Rickenbach in alten Ansichten

Rickenbach in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Helmut Faller
Gemeente
:   Rickenbach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4921-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rickenbach in alten Ansichten'

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69. Das Haus Wieladingen Nr. 36 gehörte Josef Thoma, als dieses Foto am Pfingstmontag, den 17. Mai 1937 aufgenommen wurde. Der Zahn der Zeit hatte an diesem Haus schwer genagt, Dach und Mauerwerk sind in sehr schlechtem Zustand und warten auf baldige Renovierung. Heute steht an dieser Stelle ein sauberes zweigeschossiges Wohn- und Bauernhaus, dessen Eigentümer Fridolin Schneider ist.

70. Wir sind im alten Lehnhof um die lahrhundertwende. Das Material ist Holz und Stroh, mit dem sich dieser Hof gegen die Unbilden der Witterung schützt. Die städtische Dame mit dem großen Hut ist die Frau des Fabrikanten Berberich aus Säckingen. Mit ihr im Gespräch war wohl die Lehnhofbäuerin Katharina Rufle geborene Käser (1855-1931). Ganz rechts steht Josef Rufle (1886-1960), der Vater des derzeitigen Alt-Lehnhofbauern Franz Rufle.

71. Auf Gemarkung Wieladingen im Murgtal stand dieses Kraftwerk, das 1897 von der Firma Berberich in Säckingen erbaut worden war. Eine Hochspannungsleitung führte vom Murgtal über Wieladingen, Schweikhof, Egg und Schöpfebachtal zur Fabrik nach Säckingen. Durch die Murgableitung oberhalb Hottingen durch das Schluchseewerk wurde dem Kraftwerk das Wasser entzogen. Die Stromerzeugung hörte 1967 auf, und danach brach man das Gebäude af.

72. Das ehemalige Haus Nr. 9 in Jungholz, das die ledigen Geschwister Bächle bewohnten. Nach dem Tod der letzten Besitzerin stand dieses lange Zeit leer und verfiel immer mehr, bis es abgerissen wurde. Heute steht an dieser Stelle das Haus Peter Albiez (Jungholz Ne. 23). Man beachte auf dem Dach den breiten Ziegelstreifen über dem Eingang bis zur First. Dieser sollte bei einem Brand den Rettungsweg freihalten. Wenn das brennende Strohdach herunterfiel, bildete es ringsum einen glühenden undurchdringlichen Wall.

73. Die beiden Luftaufnahmen von Egg machen offenbar, wie sehr sich dieser Ort in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat. Diese erste Aufnahme der Fa. Strähle-Luftbild vom 28. September 1929 mit Bliek in Ostrichtung zeigt die wenigen Häuser von Egg. Das Waldgelände an der Straße nach Willaringen ist noch nicht ausgestockt. Die kleinen Bewässerungsgräben rechts vorne im Bild sind unter der großen Planie nach dem Bau des Eggbergbeckens verschwunden.

74. Im zweiten Luftbild, etwa zwanzig Jahre später aufgenommen, schauen wir vom Osten nach Westen. Am rechten Rand über dem Eggberghotel sehen wir eine Ecke des frisch gerodeten Waldes. Straßenbäume säumen die Jungholzerstraße bis zur Egger Säge. Ein Luftbild von heute aus der gleichen Sicht würde uns viele Häuser und neue Straßen zeigen, die Egg von etwa 70 auf 400 Einwohner anwachsen ließ.

75. Das Gasthaus und Pension 'Zum Eggberg', das spätere Eggberghotel, wurde von Stabhalter Jakob Matt erbaut und erhielt 1893 die Wirtschaftskonzession. Zuvor bestand eine Gaststätte 'Zur Tanne' im heutigen Haus Bayer. Das Eggberghotel hatte seinen gastronomischen Höhepunkt in den sechziger Jahren erreicht, um dann einen ständigen Abstieg bis zum Brand 1988 zu erfahren. An der Stelle, wo es stand, klafft eine große Baugrube. Der Wiederaufbau bereitet Schwierigkeiten.

76. Ein Ausschnitt aus einer Panoramakarte, aufgezeichnet im Jahr 1892, hält den Bliek von Egg nach Süden auf die Schweizer Alpenkette fest. Während sich die Schweizer Juraberge und die schneebedeckten Alpenriesen bei klarer Sicht in unwandelbarer Majestät zeigen, hat sich der Ort im Vordergrund stark verändert. Unverändert blieb die Egger Kapelle, die sich hier zwischen Bäumen versteekt hält.

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