Rheinhausen in alten Ansichten

Rheinhausen in alten Ansichten

Auteur
:   Rudolf Lisken
Gemeente
:   Duisburg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5898-5
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rheinhausen in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Das vorliegende Buch zeigt auf 140 Abbildungen die Entwicklung der Stadt Rheinhausen, bis 1937.

Das Rheinhauser Gebiet war bis Ende des 19. Jahrhunderts bäuerliches Siedlungsgebiet. Die Einwohnerzahl wurde von der Ertragsfähigkeit der Ackerund Viehwirtschaft bestimmt. Menschen, die der Boden nicht ernähren konnte, wanderten aus. Die typische Wohnhausform war die des 'Grafschafter Hauses', eines 1-1112 geschossigen Hauses mit steilem Dach, daß in der Regel vier und zwei Kammern hatte. Größere Gebäudeanlagen waren neben dem zerstörten und noch nicht ausgegrabenen Königshof Friemersheim, der Werthsche Hof, ein Jagdschloß des Grafen von Moers, erbaut 1847, die schon um 900 genannte heutige evangelische Kirche in Hochemmerich und die heutige evangelische Pfarrkirche (Dortkirche) in Friemersheim, erbaut 1487. Beide Kirchen haben im Laufe der Jahrhunderte mehrere Um- und Anbauten erfahren.

Im Jahre 1866 hieß der uns heute als Hochemmerich bekannte Ortskern von Rheinhausen noch 'Emmerich'. Gegen Ende des Jahres zählte die Bürgermeisterei 2 276 Einwohner, dazu gehörten auch die 'Spezialgemeinden' Bergheim und Oestrum. Auch zählten noch die 'Ortschaften' Werthausen, Rheinhausen, Atrop, Schwarzenberg, Asterlagen und Winkelhausen zur Bürgermeisterei Emmerich.

Die Entwicklung der Gemeinde ging nur langsam voran. Denn 24 Jahre später, 1890 war die Zahl der Einwohner erst um 844 auf nunmehr 3 120 Einwohner angestiegen, Davon zählte jetzt 'Hoch-Emmerich' 1 688 Einwohner, 1 432 verteilten sich auf die 'Spezialgemeinden' Bergheim und Oestrum sowie auf die zur Bürgermeisterei gehörenden 'Ortschaften'.

Die Bürgermeisterei Friernersheim bestand aus den Dörfern Friemersheim, Rumein, Kaldenhausen, Hohenbudberg, Bliersheim, den Weilern Op te Geist,

Mühlenberg, Hochfeld, Sittard, Hagschinkel, Haarwinkel und den einzelnen Häusern Haus zur Burg, Haus Dreven, Rittergut Caldenhausen, Ackerhof Giesenfeld.

Im Jahre 1895 war die Landwirtschaft immer noch der Haupterwerbszweig der Menschen in diesem Niederrheinischen Raum. Mit der beginnenden Industrialisierung - 1897 der Firma Krupp - tritt im Rheinhauser Raum eine entscheidender Wandel ein. Die Einwohnerzahlen stiegen ständig.

Während 1895 noch rund 5 000 Einwohner dieses Gebiet bewohnten, wurden um 1910 schon 18 900 Einwohner gezählt. Die ständige Entfaltung der Kruppsehen Friedrich-Alfred-Hütte, dazu die Abteufung der Schächte Diergardt und Mevissen und die Aufnahme der Kohleförderung in den Jahren 1911 bzw. 1914 waren von bedeutendem Einfluß auf Rheinhausens Entwicklung.

Die notwendig geword ene Verwaltungseinheit

wurde 1923 geschaffen, als sich die einzelnen Gemeinden zum 'Amt Rheinhausen' vereinigten.

Die außerordentliche Entwicklung begann nach einer Volkszählung im Jahre 1925, man zählte da schon 32 500 Einwohner.

1929 war Rheinhausen die größte Landgemeinde Preußens. Die bei der Regierung beantragten Stadtrechte wurden ihr aber noch nicht gewährt. Die weitere Entwicklung richtete sich nach städtebaulichen Gesichtspunkten, die auch schon durch die Industrieansiedlung vorgeschrieben wurden.

Am 1. Juli 1934 war es dann so weit, Rheinhausen wurden die Stadtrechte verliehen. Die Einwohnerzahl war auf fast 40 000 angewachsen.

1. Ein Ausschnitt aus einer alten Landkarte aus der Rheinhauser Frühzeit, um 1670. Im Rheinbogen bei Rheinhausen sind die Ortsnamen der Orte wie sie einst genannt und geschrieben wurden aufgeführt: Asterlagen, Weerthusen, Winckelhusen, Emmerick, Oisterum, Berchum, Rynhusen, Blerrshem und Vrimershem. So auch die Ortschaft Emmerick mit ihrer Christuskirche, die erstmals im Jahre 893 erwähnt wird. Ein hölzerner Vorgängerbau konnte archäologisch schon für das 8. Jahrhundert nachgewiesen werden. Das heute bestehende Gebäude wurde 1447 errichtet.

2. Um 1880, ein Bliek auf den ehemaligen Hafen und der Johannes-Hütte, dem Vorläufer des Hüttenwerks in Rheinhausen. Für die Errichtung eines neuen Hüttenwerks sprachen wichtige Gründe, Die drei einstigen Kruppschen Hüttenwerke zu der auch die Johannes-Hütte bei Duisburg gehörte, waren nicht mehr auf der Höhe ihrer Zeit. Krupp war es nicht gelungen ihre Schienenproduktion so zu gestalten daß sie mit anderen Unternehmen konkurrieren konnten. Die Firma Friedrich-Krupp in Essen entschied sich und kaufte im Januar 1895 in Rheinhausen ein Grundstückkomplex von rund 158 Hektar, wovon 89 ha in der Gemeinde Hoch-Emmerich und 69 ha in der Gemeinde Bliersheim-Friernersheim lagen.

3. So sah es einst aus im Hof des Dampfsägewerks Disko. Das Foto zeigt deutlich, auf welch großem Gelände sich die Diskos einst im Hochemmerich niedergelassen hatten. Nach Angaben von Helmut Disko wurde sein Onkel Heinrich Disko am 24. Dezember 1848 in Hochemmerich geboren. Heinrich Disko erlernte das Zimmermannhandwerk. Ab 1867 ist die Firma Disko nachweislich in Hochemmerich ansässig.

4. In einem Bericht der Bürgermeisterei Hoch-Emmerich für das Jahr 1895-1896 heißt es: Dampfsägewerk von Disco & Co. zu Hoch-Emmerich, zugleich Baumaterialienhandlung. Im Jahre 1892 ist eine neue Dampfmaschine von 50 Pferdestärken aufgestellt worden. Es sind im Betrieb, ein Voll- und ein Horizontalgatter, drei Kreissägen, eine Kopfsäge, ein Stammaufzug und eine Sägeschärfmaschine. Das Werk ist elektrisch beleuchtet. Im Jahre 1895 waren durchschnittlich 17 Arbeiter beschäftigt, die zusammen 13 932 Mark verdient haben. Es wurden rund 4 OOD cbm Holz verarbeitet.

5. Anno 1886-1889, ein alter Klassenraum in der evangelischen Schule auf dem Paschacker in Oestrum. Zu dieser Zeit wirkten hier an dieser Schule Hauptlehrer Herr Schilling und die Lehrer Herr Schürmann und Herr Holthusen. Angeblich war Lehrer Holthusen auch Chorleiter des Gesangvereins 'Concordia'.

6. In dieser Notkirche an der ehemaligen Bahnhofstraße in Rheinhausen - diese Straße lag einst entlang der heutigen Friedrich-Ebert-Straße und endete am Friemersheimer Bahnhof - wurde am 30. März 1906 der erste katholische Gottesdienst gefeiert. Die Leitung hatte ein Priester. 1909 kam Pfarrer EIbers aus Emmerich nach St. Peter in Rheinhausen.

7. Um 1900, Arbeiter vor ihrer Schmiede in Rheinhausen, von links Schmied Valentin Krink beim reparieren eines Karrenrads. Ab 1903 bis zu seiner Pensionierung arbeitete Herr Krink in der Schmiede auf der Friedrich-Alfred-Hütte (Krupp).

8. Fräulein Geraldine Möllers links und Frau Lenzen geborene Möllers vom Möllershof in Friernersheim, zeigen hier Alt Friemersheimer Trachten.

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