Rickenbach in alten Ansichten

Rickenbach in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Helmut Faller
Gemeente
:   Rickenbach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4921-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rickenbach in alten Ansichten'

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9. Bliek vom Gasthaus 'Zum Rössle' über das Dorf Rickenbach. Rechts im Bild sieht man das alte Kaufhaus Gugelberger, davor den dazugehörigen Garten mit dem Pavillon. Während die Dächer und die Kirche im Hintergrund heute noch dieselbe Ansicht darbieten, hat sich der Vordergrund durch den Bau des Hotzenwaldmarktes stark verändert.

10. Das alte Gasthaus 'Zum Rössle' stand an der Stelle des heutigen Rathauses. Es brannte am 15. April 1964 ab. Über ein Jahr lag die Brandruine. Dann verkaufte der Rössliwirt und Altbürgermeister Leopold Gerspach Brandplatz und Versicherungs-Brandgeld an die Gemeinde. Schon im November 1966 konnte das neue stattliche Rathaus eingeweiht werden.

11. Bereits 1257 im ersten historischen Beleg von Rickenbach wird eine Mühle erwähnt. Über Jahrhunderte wurden in dieser Mühle Roggen und Weizen gemahlen, bis diese 1960 als letzte Mühle im Kirchspiel still gelegt wurde. Nach den ursprünglichen Plänen des Schluchseewerkes sollte sie in den Fluten eines Stausees versinken. Anstelle des Stausees im Seelbachtal wurde dann das Eggbergbecken gebaut.

12. Dieses Bild zeigt den letzten Müller von Rickenbach, Richard Völkle (ganz links). Es ist Sommer; mit einem Leiterwagen wird das Mehl und die Kleie abgeholt. In den Notzeiten nach dem Krieg erfüllte die Rickenbacher Mühle eine wichtige Aufgabe bei der Nahrungsmittelversorgung. Richard Völkle, langjähriger Dirigent des Gesangvereins Hotzenwald und zeitweise Bürgermeister von Rickenbach, veräußerte die Mühle an das Schluchseewerk. Heute ist sie wieder in Privatbesitz und wurde vom neuen Besitzer nach Abriß der Ökonomiehälfte gründlich instandgesetzt und modernisiert.

13. Wo heute sich der Hotzenwaldmarkt erstreckt als Geschäftszentrum von Rickenbach, stand früher das Kaufhaus Gugelberger. In dem stattlichen Gebäudekomplex befand sich eine große Ökonomie, in der nach dem letzten Krieg die erste Kraftfahrzeugwerkstatt eingerichtet wurde. Das Gebäude brannte am 13. Februar 1954 ab und wurde ohne den Ökonomieteil wieder aufgebaut.

14. Der Eingang zum Laden mit den Auslagen in den Schaufenstern zeigt schon die Vielfalt des damaligen Warenangebots. Von den Lebensmitteln über alle Dinge des täglichen Gebrauchs, wie Schuhe, Kleider, Eisenwaren, Glas war in dem Laden alles zu haben. Die Lederschuhe schon genagelt hingen paarweise von der Ladendecke, und ihr Lederduft ergab mit den Gerüchen von Käse, Hering und Petroleum ein besonderes, unverwechselbares Aroma.

15. Die Kaufmannsfamilie Gugelberger im Jahr 1921. Auf dem Bild ist Max Gugelberger, der Sohn des Firmengründers Georg Gugelberger, mit seiner Ehefrau Maria geborene Hierholzer. Links und rechts die beiden Söhne Georg und Max, von denen der letztere eine große Baustoffhandlung in Waldshut betrieb. Die Tochter Maria heiratete 1929 den Kaufmann Philipp Schmidt. Ihr beider Sohn ist Ulrich Schmidt, der jetzige Inhaber des Hotzenwaldmarktes. Die jüngste Tochter Leni Wegner lebt in Wehr.

16. Fahnenweihe des Jungmännervereins am 29. Mai 1927 in Rickenbach. Unser Bild mit den Jungmännern und Festjungfrauen entstand vor dem Gasthaus 'Zum Rössle'. Die neugeweihte Standarte zeigt auf der sichtbaren Seite das Bild der Pfarrkirche, während auf der abgewandten Seite der Engel Tobias mit einem Jüngling in Hotzentracht dargestellt ist. Standartenträger ist Alfons Albiez von Willaringen. Ganz links steht der Präses des Vereins Vikar Lehrmann und am rechten Rand der 'Senior' Otto Huber vom Nagelfriedlehof.

17. Der Gesangverein Hotzenwald feiert Fahnenweihe am 6. Juni 1926. Der Fähnerich ist Josef Vogt von Rickenbach. Die beiden Fahnenbegleiter sind links Huber Johann vom Nagelfriedlehof und rechts Leopold Wagner von Hütten. Zwischen den Festjungfrauen steht Franz Albiez von Willaringen. Dahinter hat eine Abordnung von sechs Trachtenträgerinnen Aufstellung genommen.

18. Ein weiteres Bild von der Fahnenweihe des Gesangvereins Hotzenwald zeigt die Sänger im feierlichen Gehrock. Vorne in der Bildmitte steht links der Dirigent Richard Völkle und rechts der erste Vorstand Kar! Mutter, Adlerwirt von Rickenbach. Im Hintergrund erkennt man noch den neuen Bus des Adlerwirts, einen Höhenwagen, mit dem sich die Sänger des Gesangvereins Hotzenwald gerne zu den Festen fahren ließen.

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