Rinteln in alten Ansichten Band 1

Rinteln in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich-Wilhelm Grotefend
Gemeente
:   Rinteln
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3486-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rinteln in alten Ansichten Band 1'

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69. Ein weiteres Schmuckstück der Stadt Rinteln und ein berühmtes dazu: das Gast- und Pensionshaus Reese im nah gelegenen Todenmann. Besitzer war Gustav Columbus, der die Karte am 31. Januar 1938 unterschrieb! Hier hatte Franz von Dingelstedt das unsterbliche Weserlied 'Hier hab' ich so manches liebe Mal mit meiuer Laute gesessen' geschrieben, wie bereits in dem 1925 herausgebrachten Heimatbuch 'Rinteln in Wort und Bild' des Verschönerungsvereins eindeutig nachgewiesen werden konnte. Am Haus hängt eiue Tafel, daß Franz von Diugelstedt das Lied um 1835 schrieb.

70. Eine Mädchenklasse der Rintelner Schule vor dem Denkmal für Franz von Dingelstedt, das am 17. Mai 1931 eingeweiht worden ist. Die Feier wurde vom Rundfunk übertragen. Schon in früheren Jahren wurde im Deutschen Rundfunk immer wieder das Weserlied gespielt und sogar anläßlich der Internationalen Rundfunkwoche 1926 als eines der volkstümlichsten Deutschen Volkslieder in die USA übertragen. Reinhold Börner sprach über den Westdeutschen Rundfunk über das 'Weserbergland und den Entstehungsort des Weserliedes'. Vom Gastwirt Columbus ist das Haus längst in andere Hände übergegangen und bildet heutzutage eine weithin sichtbare Zierde der Gegend würdig eines so bedeutenden Schriftstellers und Theaterleiters, wie es Franz von Dingelstedt war. ..

71. Wir unternehmen zum Schluß noch Fahrten in die nahe Umgebung Rintelns. Als erstes nach Möllenbeck, dessen zwei Rundtürme des Klosters man bereits von weitem auftauchen sieht. Beide Bilder hat Pastor Schmidt aufgenommen. Das erste Bild zeigt einen Ausflug von Verwundeten zum Kloster Möllenbeck. Der mit einern Kreuz bezeichnete Soldat ist 'Füselier Fromme Inf. Reg. 73 (4. Juni 1917), der den Sturmangriff an der Som me mitgemacht hat', schreibt Frau A. Rohde, vormals Domaine Möllenbeck. Auf dem Schild vor den Soldaten ist in der Mitte das Eiserne Kreuz, und verziert mit zwei Lorbeerzweigen steht der Anfang des Liedës: 'Wer weiß, ob wir uns wiedersehen .. .' und die Zah11916.

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72. Ein weiteres Bild bringt Pastor Schmidt 1917 von Verwundeten aus dem Rintelner Krankenhaus, die einen Ausflug zum Kloster Möllenbeck unternahmen. Hier wurde das Grab von der Edlen Hildburg gefunden die unter Kaiser Arnulf 896 diese älteste geistliche Stiftung des Schaumburger Landes gründete. Zu dem Kanonissenstift gehört das Kloster sowie die inzwischen staatliche Domaine.

73. Der nächste Ausflug führt uns an Gärten vorbei zum Eisenhammer in Exten bei Rinteln. Durch Wasserkraft angetriebene Eisenhämmer sind in Deutschland sehr selten geworden. Dieses Foto entstand vom Chronisten 1928, und zwar nur eine halbe Wegstunde von Rinteln entfernt im lieblichen Extertal, am Fuß des Taubenberges. Der Hammer war damals schon mehrere 100 Jahre alt. Damals ging es kling-klang-kling-klang-kling-klang-bum-bum-bum-kling-kling, und zwar Tag für Tag. Große, moosbewachsene Wasserräder waren dort zu sehen, Die Eisenstücke und Stangen wurden zu Spaten, Sicheln, Aexten und Gabeln geformt. Einer der 'Besitzer hieß Wille. Nicht weit hiervon liegt die romanische Kilianskirche.

Gruss aus j)ankersen.

74. Dieses Bild Arthur Hachmeisters, Rinteln, bringt uns fünf Aufnahmen von Dankersen bei Rinteln. Es liegt in Richtung Eisbergen-Minden. Dort befand und befindet sich das Gut 'Dankersen' der Familie von Dithfurt, von der ein Angehöriger Landrat von Rinteln war sowie unter anderem Vorsitzender des Rintelner Museumsvereins 1908. Die Gründung des Museumsvereins wurde seinerzeit durch den Verschönerungsverein angeregt. Hans von Dithfurt, der letzte Namensträger, war Rintelner Schüler und verstarb vor zwei Jahren; daher wurde 'Dankersen' an einen anderen Zweig weiter vererbt. 'Dankersen' war auch früher im Besitz der von Zersens, Ritterliche Dienstmannen der Schaumburger seit circa 1250. Reich begütert lebten sie in der Grafschaft bis in das 18. Jahrhundert. In 'Dankersen' gab es auch ehemals ein Brauhaus.

75. Zum Schluß unternehmen wir einen Ausflug am 17. August 1896 zum fürstlichen Bad Eilsen. Schon damals wanderte man gem dorthin, zum Beispiel über den Vorberg nach Eilsen auf blau markierten Wanderwegen (siehe abgebildete Karte vom VVR). Oder man fuhr mit der Rinteln-Stadthagener Eisenbahn, um dem Kurkonzert zu lauschen. Man besuchte auch auf Hinoder Rückweg die ruhig gelegene 'Arensburg' mit dem Ausblick zu den Bergen bei Bückeburg oder dem Harl hin, zu deren Füßen noch kein ununterbrochener Lärm der vorbeiführenden Autobahn zur Burg heraufstieg ...

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