Rickenbach in alten Ansichten

Rickenbach in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Helmut Faller
Gemeente
:   Rickenbach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4921-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rickenbach in alten Ansichten'

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29. Altenschwand war lange Zeit die einwohnerstärkste Gemeinde des Kirchspiels, entsprechend groß war die Zahl der Schulkinder. Auf dem Schulbild aus dem Jahre 1924 sind die Schüler der Klassen sechs bis acht mit dem Hauptlehrer Gerold. Es fehlen die Klassen vier und fünf der Vormittagsschule, die von Unterlehrer Hodapp unterrichtet wurden, sowie die Klassen eins bis drei der Nachmittagsschule .

30. Eine alte Ansicht von Glashütten aus der Zeit um 1930. Einige Dächer tragen noch Reste der alten Stroheindeckung. Manche Häuser haben durch Umbau und Aufstockung ein ganz anderes Gesicht erhalten. Die beiden Radfahrer im Vordergrund sind: Otto Gallmann und Kar! Gugelberger, beide von Glashütten. Von der Kapelle in der Dorfmitte ist nur die Spitze des Dachreiters zu sehen.

31. Die schneereichen Winter in früheren Jahren brachten oft durch Verwehungen solche Schneemassen auf den Straßen, daß man sie durch Tunnels durchbrechen mußte. Heute sorgen Schneepflüge und Schneefräsen für jederzeit offene Straße. Früher konnten die von Ochsen gezogenen Bahnschlitten nur zeitweise die Straßen offen halten. Zuletzt gab es nur noch Handarbeit mit der Schaufel für die 'Schneeschorer' .

32. Ein Bild, das der Vergangenheit angehört. Heute bringen Schlepper und Ladewagen auch in den kleineren Betrieben die Heuernte ein. Wie hier in Glashütten wurden überall auf dem Hotzenwald die Heuwagen mit Kühen oder Ochsen eingefahren. Die Arbeit war für Mensch und Tier schwer, schweißtreibend und an den steilen Hängen nicht immer ungefährlich.

33. Wir stehen jetzt in Bergalingen vor dem Schulhaus etwa im Jahr 1910. Dieses Haus mit dem linksseitigen Ökonomieanbau wurde 1862 erbaut. 1911 erfolgte der Umbau der Stallungen zum Rathaus und 1958 der Anbau nach Süden mit dem neuen Schulsaal. Die beiden Hotzenhäuser , die seitlich hervorschauen, sind noch ganz mit Stroh gedeckt.

34. Ankunft der Lehrerfamilie Güntert im Jahre 1928. Bis 1960 unterrichtete Josef Güntert an der Schule in Bergalingen. Wir sehen ihn hier mit seiner jungen Frau inmitten von Verwandten und Bekannten. Mit den Blumengaben zur Begrüßung hat man die Autos geschmückt. Stolz stehen die Chauffeure mit ihren Schirmmützen neben ihren Oldtimern.

35. Die Bergalinger Schüler mit Lehrer Güntert und seiner Frau vor dem Eingang zur Schule. Das Bild wurde Ostern 1936 aufgenommen. Die ältesten Schüler wurden wohl 1922 geboren. Alle vierzig Schüler wurden nur von einem Lehrer unterrichtet, wobei die 'kleinen' Schüler bis Klasse drei am Nachmittag, die 'großen' am Vormittag ihren Unterricht erhielten.

36. Die folgenden drei Bilder zeigen Ansichten des Ibächerhauses von Bergalingen aus den dreißiger Jahren. Besitzer des Hauses war damals Jakob Schmid. Diese erste Ansicht zeigt das Haus von Südosten, von der Wohnseite her. Das mächtige Walmdach reicht herab bis über die Oberkante der Fenster als schützende Hülle. Nur das Erdgeschoß ist Wohnbereich. Hinter den Außenmauem war ein Gang, der sogenannte Schild, der dem Haus neben dem warmen Strohdach noch zusätzlichen Wärmeschutz einbrachte.

37. In der zweiten Ansicht des Ibächerhauses vom Südwesten schauen wir auf den Ökonomieteil mit der hölzernen Außenwand. Die tragenden Pfosten der Wand stehen auf einem niedrigen Steinmäuerchen. Auch hier trennt ein Gang die Außenwand von der Stallwand, die sogenannte Brugg. Am Strohdach sind deutliche Schäden zu erkennen. Ein Dach mit dicker Strohpackung hatte eine Lebenserwartung von dreißig Jahren. Damit das Dach nicht verfiel, mußte deshalb jährlich ein Teilstück erneuert werden.

38. Auf der dritten Ansicht des Ibächerhauses vom Norden ist die Hocheinfahrt, der 'Ifahr", zu sehen. Das herabgezogene Strohdach bildet einen schützenden Vorraum vor dem Einfahrttor. Bevor es mechanische Förder- und Abladeeinrichtungen gab, war das Abwerfen von der Hocheinfahrt eine wirksame arbeitswirtschaftliche Erleichterung. In der Hocheinfahrt steht Frau Güntert, die Lehrersfrau, mit ihren Kindern.

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