger einige Wochen vor den Zahlungsterminen zu den Leuten ging und sie freundlich an ihre fälligen Zahlungen erinnerte.

26. Daß Rheinbach schon früher als 'Schulstadt' in Erscheinung getreten ist, wird durch diesen und den folgenden Abdruck einer Postkatte deutlich. Diese Karte, die von einem Jenaer-Verlag (!) im Stile von Studentenkarten mehrfarbig gestaltet wurde, zeigt eine gemalte zeitgenössische Gesamtansicht von Rheinbach. Diese dürfte ein Ausschnitt aus dem von L. Nießen 1909 gemalten Rheinbacher Bild sein (vergleiche Abbildung 76). Rheinbach könnte hier vom neuen Friedhof her gesehen worden sein. Die etwas phantasievolle Darstellung im Vordergrund deutet möglicherweise einen Weg in Richtung Beuelskopf an.

27. Beim Bliek in die Zukunft unserer schulentlassenen Jugend tun sich heute manche Pädagogen schwer. Aber auch früher war dieser Ausblick nicht leicht, wenn man bedenkt, daß dieser Rheinbacher Abiturient im März 1914 - wohl noch ahnungslos - vor der Schwelle des Ersten Weltkrieges stand.

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28. Das erzbischöfliche Knsbenkonvikt verfügte über ein Internat, in das auch Schüler aus dem städtischen Gymnasium aufgenommen wurden. In seinem Gebäude, das an der Koblenzerstraße lag, ist heute der Verwaltungsteil des Paletti-Gymnasiums untergebracht.

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