Rinteln in alten Ansichten Band 1

Rinteln in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich-Wilhelm Grotefend
Gemeente
:   Rinteln
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3486-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rinteln in alten Ansichten Band 1'

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19. Wir begeben uns jetzt an die Weser und zur Weserbrücke hin. Vor der Brücke nach links gehen wir über den Pferdemarkt, stehen auf dem Wall und blieken in Richtung Porta Westfalica. Hier führt jetzt der Doktorseeweg zum Doktorsee. Ein Schleppzug fährt gerade weseraufwärts in Richtung Hameln. Hier ist es noch ein stolzer Schaufelraddampfer mit zwei Schornsteinen, der den Schleppkahn zieht. Rechts die verschwommenen Umrisse der Weserbergkette. Nach links gelangt man zum Blumenwall oder auch zum Steinanger, der seit 1913 damals städtischer Sportplatz war. Neben ihm das Ausstellungsgelände. Hier war unter anderem auch das Festzelt für die 700 Jahrfeier der Stadt,

20. Wir gehen ein paar Schritte zu der Weserbrücke, stehen auf dem dortigen Wall oberhalb des Ausfluß der Mühlenexter und blieken in Richtung Hameln. Es ist das Jahr der Olympiade in Berlin, 1936. Wir schauen auf die Badeanstalt, der wir noch einen Besuch abstatten werden. Dauernd ist der Bagger dabei, die Fahrrinne frei zu halten für den Schiffahrtverkehr. Am Horizont die lange Kette der Weserberge in Richtung Steinbergen, Schaumburg (nach der sich die Grafschaft nennt) und Paschenburg.

BadeMstalt

21. Von der Stadtseite aus haben wir (immer zur Zeit unserer Bilder) den Bliek auf die alte Badeanstalt. Links war der Eingang, nach hinten zu die hölzernen Umkleidekabinen, vorn der lange Bootssteg. Sogar einen ehemaligen Pionierponton hatte Herr Rohde, der Bademeister; vier Rintelner Schüler liessen sich damit 'mal bis Hannoversch Münden im Schlepptau von Lastkähnen die Weser heraufschleppen (Althans, Culow, Grotefend und Dreiling). Im Hintergrund links im Park die 'Weservilla'; Namen tauchen auf: Vestermann, Höcker, Dr. Köpchen, Liszt, Clement, Ande, Dannhausen, Meiners, Althans und so weiter. Ein Gedicht kommt uns in den Sinn: 'die alten Straßen, die alten Häuser, die selben Menschen aber sind nicht mehr .. .'

22. Oben: wir gehen jetzt über die Weserbrücke von der Stadt aus in Richtung Katzenbuckel - Bahnhof und Experten wissen es sogleich: es ist die Vorgängerbrücke der Hindenburg-Brücke. Vorn das stattliche Küker'sche Haus, das vorher Bürgermeister Poppelbaum bewohnte. Nach rechts gehen wir gleich zur Badeanstalt.

Ihten: vorher müßen wir noch aus Platzgründen ein anderes 'historisches' Bild bringen: eine Aufführung der Hildburgschule Rinteln 'Das Jahr und die 12 Monate', Die Darstellerinnen lassen sich in einem Gruppenbild verewigen.

23. Die alte Rintelner Badeanstalt mit dem 1925 angelegten Badebecken. Dahinter die alte Weserbrücke mit den Bäumen, die vom Steinanger her herüber schauen. Rechts im Hintergrund sieht man wieder die weiße Weservilla zwischen den hohen Bäumen. Der Eingang zu der Badeanstalt war links vom Beschauer. In der Mittedas Absperrseil, das die .vorn im Bild befindlichen Nichtschwirnrner von den Schwimmern trennte. Hier war das Eldorado der Jugend Rintelns, doch auch die Erwachsenen erfrischten sich hier; und so ist es ja in der Badeanstalt zu Rinteln bis auf den heutigen Tag geblieben!

24. Oben: Bademeister Rohde ('Vater Rohde") bei seiner Tätigkeit: Unterricht an der Angel. Ungezählte Besucher der Badeanstalt haben ihn und seine Familie gekannt. Abends war er Musicus und spielte mit seiner Clarinette zum Tanz auf (Kapelle Dreyer, Reinhard, Rohde). Viele Rintelner behalten ihn in freundlicher Erinnerung; als 'Vater Rohde' lebt sein Name weiter. .. Auf dem zweiten Bild zeigen wir eine Aufnahme einer Festbeleuchtung der 'Hindenburg-Brücke', und zwar strornabwärts, denn wir erkennen schwach die Silhouette des alten Krans.

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25. Nun folgen einige seltene Bilder: Rinte!n während der Überschwemmung der Weser vom 6. bis 9. Februar 1909. Partie an der Vockenkump-Brücke. Dieser ist ein Rest der bei der Gründung der Stadt noch vorhandenen Seen vor dem Seetor, und zwar ein Stück der schmalen Verbindung zwischen den östlichen Seebecken vor Oster- und Seetor und dem westlichen 'Klostersee', Noch heute erkennt man bei Hochwasser, daß hier ein alter Weserarm verlief. Der Name entstand nach Kaufmann Focke, der die den Tümpel einrahmende Wiese im 18. Jahrhundert besaß. Kump heißt so viel wie Topf, Schüssel.

26. Hochwasser am 6. Februar 1909 in der Bahnhofstraße in Rinteln, und zwar in Richtung Bahnhof gesehen. Wir erkennen die Häuser von Wilhelm Nordmann, das von Herrn Voigt senior gebaut worden ist, Redakteur Reinhold Börners Wohnung, Zeichenlehrer Schmidthild und Anderen. Links geht es zur Schlingstraße hin.

27. 'Rinteln 6.11.09 am Schlingweg', schreibt Julius Rohde auf die linke obere Bildseite. Unser Blick geht in Richtung Schlingstraße und Weserbcrge. Die benannten Häuser gehörten Herrn Albert Schlötel, dem bekarmten Ratskellerwirt, und Dr. Pulch, einem der Lehrer des Rintelnor Gymnasiums. Ferner sind Häuser von Dachdeckermeister Krüger und Herrn Hille zu sehen,

28. Ein weiteres Bild zeigt den Katzenbuckel, eine Brücke über den sogenannten Froschgraben (Alter Weserarm) im Zuge der Bahnhofstraße. 1927 wurde sie gebaut; wegen der alten, sehr schmalen buckligen Brücke wurde sie so genannt. Der Bliek geht von De Paulis Haus aus in Richtung Gasthaus Bünte, das sich nach der Flurbezeichnung 'Auf der Bünte' (Kamp, eingefriedetes Land) wahrscheinlich nannte. Rechts geht es in Richtung Weserbrücke und Stadt. Das sonstige ruhige Gewässer bildet 1909 einen reißenden Strorn,

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