Rinteln in alten Ansichten Band 1

Rinteln in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich-Wilhelm Grotefend
Gemeente
:   Rinteln
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3486-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rinteln in alten Ansichten Band 1'

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29. Das letzte ungewohnte Überschwemmungsbild von 1909 zeigt einen Bliek über die alte Weserbrücke in Richtung Bahnhof. Schlingstraße, Schlinggraben, alles steht unter Wasser.

1?infe/n. Die Weser.

30. Die eben gezeigte alte Weserbrücke zeigen wir nun in zwei Aufnahmen, als die We ser wieder friedlicher war und nicht mehr Teile der Stadt überschwemmte. Die Weserbrücke wurde 1223 urkundlich erwähnt. Später wurde eine feste Holzbrücke gebaut. Diese wurde 1665 beim Festungsbau abgebrochen und durch eine Schiffsbrücke ersetzt. 1824 erwarb sie die Stadt. 1844-1847 wurde eine Brücke aus Holz auf Steinpfeilern erbaut. Die abgebildete Brücke wurde 1877 aus Eisen erbaut. Links im Hintergrund sehen wir den bereits erwähnten Heinekamp, die katholische Kirche, das Haus von Dr. med. Wissel, die Mühle, das Zollamt, den Schiffsanleger mit dem alten Kran, der zerstört worden war und nach dem Kriege durch die Initiative des Verschönerungsvereins wieder aufgebaut worden ist.

l(inteln a. d. Weser.

31. Auf dem zweiten Bild haben wir die alte Weserbrücke mit ihren mächtigen Pfeilern dicht vor uns, Wir erkennen die katholische St. Sturmiuskirche, die Häuserreihe hinter dem Wall, von der aus die Brennerstraße abgeht, das Haus von Dr. Wissel: die Mühle und den alles überragenden Turm der Nikolaikirche. Leider können wir den Zauber der kolorierten Aufnahme hier nicht bringen.

32. 'Weserbrücke bei Rinteln mit der hölzernen Notbrücke, vom Zollschuppen aus aufgenommen. 3. Januar 1921', schreibt Julius Rohde auf die Rückseite dieser alten Fotografie. Über die auf der Vorseite gezeigte Brücke flutete der gesamte Stadt- und Überlandverkehr dieser wichtigen Verbindungsstraße. Die Brücke war zu schmal geworden für den immer stärker zunehmenden Straßenverkehr, sodaß Stadt und Kreis sich für einen Neubau entschließen mußten: eine moderne, breite Brücke, die 'Hindenburgbrücke', wurde 1926-1927 erbaut. Ihre Öffnungen betrugen 85 Meter und zweimal 23 Meter. In der Zwischenzeit wurde die gezeigte Holzbrücke flußabwärts und vor den bisherigen Pfeilern angelegt.

33. Das nächste Bild stammt von Herrn Redakteur Reinhold Börner, Ehrenmitglied des Verschönerungsvereins Rinte1n, und ist 1927 aufgenommen. Es war Eisgang auf der Weser von November bis Dezember. Die Hindenburgbrücke spiegelt sich im Wasser; im Hintergrund sieht man die berüchtigten vier Linden auf dem Heinekamp, unter denen Seidenfaden hingerichtet wurde, schreibt A. Rohde auf die Rückseite der Karte. Heinrich Seidenfaden floh 1830 aus dem Rinte1ner Gefängnis, in dem er als Mörder einsaß, nach Holland, tat Militärdienst dann in Surinam mit Auszeichnung und wurde 1835 in Paramaribo von einem Krainhägener Matrosen erkannt. Er wurde an Kurhessen ausgeliefert. Seidenfaden war in Obernkirchen geboren; am 6. Febrnar 1837 wurde er hingerichtet. Es war die letzte Hinrichtung, die in Rinte1n stattfand.

34. Die Fotografie vom 30. September 1930 zeigt die Hindenburgbrücke in Rinteln mit der zugefrorenen und verschneiten Weser, auf der man zum anderen Ufer gehen konnte. Im Hintergrund die katholische Kirche St. Sturmius. Nach rechts gelangt man in die Stadt.

35. Dieses Bild entstand nach einern Hochwasser der Weser im Winter und zeigt die mächtigen Eisschollen. Vor uns der alte Kran, an dem man erkennt, wie hoch das Wasser gestanden hat. Links eine Ecke des Zollamts. Der Standpunkt ist etwa unterhalb der Weserbrûcke, der Bliek geht in Richtung Porta Westfalica, rechts die hohen Speicher der Mindener Lagerhausgesellschaft, Getreidefirma Frehse und Meyer und so weiter. Das Zollamt von Rinteln war der Rokoko-Sitz des Festungskommandanten. Hier mündete früher die Schiffbrücke über die Weser, die wir erwähnten.

36. Die von deutschen Pionieren gesprengte Hindenburgbrücke, die am 4. April 1945 in die Weser stürzte und die Schiffahrt unmöglich machte. 1946 wurde sie bereits von einem Rintelner Dipl, Ing. und seinem Team gehoben. Die Fotografie entstand etwa vom Ausfluß der neuen Exter (oder Mühlenexter), der Blick geht in Richtung Weserberge. Rechts die bereits gezeigte Küker'sche Villa.

37. Das Bild zeigt das Ende des Krieges im Jahre 1945. In der Mühlenstraße hängen weiße Tücher heraus. Die Dächer und Fenster der Häuser wurden durch die Sprengung der WeserbIÜcke zerstört und beschädigt. Links das Mühlengebäude (zuletzt Herr Huth), im Hintergrund die alte Wallanlage und rechts die Häuser von Schnadt (Zigarren), Smoranski, Lutter (Fliesen), Bode (Schneider), Kenter (Gasthof 'Weißes Roß'; ältestes Haus) und anderen.

38. Chronologisch zeigen wir ein weiteres Foto von 1945, auch wenn es am anderen Ausgang der Stadt liegt: das Seetor. Es sind durch Kämpfe zerstörte Dächer und Häuser. Im Hintergrund ist das Krankenhaus erkennbar. Die Schienen der Extertalbahn sind zu sehen, jedoch die Oberleitung hangt zerrissen herunter. Unter anderem erkennen wir das Ossenkopf'sche Haus (Scherenschleifer) und rechts den Bierverlag Aldag.

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