Röhlinghausen in alten Ansichten

Röhlinghausen in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Lührig und Gerhard Schmitz
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6535-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Röhlinghausen in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

19 Die Röhlinghauser Asthmabrücke mit den Schachttürmen der Zeche Königsgrube im Hintergrund, aufgenommen im [ahre 1930. Sie verband Röhlinghausen van West nach Ost und überquerte die Eisenbahnlinie zwischen Ottostraße und Bergmannstraße. Als nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg Kohle aufHalde gekippt wurde und dort schwelte, war diese Fußgängerbrücke oft von Kohlenoxydgasen eingenebelt. Wer vom schnellen Treppensteigen atemlos oben ankam, bekam sehr oft einen Hustenanfall. Daraus resultierend erhielt diese Brücke ihren Spitznamen 'Asthma brücke'. Sie wurde zwischen 192 7 und 192 8 erbaut, um für die Bergleute der Zeche Königsgrube den Weg von der Westfalenstraße zur Kö-

nigsgruber Straße über die Kohlenstrecke der Zechenbahn zu überbrücken. Im Iahre 1975 wurde sie nach Stillegung der Zeche Königsgrube abgebaut. Durch eine Zeichnung des Röhlinghauser Ma-

Iers Albert Kelterbaum ist sie zu einem Wahrzeichen des Stadtteils geworden.

20 Blick auf den Zechenplatz der Zeche Königsgrube. In der Bildmitte verläuft die Dampfrohrleitung, die seit Mitte der fünfziger [ahre vom Kesselhaus der Zeche Königsgrube zur Nachbarzeche Hannover in Bochum-Hordel verlief. Links hinten im Bild die Werkstätten und das alte Verwaltungsgebäude der Zeche. Rechts zu erkennen sind die zwei Schachttürme und der Kamin des Kesselhauses.

21 Das efeubewachsene Verwaltungsgebäude der Zeche Königsgrube, Mitte der fünfziger [ahre. Hier in diesem alten Verwaltungsgebäude waren das Magazin, die Magazinverwaltung und die Markscheiderei untergebracht. Hier befanden sich die Büros der Vermessungsfachleute der Zeche Königsgrube für den Über- und Untertagebetrieb. Unter Markscheide versteht man die Grenzlinie einer Zeche zur Nachbarzeche.

22 Bergmann Josef Hoffmeister mit seinem Kumpel auf dem Zechenplatz der Schachtanlage Hannover 1,2, S in Bochum-Hordel, aufgenommen im [ahre 1939. Viele Bergleute, die nicht im Umkreis der Zeche wohnten, kamen mit dem Fahrrad zur Arbeit. Im Hintergrund erkennen wir die beiden Lüfter des Wetterschachtes I . Die Zeche Königsgrube wurde am 16. [anuar 19 S 6 unterirdisch in 7 S 0 MeterTiefe durch einen Querschlag mit der Nachbarzeche Hannover verbunden. Durch den Kaufvertrag vom 22. März 19 S4 kam die Zeche Königsgrube zu einem Preis von 21 1 S3 000 Deutsche Mark an den KruppKonzern in Essen, dem die Nachbarzeche Hannover in Bochum-Hordel schon seit 1872 gehörte.

23 Blick auf die beiden Schachtgerüste der Zeche Königsgrube im Iahre 1955. Zwischen der Waschkaue links, und dem Kesselhaus rechts, geht der Blick zur Hängebank und zum Schacht Luise und dem dahinterliegenden Doppelschacht Gustav. Beide Förderschächte waren bis 680 Metern geteuft. Die Hängebank unterhalb der Seilscheiben war mit einem Fensterband und Mauerwerk umkleidet. Aus dem Kesselhaus rechts führen Rohrleitungen, die für die Grube benötigte Druckluft, weiter, auch für die Nachbarzeche Hannover versorgte.

24 Ansicht der Dampfziegelei der Zeche Königsgrube aufgenommen um 1920. Im [ahre 1873 entschloß sich die Zeche Königsgrube eine Dampfziegelei als Nebenbetrieb zu errichten. Der aus der Grube geförderte reine Schieferton eignete sich hervorragend für die Herstellung von Ziegelsteinen. Aus dieser Ziegelei stammte der berühmte Königsgruber Klinker, der mit einem Ölzusatz eine schöne lasurartige Oberfläche erhielt. Um 1900 erreichte die Ringofenziegelei eine Jahresproduktion von 5 Millionen Stück. Die Steine dienten nicht nur dem Eigenbedarf, sondern wurden größtenteils verkauft. Die evangelische Lutherkirche in Röhlinghau-

sen wurde mit dem Königsgruber Klinker gebaut. Als in den dreißiger [ahren eine Absatzkrise im Ziegeleigewerbe eintrat, lohnte sich die Fortführung des inzwischen ver-

alterten Betriebes nicht mehr. Sie wurde 1936 stillgelegt. Die Dampfziegelei lag südlich der Edmund- Weber-Straße zwischen der Dahlhauser Straße und dem Haspelweg.

Dampfziegelei

25 Diese Aufnahme zeigt die Königsgruber Straße, heute Am Bollwerk, mit Blick auf die Zeche Königsgrube um 191 o. Auf dem Bild rechts befand sich das Restaurant der Witwe Paula Möller, Königsgruber Straße 26, wo in der rechten Gebäudehälfte die Gastwirtschaft und im linken Gebäudeteil der Gesellschaftsraum untergebracht war. Vor der schönen Schmuckfassade wurde um die Jahrhundertwende ein Backsteinbau vorgesetzt. Auch eine Gartenwirt schaft gehörte zum Restaurationsbetrieb. Nachfolger von Frau Paula Möller war der Pächter Alfred Stern. Von dem Birnbaum verdeckt, sieht man die Giebelfront des Schuhgeschäftes Karl Hahne.

26 Blick auf die beiden Schachttürme der Zeche Königsgrube. Auf der rechten Seite befindet sich der Doppelschacht Gustav und auf der linken Seite der Schacht Luise. Ganz links erkennt man den Kamin des Kesselhauses. Die Aufnahme wurde von der Bahnhofstraße, heute AlbertKelterbaum-Straße, um 1960 aufgenommen. Auf dem freien Feld im Vordergrund stehen heute Einfamilienhäuser.

27 Diese Aufnahme zeigt einen Teil des Gartenbaubetriebes Bruno Makolla an der Westfalenstraße im [ahre 1954. Im Vordergrund bei der Arbeit die Chefin der Gärtnerei, Frau Makolla, beim Begießen der Jungpf1anzen im Frühbeet. Mitte der neunziger [ahre wich die Gärtnerei einer Wohnbebauung. Der Gartenbaubetrieb wird heute vom Sohn Peter weitergeführt. Im Hintergrund des Bildes erkennen wir die Kühltürme der Zeche Königsgrube und Siedlungshäuser Am Bollwerk.

28 Zwei Zeichnungen von Albert Kelterbaum: Schichtwechsel und Frühlingszauber. Albert Kelterbaum, der 'Zille des Ruhrreviers', wurde am 19. November 1904 in Hamborn geboren. Sein Vater war Hüttenarbeiter und hatte eine Holländerin zur Frau. Kelterbaums Vorfahren mütterlicherseits waren Holzschnitzer, Radierer und Kupferstecher. Daher kam sein Talent zum Malen. Mit 1 2 [ahren quittierte sein Zeichenlehrer die malerischen Leistungen seines Schülers Albert mit der Note 'Gut'. Lehrer Mathei brachte ihm auch die Bedeutung der Perspektive bei.

! 1

I 1

I

I I

I

1

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek