Rheinsberg in alten Ansichten

Rheinsberg in alten Ansichten

Auteur
:   Karin Niemann
Gemeente
:   Rheinsberg
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5544-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rheinsberg in alten Ansichten'

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69. Das Bild zeigt den Floßplatz am Grienericksee vor dem Sägewerk, das von Herrn Meißner gepachtet worden war. Unter anderem wurden von hier Rammpfähle für den Hamburger Hafen zu Flößen zusammengestellt. Für die Werkstätten Hüttenrauch, die sich jenseits der Landstraße befanden, gab es eine Lorenstrecke. Die Loren wurden von Pferden gezogen. Neben dem abgebildeten Floßplatz war städtischer Strand, der lange Zeit auch als Pferdeschwemme benutzt wurde.

70. Im Jahre 1902 wurde in Rheinsberg die Carmolfabrik gegründet. Carmol tut wohl- dieses Mittel ist seit vielen Jahren bekannt. Ursprünglich war es, äußerlich angewendet, ein Mittel gegen Reißen und Erkältung. Carmol- innerlich half gegen Übelkeit verschiedenster Art. Zwei bis drei Millionen Flaschen kamen jährlich zum Versand, außerdem wurden etwa dreißig andere Präparate hergestellt.

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71. Daß sich das Werk seit der Gründung rasch entwiekelt hat, soll die Sammlungvon Werbebildern verdeutlichen, die in einer eigenen Druckerei hergestellt worden waren. Unter dem Besitzer Poscich waren in den zwanziger Jahren 120 Leute beschäftigt.

72. So sah es 1914 in der Rheinsberger Steingutfabrik aus. Die Gipsformen stehen auf den Gießbänken und werden mittels der Schlauchgießanlage gefüllt, was eine technische Neuheit darstellte. Als die Fabrik am 20. November 1925 brannte, waren der Packraum, die Malerei und Gießerei und schließlich auch die Brennerei vom Feuer erfaßt. Der Wasserschaden an den anderen Gebäuden war auch nicht unerheblich. Das Unglück betraf besonders die dreihundert Arbeiter , die dadurch brotlos geworden waren, was vor Einbruch des Winters besonders hart war.

T eeklora, eckig

Teller 19 cm

Geleedese

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Keffeekanne I

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Tasse 1

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73. Schon 1762 war es durch den Baron von Reisewitz, den Intendanten des Prinzen Heinrich, zur Gründung einer Fayencefabrik gekommen. 1816 wurde auf dem heutigen Betriebsgelände eine weitere Fabrik gegründet. Um die Jahrhundertwende erwarb Christian Carstens den Betrieb, der bis 1945 in Familienbesitz verblieb und seit 1991 wieder privat geführt wird. Das Angebot hat sich natürlich im Verlaufe der Jahrhunderte gewandelt. War es im 18. Jahrhundert noch ein erklärtes Ziel, Fayence möglichst porzellanähnlich herzustellen, so bekannte man sich später zum Steingut. Die abgebildeten Formen stammen aus einer Zeit, in der englisches Geschirr zum Verwechseln ähnlich hergestellt wurde.

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Gießer No.3

Sëokotadeokenne VIIJ/1

74. Der französische Schauspieler Blainville wurde vom Prinzen Heinrich außerordentlich geschätzt, infolgedessen hatte dieser unter den höfischen Intrigen besonders zu leiden. Nach Morveau, Vorleser des Prinzen, 'hatte er nicht die Kraft, den Schmerz zu überleben, sich einen Augenblick vergessen zu sehen'. Auf dem Rheinsberger Friedhof ließ ihm Heinrich einen Denkstein setzen, sorgte für die Erziehung der drei Kinder und setzte der Witwe eine Pension aus.

75. Toussaint war Vorleser und Bibliothekar des Prinzen Heinrich. Er mußte sein Vaterland als ungeliebter Autor verlassen. Die Mitglieder seiner Familie waren allesamt Schauspieler an Heinrichs Theater. 'Die Mutter zeichnete sich aus in der Darstellung der Charaktere, Madam Bilguer (verheiratet mit dem Kammerdiener des Prinzen), seine ältere Tochter. für die Tragik, sein Sohn als Diener und seine beiden Kinder als Liebhaber und Soubrette.' (Morveau). Madame Bilguer wurde später die Frau des Majors von Kaphengst. Dieser hatte vom Prinzen das Gut Meseberg erhalten. Die Beschreibung der 'näheren Urnstände' finden sich in Fontanes 'Wanderungen'.

76. Die Luftaufnahme von ungefähr 1930zeigt Rheinsberg von Osten her. Die regelmäßige Straßenführung ist gut erkermbar und ebenso der See und der Boberow. Weitere Orientierungspunkte sind die Kirche, die drei Plätze und die Schule, im Vordergrund links. Und, und, und ...

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