Rickenbach in alten Ansichten

Rickenbach in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Helmut Faller
Gemeente
:   Rickenbach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4921-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rickenbach in alten Ansichten'

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49. Der Baltheshof mit dem Besitzer-Ehepaar. In diesen Eindachhöfen lebten Mensch und Vieh unter einem Dach. Bevor durch die Fabrik Verdienst und Wohlstand in die Gemeinde Hottingen kam, lebte man von den Erträgen der Landwirtschaft. Hierbei sorgten die ausgedehnten Wässerwiesen im Murgtal für eine sichere Futtergrundlage. Die meisten dieser Wiesen sind heute aufgegeben, entweder aufgeforstet oder verwildert.

Gasthaus zur Linde. Karl Höllin

Schulhaus

50. Wir haben Hottingen verlassen und befinden uns jetzt in Hütten. Hütten mit dem Ortsteil Rüttehof war bis 1973 eine selbständige Gemeinde. Die Ansichtskarte aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zeigt oben die Häuser des Hauptortes, darunter das Gasthaus 'Zur Linde' und das Schulhaus. An der Kreuzung in der Dorfmitte steht als heller Turm die damals noch neue Trafostation der Kraftabsatzgenossenschaft 'Waldelektra' .

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Çruss aus RüHehof

51. Ein Gruß aus Rüttehof um die Jahrhundertwende. Bei der Totalansicht (rechtes Bild) steht vorne das Gasthaus 'Zum Löwen' und links daneben ein altes Strohhaus, das abgerissen und nicht wieder aufgebaut wurde. Auf dem linken Bild nochmals das Gasthaus 'Zum Löwen', vor dem sich Fuhrleute mit den hölzernen Wagen ein Stelldichein geben. Ganz vorne im Bild umgeben von drei Schafen steht der Löwenwirt Peter Hierholzer (1855-1914).

52. Das älteste Bild mit den Schülern der Volksschule Hütten entstand etwa um 1895. Die große Kinderschar wurde von einem Lehrer unterrichtet in einem Schulsaal von acht mal acht Metern. Das Bild entstand auf der Treppe vor dem 1870 erbauten Schulhaus. In der Mitte seiner Schüler steht Lehrer Otto Sturm, der von 1892 bis 1896 der Schule vorstand und ob seiner Strenge sehr gefürchtet war.

53. Ein Bild aus dem Jahre 1920 mit den jungen Männern von Hütten, die teilweise noch Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkriegs waren und diesen heil überstanden hatten. Mittlerweile sind alle tot. Der letzte von ihnen Otto Deutschmann starb 1989 im Alter von 88 Jahren in Schwörstadt (auf dem Bild ganz links). Der Träger des Kameradenschildes in der Mitte ist Fridolin Wagner in Rüttehof (Schrienerfriedli).

54. Im Jahre 1922 nach dem Weißen Sonntag ließ Lehrer Schönleber die Erstkommunikanten von Hütten und Rüttehof sich vor dem Schulwäldchen aufstellen und machte diesen Schnappschuß. Schönleber von 1913 bis 1924 Lehrer in Hütten war ein leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Interessant sind die großen Hüte der kleinen Buben. Von denen, die inzwischen alt geworden sind und noch leben, trägt kaum noch einer einen Hut.

55. Nochmals ein Schülerbild von Ostern 1932. Es wurde wieder aufgenommen vor dem Schulwäldchen im Westen des Schulhauses. Dieser Wald, als Windschutz angelegt, mußte 1962 dem Schulhausanbau weichen. Ganz links in der hintersten Reihe steht Hauptlehrer Anton Mainhard, damals 34 Jahre alt, der von 1924 bis 1934 Lehrer in Hütten war. Die Schülerzahl hat sich gegenüber dem ersten Schülerbild von 1895 merklich vermindert.

56. Albert Völkle steht mit seinem Gespann abfahrtbereit vor dem Gasthaus 'Zum Löwen' in Rüttehof. Er hat eine Fuhre Papierholz geladen, die er nach Wehr in die Papierfabrik bringen wird. Das Pferd hält seine Tochter Elis am Zaum. Neben ihr links steht die Löwenwirtin Frieda Flum und links außen Albert Schlageter. Das Bild entstand 1937 aus einer Augenblickslaune: ein Gast vom Löwen wollte sich hoch zu Roß sehen.

57. Das ist das letzte strohgedeckte Haus von Hütten kurz vor dem Abriß. Der Wohnteil hat bereits ein neues Ziegeldach erhalten, dessen Spitze die First überragt. Im Vordergrund stehen Herr und Frau Pfeifer mit zwei Buben. Das Bild wurde Anfang der fünfziger Jahre aufgenommen und dokumentiert anschaulich die alte Stroheindeckung.

58. Das alte Bierhaus im vorderen Rüttehof steht in Flammen. Bei einem schweren Gewitter am 6. August 1969 wurden gleichzeitig zwei Häuser durch Blitzschlag zerstört: das Haus SchäubleHottinger in Hornberg und unser Bierhaus. 1833 hat Martin Josef Gallmann, der alte Bierwirt, dieses repräsentative Bauernhaus mit Gastwirtschaft bauen lassen. Es bildete zusammen mit der Hofkapelle und den beiden prächtigen Linden ein ortsbildprägendes Ensemble.

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