Rickenbach in alten Ansichten

Rickenbach in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Helmut Faller
Gemeente
:   Rickenbach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4921-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rickenbach in alten Ansichten'

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59. Mit dem Bild dieses alten Schulhauses sind wir in Willaringen. 1829 erbaut, hat dieses Gebäude 140 Jahre lang als Volksschule und Rathaus gedient, bis es dem Neubau der Gemeindehalle weichen mußte. Insgesamt sechs Ortsteile umfaßte der Einzugsbereich dieser Schule, und entsprechend lang waren auch die Schulwege. Schon die jüngsten Erstkläßler mußten Entfernungen von über vier Kilometer zurücklegen.

60. Das Klassenbild der Willaringer Schüler der Altersjahrgänge 1922 bis 1925 wurde Anfang der dreißiger Jahre aufgenommen unter der großen Linde hinter dem Schulhaus. Lehrer Stenzei, rechts im Bild, war der Klassenlehrer. Zwei Lehrer erteilten Unterricht in Willaringen an dieser Schule unter beengten Platzverhältnissen, bis 1963 der Schulbetrieb im großen Neubau aufgenommen wurde.

61. Das Bild des Willaringer Gemeinderats mit dem Bürgermeister, dem Ratschreiber und den Stabhaltern der selbständigen Ortschaften dürfte um die Jahrhundertwende entstanden sein. Bis 1935 bildete Willaringen mit fünf weiteren Orten eine Samtgemeinde. Bis dahin besaßen die einzelnen Orte eigene Finanzhoheit und eine eingeschränkte Selbstverwaltung. In die Zuständigkeit der Samtgemeinde fielen Schule, Standesamt und Grundbuchamt.

62. Wir sehen Alt-Willatingen auf einem Foto vor 1900. Im Vordergrund das noch vollständig strohgedeckte Haus Hottinger, das inzwischen zweimal abgebrannt ist. Mitten auf der Straße spaziert der Kaminfeger mit seiner Steigleiter. Die ersten Kamine, die in die ursprünglich kaminlosen Hotzenhäuser eingebaut wurden, waren weite besteigbare Kamine. Man nannte sie deutsche Kamine, während später die engen Kamine als russische bezeichnet wurden.

63. Aus dem Jahre 1924 stammt das Bild von dem Haus des verstorbenen Schuhmachermeisters Alfons Albiez (Ronis), Vor dem Haus stehen seine Eltern Johann Albiez (1875-1943) und Maria geborene Vogt (1875-1956) mit ihren drei Töchtern. Dieses Haus wurde 1989 umgebaut und hat ein neues Gesicht bekommen, geblieben ist jedoch die einzigartige Lage am Waldrand.

64. Den Jahrgang 1925 der Willaringer Schule sehen wir auf diesem Gruppenfoto, das um 1937 von einem Hobbyfotografen aufgenommen wurde. Der starke Geburtenanstieg nach dem Ersten Weltkrieg machte sich in steigenden Schülerzahlen bemerkbar und führte zu großen Jahrgangsklassen. Viele der ehemaligen Willaringer Schüler werden sich auf diesem Bild wiedererkennen.

65. Die Aufnahme eines närrischen Fastnachtsumzugs in Schweikhof könnte 1922 entstanden sein. Vorweg marschieren ein paar Musiker der 'Schweihofer Musik', die am 1. Juli 1921 gegründet wurde. Die Narren marschieren auf der Straße vorbei am Haus des Anton Gerspach. Dieses Haus, damals noch strohgedeckt und in einem erneuerungsbedürftigen Zustand. wurde später von Fritz Baier total renoviert.

66. Dieses Foto konnte vom jetzigen Besitzer nicht mehr eindeutig einem Ort zugeordnet werden. Es könnte sowohl Wieladingen wie Schweikhof sein. Das Bild mit der jungen Mutter und dem Kind vor der Haustür des kleinen strohgedeckten Hauses ist jedoch ein Idyll, das durch die wildwuchernde Natur bis unmittelbar an das Haus noch verstärkt wird, und über dem ein Hauch von Zufriedenheit liegt.

67. Dies ist die Ansicht des Ortes Wieladingen vom Westen her. Die drei Häuser im Vordergrund haben noch komplette Strohdächer, und man sieht wie auf der Wetterseite (Westseite) das schützende Dach fast bis zum Boden reicht. Im Hintergrund sind neuere Häuser mit Ziegeldächern zu erkennen. Das Postkartenfoto vom Kosmosverlag dürfte um 1930 entstanden sein. Es wurde vom Hotel- Restaurant Haus Friedborn herausgegeben.

68. Noch bis zum Anfang der fünfziger Jahre wurde mit dem Gespannmäher das Gras geschnitten. Diese Mähmaschine erforderte einen hohen Zugbedarf und war eigentlich für die raschere Gangart der Pferde gebaut. Es war eine Strapaze für Mensch und Tier, wenn die Sonne höher stieg, die Schärfe des Mähmessers nachließ und die Wiese immer noch nicht gemäht war. Unsere Maschine wird von zwei Gespannen gezogen. Der Vater führt das Vieh, der Bub bedient den Messerbalken.

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