Rheinfelden-Baden in alten Ansichten Band 1

Rheinfelden-Baden in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fritz Witzig
Gemeente
:   Rheinfelden-Baden
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2927-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rheinfelden-Baden in alten Ansichten Band 1'

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EINLEITUNG

Auf Briefmarken gestempelt verfrachtet unsere Bundespost täglich tausendfach den Namen 'Rheinfelden-Baden' in alle Welt. Sind wir uns dieser badisch-rheinfelderischen Betonung überhaupt bewußt?

'Bei Rheinfelden' nannte die Großherzogliche Eisenbahn ihre 1856 eröffnete Station. Mit einem Hauptzollamt 'bei Rheinfelden' (heute Landespolizei) zog eine andere Behörde nach. Am 'Canal' nannten die Karsauer und Nollinger kurz vor der Jahrhundertwende die auf ihren Gemarkungen entstandenen Industrie- und Wohnbauten. So verworren, wie das klang, war auch die Infrastruktur. Da lieferte der von den Kraftübertragungswerken erbaute Wasserturm aus seinem 400 qbm, fassenden Behälter dem umliegenden Sammelsurium das Trinkwasser. Den Wirrwarr der kommunalen Überschneidungen setzten die Behörden 1901 mit der Abtretung von 110 Hektar Karsauer Gelände an Nollingen ein Ende. Karsau kassierte eine Abfindung von 200 000 Goldmark. Das neu eingekleidete Kind tauften die Behörden 'Badisch-Rheinfelden'. Der Gemeinde-Name NolIingen blieb unangetastet. 'Gruß aus Bad. Rheinfelden' verhießen viele damals herausgekommene Ansichtskarten. Der Nollinger Mutter gefielen diese Regungen ihres Kindes partout nicht. Im Mai 1907 schüttete im 'Säckinger Tagblatt' ein Nollinger sein Herz aus. Ein 'Prolet', ein Neu-Rheinfelder, der Tage zuvor im gleichen Blatt auf die Nollinger Bevormundung schimpfte, gab ihm Anlaß dazu. Er schlug auf die Pauke, daß NolIingen mit seiner im Bürgerbesitz verankerten Steuerkraft die kommunale Hypothek der aus aller Herren Länder herbeigeströmten, nichts besitzenden Arbeiter trage. Im Falle einer Wirtschaftskrise könne das für Nollingen schlimme Folgen haben, klagte er. Nollinger Boden werde ständig von den Bauern für neue Straßen und neue Häuser bereitgestellt. Den Einwohner-

Überhang zum Anlaß zu nehmen, das Rathaus von NolIingen nach Badisch Rheinfelden zu verlegen, nannte der Burgervertreter ein unbilliges Verlangen.

Um 1900 stationierte das Großherzogliche Amtsgericht Säckingen in Bad. Rheinfelden einen Gerichtsvollzieher. Das Fieber des mutmaßlichen schnellen Geldverdienens trieb so manchen 'Geschäftsmann', Spekulanten in den Konkurs. Oft kamen Heustock, Öhmdgras, Misthaufen, Bettstatt und Hofhund 'unter den Hammer'. Vielen gutgläubigen Bürgern 'zog es den Ärmel mit hinein'.

So köstlich wie die Bilder aus Urgroßmutters und Großvaters Zeit (von 1880 bis 1930) waren in damaliger Zeit die in den Zeitungen erschienenen Inserate. Ich bemühte mich, möglichst viele neben die alten Fotos zu stellen, um das 'anno Dazumal' perfekter zu dokumentieren. In der Familie, in der Gemeinde, war bis zum Ersten Weltkrieg das Leben von der nationalen Glorie geprägt.Möglichst farbkoloriert mußte das Foto sein, das jeder aus dem Militärdienst heimgekehrte Reservist von sich schnurrbartgewichst in Galauniform als Idol der Familie auf dem Vertiko zur Schau stellte. Aufgewärmt wurde der uniformierte Mannesstolz an Großherzogs und Kaisers Geburtstag, aber auch bei den vielen Erinnerungsfeiern zum gewonnenen Siebziger-Krieg. 'Huldigen' nannten die Reservisten die Kontrollversammlungen, bei denen die wehrfähigen Männer mehrerer Ortschaften alljährlich gemäß Aufgebot Körper und Militärpapiere vorzeigen mußten. Bei Marschmusik wurde da üblicherweise die militärische Präsenz im Nachhinein mit Alkohol abgesegnet. Groß in den Zeitungen bekanntgemacht wurden im Herbst die Manöver. Da stand zu lesen, an welchen Tagen, in welchen Ortschaften was für Truppengattungen, mit wieviel Soldaten, Offizieren und Pferden nächtigen werden und was die Quartiergeber für

die Furage vergütet erhalten. Es gab Ortspfarrer, die Aufrufe erließen, die Eltern mögen ihre jungfräulichen Töchter während der Manöver bei auswärtigen Verwandten unterbringen. Ein ähnliches Bild, das sich fotografisch e'benfalls nicht vorzeigen kann, war der 'Chilbi-Tanz'. Über den Rhein hinweg war es auf den bunt gemischten Tanzböden so Usus, daß die einheirnischen Burschen den auswärtigen Verehrern ihrer Dorfschönen handgreifliche Denkzettel verpaßten. Improvisationen verlangte die neue Technologie 'Elektrizität', die das erste europäische Niederdruckwasserkraftwerk ab 1898 in die Region Hochrhein zum Verbrauch anbot. Lichterfester wurden allerorten gefeiert, wenn das bestaunte Geheimnis der Leitungsinstallation fertiggestellt war und der Strom, die 'Heiteri vo Rhyfälde', eingeschaltet werden konnte. Geflogen sind im Dezember 1909 die Gebrüder Kaiser mit zwei selbstgebauten, hölzernen, mit Stoff bespannten Aeroplanen vom Burstel in Beuggen zum Rhein hinunter (manchmal auch in den Rhein). Das Telefon, um 1900 eingeführt, war eine weitere Sensation. Andächtige Zuhörer saßen vor dem herrlich aufspielenden elektrischen Klavier. Einen Grammophon kaufte sich, wer es sich leisten konnte. Drahtlos übers Radio mit der Welt in Verbindung zu stehen, das war in den zwanziger Jahren eine weitere Sensation.

Ein Relikt aus der Badisch Rheinfelder Gründerzeit ist unsere Industriebrücke. Von Zeiningen, Zuzgen, ja von Wallbach bis nach Augst kamen während Jahrzehnten schweizer Grenzgänger über diese Brücke, um in unseren Fabriken als Schichtarbeiter tätig zu sein. Sie haben in den Kriegsjahren viele verwandtschaftliche Kontakte ins badische Land aufrecht erhalten.

Wir badisch Rheinfelder haben einen am Rhein gewachsenen,

behördlich verordneten Stadtnamen. Die Stimmbürger der alten Reichs- und Waldstadt Rheinfelden sind 1901 sicher nicht um die Hergabe eines Duplikat-Namens ftir die badische Seite gefragt worden. Die um ihren Gemeinde-Namen 1922 trauernden Nollinger lieferten ebenfalls ungefragt den StadtLöwen, das Heraldik-Aushängeschild. Es war ein Nollinger, der Edelknecht Wolpoltz, der am 3. August 1384 diesen Löwen mit seinem Siegel an eine Urkunde des Klosters St. Blasien hängte, die heute nicht mehr auffindbar ist. Nollingen, Warmbach und die 1975 verwaltungsreformiert rheinfelderisch gewordenen Dörfer Herten, Degerfelden, Eichsel, Adelhausen, Ottwangen, Minseln, Nordschwaben, Karsau, Riedmatt und Beuggen, teilten bis Ende des 18. Jahrhunderts als Talschaft Rheintal mit den linksrheinischen Schwestern MöhJinbach und Fricktal in der Herrschaft Rheinfelden schicksalsverbunden während vieler Jahrhunderte das von den Gewalten bestimmte Los. Diese Bewohner der drei Talschaften zahlten beim Passieren der Rheinbrücke keinen Brückenzoll. Sie sorgten gemeinsam ftir den baulichen Unterhalt. Aus Degerfelder Sandstein waren die Pfeiler, auf denen die 1897 abgebrannte, überdachte Holzbrücke ruhte, Auf etwa 50, um 1900 herausgebrachten Ansichtskarten ist diese historische, 1910 neu erbaute Verbindung, das alte Relikt der Gemeinsamkeit, dargestellt. Über diese Brücke hinweg haben sich gute Nachbarn in Notzeiten immer beigestanden. Im Bemühen, dieses Erbe zu pflegen, widme ich meine Arbeit in diesem Bändchen meinem Freundeskreis in CH-Rheinfelden.

Fritz Witzig

Achtung!

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1. Bestreikt wurde 1909 die Aluminium, weil die Generaldirektion in der Schweiz sich unter anderem weigerte, den christlichen Metallarbeiterverband als Tarifpartner anzuerkennen. Streikleiter Emil Engel aus Straßburg bemühte Bürgermeister Adolf Senger und die Ortsgeistlichen als Vermittler. In der Nacht vom 13. August 1909 warfen Streikende und Nichtwerksangehörige Wackernsteine auf das Verwaltungsgebäude und auf die Werkswohnungen. Davon nichtsahnend spazierte am Abend Streikleiter Engel mit den Pfarrern Wilhelm Willard (rk) und Otto Zimmermann (ev) vom Streiklokal 'Trompeter' hinunter zu seinem Quartier im 'Bellevue'. Durch Schüsse, die der Hausmeister in die Menge feuerte, gab es einen Toten und einen Schwerverletzten. Großherzogs Soldaten besetzten die beiden Rheinbrücken und die Fabrik. Die Alu anerkannte die Gewerkschaft. Seither herrscht in Rheinfelden Arbeitsfrieden.

2. Der AEG Berlin und der Maschinenfabrik Oerlikon/Schweiz gelang 1891 das Experiment, elektrischen Strom über eine Leitung von Lauffen a.N. zur 170 Kilometer entfernten Internationalen elektrischen Ausstellung nach Frankfurt zu leiten, um zu dokumentieren, daß Elektrizität auf große Entfernungen verschickt, verteilt, übertragen werden kann. Die 1889 gegründete Vorbereitungsgesellschaft - Nutzung der Wasserkraft des Rheins bei Rheinfelden zur Gewinnung von elektrischer Energie schaltete diese beiden Firmen zum Bau des Rheinfelder Kraftwerks ein. In Berlin kam es unter tatkräftiger Mithilfe des AEGDirektors, Emil Rathenau, und des Direktors der Berliner Handelsgesellschaft, Carl Fürstenberg, am 31. Oktober 1894 zur Gründung der Kraftübertragungswerke Rheinfelden. Straßennamen künden in Rheinfelden von dieser Tat.

3. Am 'Canal' arbeiteten 1896/97 bei Rheinfelden rund 1 000 Leute rund um die Uhr, Mit Lokomobilen wurden Dynamos betrieben und so die Baustelle mit Glühbirnen hell erleuchtet. Damit wurde der Bevölkerung klar demonstriert, was Elektrizität ist, Alles taumelte in der Euphorie 'Geldverdienen'. Von Italien bis nach Rußland reichte das Völkergemisch, das sich um die Goldfüchse zuweilen auch stritt. Zeugnis davon, das im 'Trompeter von Säckingen' erschienene Inserat.

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4. Riedmatt ist in der Geschichtsschreibung seit dem 13. Jahrhundert existent. Das alte Gemeindesiegel mit den Emblemen Bienenkorb, Fruchtwanne, Sense, Gabel und Rechen, ist mit 'Gemeind Karsau und Riedmatt' umschrieben. Über beide Orte übte von 1246 bis 1805 das Deutschordensritterhaus Beuggen die niedere Gerichtbarkeit (Blutleibeigenschaft) aus. Die Riedmatter sind selbstbewußt, heimatliebend. Vom Verkehrsstrom - Wasser/Straße -, der ihren Ort tangiert, haben sie die Weltoffenheit. Maria Theresia verbriefte den Riedmatter Schiffern und Fischern am 9. Oktober 1767 ihre Rechte und Pflichten. Anziehungspunkte waren im verträumten Dorf der 'Drei König', 'Storchen' (Brauerei) und die Tschamberhöhle. Aus der Holzhändler-Dynastie Brombach: Die Wirtin im Bild.

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5. Der Individualist Wilhelm Kaiser (Hotzenwä1der) inszenierte 1898 die Gründung des Musikvereins Karsau. Im Februar 1901 machten die Musikanten mit Pferdeschlitten auf dem Dinkelberg eine Rundfahrt mit Gaststätte-Besuchen. Mit Leiterwagen ging's 1902 nach Blasiwald, den dorthin versetzten Dirigenten, Lehrer Langenberger, zu besuchen. Pferdebespannt kutschierte der Verein (unser Bild) auf den Feldberg.

6. Das sind Urwüchsige des kleinsten Rheinfelder Trabanten-Dorfes Ottwangen, die Vorfahren des Bürgermeisters a.D'., Bernhard Kirchhofer. Um seinen Großvater Viktor Kirchhofer (1838) scharen sich Alfred (1876), Hermann (1877), Otto (1881), Albert (1883), Adele (1885), Julius (1887) und seine Obereichsler Frau Luise, geborene Rütschle. Die Kinder aus erster Ehe mit der Ade1hauserin Luise Moser (Mina, Luise, Robert, Maria) und Hermann aus zweiter Ehe, sind nach Buffalo (New York) ausgewandert. Als kriegsgefangener Infantrist fuhr Bernhard Kirchhofer 1943 durch Buffalo/USA. Mit den heutigen Generationen in den USA haben die Kirchhofers keine Kontakte mehr.

7. Von Caesar, Tacitus und Amm. Marcellinus ist bekannt, daß die Römer mit einer Kriegsflottille sowie mit Schiffahrts- und HoIzflößerei-Gesel1schaften auf dem Rhein verkehrten. Spezielle, am Hochrhein zusammengeschlossene Innungen befaïsten sich danach mit diesem Geschäft. Zeugnis davon gaben die Maienbriefe des Erzherzogs Ferdinand von 1587 und von Maria Theresia von 1767, die in CH-Rheinfelden verwahrt sind, Durch den Bau der Hochrheineisenbahn im Jahre 1856 und später durch die Errichtung der Flußkraftwerke kam die Holzflößerei zum Erliegen. Ein letztes Floß so111927 die Gasse im Rheinfelder Stauwehr passiert haben. Nostalgischen Charakter hatte das Floß, das hier 1921 die Rheinfelder Brücke passierte.

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8. Rheinzoll erhob im Mittelalter die Waldstadt Rheinfelden von passierenden Schiffen und Booten. Rechtsrheinisch in dieser Bucht war die Anlegestelle für die Abgabepflichtigen (auch ftir die Besucher der Stadt) bei der Herberge in der Aue. Die Aue war auch Gerichtsstätte für die zur Herrschaft Rheinfelden gehörenden rechtsrheinischen Gemeinden. Als Gerichtsherren fungierten die Burg-, beziehungsweise Obervögte des Steins. Im Vordergrund die 'Grandmont'sche Lachswage'; im Hintergrund das BampiSchlößchen (heute Dr. Dieterich) sowie die Villen Dr. Bark und Dr. Blunck, kurz nach ihrer Erbauung. (Inserat: Die Verpachtung einer gleichen Lachswaage, zwei Kilometer unterhalb im DorfWarmbach, erschienen im 'Trompeter von Säckingen'.)

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