Rinteln in alten Ansichten Band 1

Rinteln in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich-Wilhelm Grotefend
Gemeente
:   Rinteln
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3486-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rinteln in alten Ansichten Band 1'

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39. Gehen wir durch die Klosterstraße zurück und wenden wir uns friedfertigeren, romantischeren Partien von Rinte1n zu: vom Marktplatz aus haben wir den Durchblick durch die Wallgasse zum Neuen Rathaus und zur Nikolaikirche hin. Es ist Winterzeit; Dächer und Straßen sind dicht beschneit. Die Schüler trugen in der damaligen Zeit noch bunte Mützen, die je . nach Klassen verschiedenfarbig waren.

40. Ein weiteres Bild der Wallgasse zur Sommerzeit zeigt uns links den Garten und das Haus von Paulus. In dem rechten Haus war die Firma Neitz, Strickwaren, vorher Nollner. Auch Fräulein Agnes Wilhelmi, die Leiterin des Alumnates, hatte dort eine Wohnung. Im 18. Jahrhundert hieß die Wallgaße 'Focken Gaße' und in ihr befand sich früher der 'Weiße Turrn', Bis 1920 stand hier auch ein mächtiger

Fachwerkbau, das 'Zeughaus', das Arsenal der einstigen Festung. .

41. Wenn wir uns nach Anblick des vorigen Bildes umdrehen, haben wir vom gleichen Standpunkt aus dieses malerische Bild, das uns C. Hachmeister 1904 hinterließ: einer der Eingänge zum Blumenwall. Aus den alten Wallanlagen der ehemaligen Festungsstadt hatte man dieses Kleinod geschaffen. Man ging über das vor uns liegende Brücklein über die Exter und befand sich in herrlichen Blumenanlagen, Rasenflächen und ging unter hohen alten Bäumen. So war es zur Zeit unserer alten Ansichten und genau so schön ist es noch heutzutage für Einwohner und Besucher, hier spazieren zu gehen.

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42. Durch die Wallgaße gehen wir weiter und gelangen nach rechts zum Ehrenmal des Hess, Jager BaH. Nr. 20, das von 1914-1918 hier einquartiert war. Das Denkmal ist von Professor Cauer geschaffen und wurde durch Bürgermeister Dr. Wachsmuth eingeweiht. Es liegt an der ehemaligen Bastion Charlotte.

43. Unser Rundgang durch den BlumenwaJl bringt uns zu dem grossen Findling aus dem Lippischen, den die Vereinigte Turnerschaft am 9. Juni 1912 zum Gedenken an Turnvater Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852) errichtete. Aus Platzgründen bringen wir zwei weitere Bilder: das eine zeigt eine charakteristische Straße der Weserstadt, die Bäckerstraße, aufgenommen von der Kreuzstraße Ecke aus in Richtung Krankenhägerstraße. Rechts hinter uns befindet sich der Eingang zum Ratskeller, den wir schon betrachtet haben, Vor uns haben wir wohlerhaltene, verzierte, mit Schnitzwerk versehene Häuser. Das dritte Foto ist das Bild eines Rintelner Bürgers, dessen Elternhaus zuletzt auf dem Blumenwall stand: Heinrich Rohde, Kaffeepflanzer vom Kilimandjaro bis 1939,40 Jahre lang; 'Kaffeekönig' auf Grund seiner Erfahrungen genannt, geboren 1874 in Möllenbeck bei Rinteln, gestorben 1956 in Rinteln. 1883 bis 1889 auf dem Gymnasium in Rinteln.

44. Nun gelangen wir im Blumenwall zu dem gepflegten Rosarium mit seinen verschlungenen Wegen. Rechts befindet sich das Bismarck-Denkmal (1930). Vor uns das Haus bewohnte der staatliche Rentmeister Fengefisch, später Schulrat Hollmann. Der Rosengarten wurde seinerzeit auf der Bastion Christian angelegt. Das große Haus links von Fengefisch werden wir noch kennen lernen.

45. In einem der rechts gelegenen Häuser auf dem Blumenwall entstand vor dem Ersten Weltkrieg an der Glasveranda dieses Gruppenbild. Alte Rinte!ner Familiennamen tauchen dabei auf: GeIlermann, Rohde, Küker, Grotefend, Brehm, Schreiber und Raap. Die Schüler in ihren weißen Mützen.

46. Eines der vielen Rintelner Damenkränzchen. Es ist der 15. Oktober 1928. Man machte einen Ausflug zum Kloster Möllenbeck, wo Frau A. Rohde früher wohnte. Wieder bekannte alte Rintelner Familiennamen: Fräulein Brehm, Frau Clement, Frau A. Rohde, Fräulein Bertha Suchier und Frau Meiners. An dem Tag fehlten die Damen Opitz, Ida Meier, Roßkoten und Schabbehard, schreibt Frau Rohde.

47. August 1930: das Bild zeigt den Platz vor dem Rosarium im Blumenwall. Wegen Platzmangel im Haus fand hier die Trauerfeier für den verstorbenen Ehrenbürger von Rinteln Amtsrat Julius Rohde (1845-1930) statt, Pächter der Domäne Mollenbeek bei Rinteln, und dort Vorgänger von Oberamtmann Heinrich Hermann Treviranus.

48. Auf dem Blumenwall können wir ein altes Haus zeigen (nach einer 'bei Fritz Jungcurt, Bahnhofstr., dem bekannten Fotografen, aufbewahrten Platte'). Es wurde kurz bewohnt von Amtsrat J. Rohde; dann gehörte es der Familie Stoevesandt, Inhaber der bekarmten Glasfabrik, die 1844 von Hermann Stoevesandt aus Bremen in Neuhütte bei Obernkirchen gegründet worden war und 1874 nach Rinte1n wegen besserer Verkehrsverbindungen verlegt wurde (heute Hermannshütte). Später wurde das Haus als Dienststelle der Kreisverwaltung benutzt. Wir zeigen es im ursprünglichen Zustand.

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