Rickenbach in alten Ansichten

Rickenbach in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Helmut Faller
Gemeente
:   Rickenbach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4921-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rickenbach in alten Ansichten'

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19. Ein Schulbild der Volksschüler von Rickenbach aus dem Jahre 1913. An die siebzig Schülerinnen und Schüler sitzen mit ihrem Hauptlehrer Krug und einem Unterlehrer auf der großen Böschung vor dem alten Schulhaus, heute Haus Rudolf Bartholome. Die Böschung mußte 1952 einer großen Stützmauer weichen, als die Ortsdurchfahrt der Landesstraße verbreitert wurde. Dieses Bild ist auch ein Dokument für die geburtenstarken Jahrgänge vor dem Ersten Weltkrieg.

20. Mitglieder der Trachtengruppe 'Alt-Hotzenwald' aus dem Jahr 1926. In diesem Jahr wurde die Trachtengruppe von Gustav Huber, Hornberg gegründet. Die Personen auf unserem Bild sind, von links: Käser Wilhelm, Rickenbach; Lütte A., Schweikhof; Pfarrer Leber, Rickenbach; Luise Frommherz, Rickenbach; Anna Thoma, Wieladingen; Kar! Kaiser, Rickenbach; M. Lütte, Schweikhof; Berta Hofmann, Rickenbach; Karl Kaiser jun., Rickenbach; und Leni Gugelberger, Rickenbach.

21. Die Hotzenwälder oder Hauensteiner Tracht ist eine der ältesten des Schwarzwaldes. Bei ihrer Entstehung im 16. Jahrhundert sollen Einflüsse der spanisch-habsburgischen Hoftracht wirksam gewesen sein. Das Bild ist um 1910 entstanden. In der vorderen Reihe sind, von rechts: Theodor Vogt, Max Gugelberger, Gustav Huber, Hornberg und Friedrich Vogt, Altenschwand. Hinten, von rechts: Karl Kaiser und Martin Käser beide von Rickenbach. Die übrigen sind nicht mehr eindeutig zu identifizieren.

22. Dieses 'Hotzen'-Bild ist wahrscheinlich vor 1900 entstanden. Ganz links sitzt der 1866 geborene Martin Käser, der spätere Kirchenschweizer, Ortspolizist und Totengräber. Rechts neben ihm sitzt der 'Wendel-Bäck' Sutter. Hinten in der Mitte steht Friedrich Vogt (Kaspar) von Altenschwand. Eine Besonderheit der Hotzentracht ist die gefältete Halkrause, das 'Krös' mit herabhängenden Quasteln.

23. Das 'Heidenwibli', ein bekanntes Original, lebte von 1799 bis 1880. Sie war bekannt und gefürchtet wegen ihrer losen Zunge und ihres Mutterwitzes. Folgender Spruch soll von ihr stammen: 'Ich kann weder lesen noch schreiben, aber lügen wie gedruckt.' Sie rauchte eine lange Pfeife und lebte eine Weile von Fischfang im Heidenwuhr. So bekam sie dann den Namen 'Heidenwibli'.

24. Juliana Bartholome geborene Schmid ist 1838 geboren und starb 1913 in Bergalingen. Sie hatte 1865 den späteren Bürgermeister Jakob Bartolome geheiratet. Ihr Sohn Jakob und ihr Enkel Leo waren ebenfalls Bürgermeister in Bergalingen. Sie ist hier abgebildet mit der schönen Sonntagstracht, wie sie von den älteren Frauen vor der Jahrhundertwende getragen wurde.

25. Auf dem Bild sind Trachtenträgerinnen aus der Zeit von 1930 zu sehen. Von links sind es: Martha Gallmann, Maria Barthlime und Maria Wagner von Glashütten. Die Mädchen tragen auf dem Kopf das 'Schäppeli', ein Krönchen aus Glasperlen, das bei festlichen Anlässen das Haupt zierte.

26. Wir verlassen den Zentralort Rickenbach und treffen auf dem Kirchweg nach Altenschwand ein Wegkreuz aus dem Jahre 1874 an. Im Hintergrund des stark verwitterten Sandsteinkreuzes sind Wiesen mit blühendem Löwenzahn. Das Kreuz wurde mittlerweile restauriert, und die reliefartig dargestellten Hände, Füße und Haupt des Gekreuzigten sowie die Marterwerkzeuge sind wieder gut erkennbar.

27. Wir nähern uns Altenschwand und werfen einen Bliek auf diesen ausgedehnten Ort aus der Vogelperspektive. Die Firma Strähle, Schorndorf, hat am 10. August 1932 dieses Luftbild aufgenommen. Von den zwei Häusern der Höhne im Vordergrund führt ein Fußweg Richtung Dorf. In der Feldflur fallen die vielen Getreidefelder auf: die hellweißen Roggenfelder kurz vor der Ernte und die noch dunkelgrünen Haferäcker .

28. Vom 16. Oktober 1930 stammt dieses Luftbild der Firma Strähle, das Altenschwand von Osten nach Westen zeigt. Der Vordergrund ist später durch das Baugebiet 'Farnacker-Dreiangel' stark verändert worden. Zwei Häuser unterhalb der Straße nach der großen Kurve (Friedrich Vogt 'Kaspars' und Fridolin Rünzi 'Dele') sind abgebrannt und nicht mehr aufgebaut. Die Wiesen im Talgrund am linken Bildrand sind gemäht und gut gepflegt, ihre Bewässerungsgräben (Wühren) intakt.

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