Röhlinghausen in alten Ansichten

Röhlinghausen in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Lührig und Gerhard Schmitz
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6535-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Röhlinghausen in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

291mjahre 1947 wurdeAlbert Kelterbaum Bergmann auf der Zeche Königsgrube in Röhlinghausen. Hier malte er die Welt des Bergmanns, sein Röhlinghauser 'Miljóh'. Albert Kelterbaum gehörte dem freien Künstlerkreis Wanne-Eickel an. Er starb am 3 1. März

1972. Kurz vor seinem Tode kaufte die Stadt Wanne- Eickel nach vorheriger Begutachtung des Landesmuseums für Kunst - und Kulturgeschichte in Münster seine gesamte Sammlung, bestehend ausTusche- und Federzeichnungen, Aquarellen, Mischtechniken, Ölbildern und Linolschnitten auf. Die Sammlung befindet sich heute im EmschertalMuseum der Stadt Herne. Auf Initiative des Heimatfreundes

Heinrich Lührig wurde in Röhlinghausen die frühere Bergmannstraße in AlbertKelterbaum-Straße umbe-

nannt.

30 Das Feuerwehrgerätehaus mit Steigerturm und Polizeidienstwohnung an der Turmstraße, aufgenommen um 1920. In der Gemeinde Röhlinghausen wurde im [ahre 1892 die erste Freiwillige Feuerwehr gegründet. Bis zu dieser Zeit war die 'Freiwillige Zechen-Feuerwehr' der Zeche Königsgrube, die bereits im [ahre 1883 gegründet wurde und aus Arbeitern und Angestellten der Zeche bestand, für den Brandschutz in Röhlinghausen zuständig. Das Feuerwehrgerätehaus wurde im [ahre 1904 errichtet. Im Wohngebäude lebte die Familie des Meldebeamtensekretärs Heinrich Krieter, der gleichzeitig Feuerwehrbrand meister war. 1925 hatte die

Freiwillige Feuerwehr, Löschzug Röhlinghausen, 62 aktive Mitglieder; ihre Ausrüstung war als modern zu bezeich-

nen.

31 Durch einen Großangriff aufRöhlinghausen am 6. November 1944 fiel auch das Feuerwehrgerätehaus mit Steigerturm den Bomben zum Opfer. Nach dem Zusammenbruch 1945 war der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Röhlinghausen fast völlig aufgelöst. Auch die erforderliche Ausrüstung war nicht mehr vorhanden. Die Feuerwehrleute Wölffer, Linnert, Wiegmann, Meihsner, van Dillen, Fleer und Janzen beschlossen, den Löschzug wieder neu zu beleben. Gleichzeitig sollten die alten Mitstreiter Ahrensmeyer, Franz, Flanz, Dilcher und Binger benachrichtigt werden, damit auch sie sich am Neuaufbau der Freiwilligen Feu-

erwehr in Röhlinghausen beteiligten. Schon im Juni 1949 konnten siebzehn neue junge Feuerwehrleute aufgenommen werden.

32 Das zerstörte Gebäude des Bahnhofs Röhlinghausen an der Personenzugstrecke Wanne-Eickel Hauptbahnhof nach Bochum-Nord um 1945. Die Strecke von WanneEickeI über Bochum-Riemke nach Bochum-Nord hatte eine Länge von 9,4 Kilometer. Der Bahnhoflag an der Bahnhofstraße, der heutigen Albert - Kelterbaum-Straße. Im oberen Stockwerk des Bahnhofsgebäudes wohnte der Bahnhofsvorsteher, der auch als Schrankenwärter tätig war. ImAnbau auf der rechten Seite des Bahnhofs war die Gepäckaufbewahrung mit dem Eilgut untergebracht. Im Haupthaus ging es hinter dem Eingang rechts zur Fahrkartenausgabe und links zum

Bahnhofsrestaurant. Der letzte Wirt vor der Zerstörung des Bahnhofs im [ahre 1944/45 hieß Alfons Henkel. Das Bahnhofsgebäude wurde nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut.

33 Der Röhlinghauser Bahnhof im [ahre 1947 nach seiner Zerstörung. Zwei Güterwagen beherbergten das Bahnpersonal und den Fahrkartenschalter. Rechts im Bild das Läutewerk. Von 1893 bis 1955 verkehrten hier auf der im Volksmund bekannten 'Salzstrecke' Personenzüge. Im Iahre 1913 wurden täglich siebzehn Zugpaare in beiden Richtungen auf dieser Strecke abgefertigt und

177 749 Fahrkarten verkauft. 1920 kostete eine Fahrt von Röhlinghausen nach Wanne 15 Pfennige. Für Hin- und Rückfahrt mußte ein Billett zu 20 Pfennigen bezahlt werden. Am 2. Dezember 1955 stellte der Bahnhof Röhlinghausen seinen Betrieb ein. Heute

kann man nur noch an den Schottertrassen die frühere Streckenführung in Röhlinghausen und Hordel erkennen. Schienen und Schwellen wurden demontiert.

34 Hochansicht über den im Krieg zerstörten Röhlinghauser Bahnhof zur Kranzplatte und weiter nach Wanne-Süd, aufgenommen um 1947. Im Vordergrund zu erkennen,

der im Krieg zerstörte Bahnhof Röhlinghausen mit dem Anbau für Gepäckaufbewahrung und Eilgut. Die Straße vor dem Gebäude hieß hier noch Bahnhofstraße, später Bergmannstraße, heute Albert - KeIterbaum-Straße. Im weiteren Verlauf zu erkennen, die Kranzplatte mit EdmundWeber-Straße, Burgstraße, Plutostraße und Königsgruber Straße. Im Hintergrund des Bildes rechts erkennen wir den schlanken Turm der Zwölfapostelkirche und den mächtigen Turm links der ]osefskirche, im Volksmund 'Lówcnkirchc' genannt, in Wanne-Süd.

35 Ansicht des Wohnhauses mit Restauration und großem Saal von Heinrich Denis in der Heinrichstraße, heute Edmund- Weber-Straße 197, aufgenommen im [ahre 191 5. Das Haus wurde im [ahre 1905 als Wohn- und Geschäftshaus erbaut und kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Die Vorderfassade mit ihrer reichen Stuckverzierung vorgeblendet, hat die Kriegszeiten unbeschadet überstanden. Die im Gebäudegiebel angebrachte Tafel trägt den Spruch: 'Hopfen und Malz, Gott erhalt's' . Der Eingang zur Gaststätte linker Hand und zum Saal rechter Hand ist heute ebenerdig, sowie die Fensterpartie im Erdgeschoß.

Restauration von Heinrich Deals,

36 Ansicht der Bochumer Straße, heute Edmund- WeberStraße, Ecke Marktstraße. Im Eckhaus befand sich die Metzgerei Bogusch, heute ist hier die Metzgerei von Harry Lauchstädt, Edmund- WeberStraße 202, untergebracht. Links vor dem Gebäude die Gemüsebude von]akobArns, aufgenommen im]ahre

1930.

37 Hochansicht der Bochumer Straße, im Volksmund auch 'Renne' genannt, die heutige Edmund- Weber-Straße im [ahre 193 O. Die Ansicht zeigt links die heutige Bergmannstraße und rechts die Marktstraße. Am unteren Bildrand links befindet sich heute das 1964 erbaute Sparkassengebäude der Herner Sparkasse, Zweigstelle Röhlinghausen, danach das Wohn- und Geschäftshaus, Edmund- Weber-Straße 20S mit der PlusFiliale. Im Hintergrund links zu erkennen, der 6S Meter hohe Turm der katholischen Barbarakirche. Rechts im Bild erkennen wir die Fassadenfront der Gründerzeithäuser der heutigen Edmund- WeberStraße. An der Marktstraße rechts, die Gemüsebude von Jakob Arns.

38 Blick von der heutigen Edmund- Weber-Straße in die Marktstraße um 1948. Das Haus mit den brettervernagelten Schaufenstern (Verdunklungsbretter) ist das Haus des Schuhmachers Gößling, Marktstraße 4. Auf dem Eckgrundstück befindet sich heute der Pavillianbau mit der Gaststätte Marktstübchen, der 1957 erbaut wurde. Die Häuser im weiteren Verlauf auf der linken Seite des Bildes fielen mit den [ahren demAbbruch zum Opfer. Im September 1995 wurde an dieser Stelle Röhlinghausens 'neue Mitte' für rund eine Million DM seiner Bestimmung übergeben.

Jeweils donnerstags in der Zeit von 7.30 bis 13 Uhr bieten Markthändler auf dem neugestalteten Marktplatz ihre Warean.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek