Rinteln in alten Ansichten Band 2

Rinteln in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich-Wilhelm Grotefend
Gemeente
:   Rinteln
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4922-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rinteln in alten Ansichten Band 2'

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EINLEITUNG

Die Europäische Bibliothek in den Niederlanden bat darum, einen zweiten Band 'Rinteln in alten Ansichten' zu verfassen. Der Betrachter wird rasch merken, daß sich das Thema gelohnt hat. Weitere alte Ansichten von Rinteln und seiner romantischen Umgebung tauchen auf, und zwar teilweise eigene, teilweise von hilfsbereiten Bekannten oder dem Heimatmuseum.

Auf einem gedachten Rundgang werden wir uns erneut auf den Weg begeben, von der Weserbrücke mit ihren verschiedenen Konstruktionen, vorbei an den alten Häusern und Bauten der Stadt, wie sie teilweise noch unsere Altvorderen erlebten, bis hin zu der reizvollen Umgebung der 'Perle des Wesertales'.

Früher war Rinteln Kreisstadt des Niedersächsischen Kreises Grafschaft Schaumburg. 1972 hatte die Stadt 11 100 Einwohner (18 Nachbargemeinden wurden eingemeindet), während sie 1925 5 605 Einwohner zählte. Rinteln liegt an der Bahn Braunschweig-Hameln-Löhne sowie an der Bundesautobahn Köln-Berlin (die Abfahrt ist in Bad Eilsen und ist 3 km entfernt). Früher fuhr eine Kleinbahn nach Stadthagen,

die aber stillgelegt worden ist. Dafür wurden Busverbindungen nach allen Seiten hin eingerichtet. Eine 'Extertal-Bahn' fährt nach Barntrup; sie beginnt in Exten, früher in Rinteln. Dort fuhr sie durch die Stadt, was aber zu gefährlich war. Im Bild werden wir die Bahn noch sehen.

1239 erhielt die Siedlung Neu-Rinteln das Stadtrecht von Lippstadt durch Graf Adolf IV. von Schaumburg und wurde stark befestigt. 1623 wurde Rinteln vom 'tollen Christian' , Herzog von Braunschweig und Heerführer gegen Tilly erstürmt und später von Tilly und anderen Heerführern ausgeplündert. Im Dreißigjährigen Krieg widerstand (1633) die Stadt einem kaiserlichen Heer. 1651 wurde sie Regierungssitz der Hälfte des Schaumburger Landes, das an die Landgrafschaft Hessen-Kassel gefallen war. 1665-1668 wurden die Festungswerke neu erbaut. 1807 wurden diese von den Franzosen geschleift.

Rinteln war über 300 Jahre Hauptort des Kreises. 1621 wurde durch Graf Ernst von Schaumburg die Universität 'Ernestina' gegründet,

und zwar im Jakobskloster am Kollegienplatz (siehe Abbildung). 1810 wurde sie wieder aufgelöst unter der westfälischen Regierung König Jérömes durch Napoléon. 1817 wurde ein Gymnasium, das 'Ernestinum' eröffnet. Außerdem besitzt Rinteln eine MädchenschuIe, später Lyzeum, dann Realschule; Wirtschaftsgymnasium, Akademie für Wirtschaft und Technik, Landesfinanzschule, zwei Stadtschulen, Berufsschule und Sonderschule. RinteIn hat ein modernes Krankenhaus sowie ein Finanzamt und Amtsgericht. Bedeutendste Industrie bildet die Glasfabrik Hermannshütte; Ierner finden wir Möbelfabriken, Betonwerk, die weit bekannte Obstweinkelterei 'Pomona' , Glasschleifereien, Textilfabriken und große Speicherbauten am Hafen.

Wir sehen uns die Stadthöfe an, die der Schaumburger Adel errichtete, und werfen einen Bliek von der katholischen St.-Sturmius-Kirche. Vorher aber gehen wir an den vielgestaltigen malerischen Fachwerkhäusern vorbei, die zum Teil aus dem 16. Jahrhundert stammen. Mit ihren bunten Schnitzbalken aus der Zeit von Gotik

und Weserrenaissance bieten sie dem Beschauer ein Kleinod der Stadt.

Wir sehen auch beim Gang zum Markt drei Aufnahmen von der 700-Jahrfeier der Stadt 1939 mit Tanzgruppen in historischen Trachten.

1989 wurde bereits das 750jährige Jubiläum gefeiert, unter anderem mit einem über 2 km langen Festumzug. 1939 feierten wir unter anderem in einem FestzeIt auf dem Steinanger. Beide Feiern bleiben unvergeßlich. Der Autor kann es bezeugen: damals mit Eltern und Verwandten, 1989 mit ehemaligen Mitschülern. 1930 tanzte das Lyzeum und feierte das Alumnat sein 25jähriges Bestehen. Das Gebäude ist heute das Kreismuseum.

Sehen wir uns endlich noch in der Umgebung von Rinteln urn: Todenmann, Dankersen, Klippenturm, Paschenburg, Schaumburg, Hohenstein, Exten, Möllenbeck, Varenholz, Bögerhof im Naturschutzpark Schaumburg-Weserbergland. Darunter also Nachbargemeinden, die wie erwähnt - damals eingemeindet wurden. Lassen Sie uns nun die Stadt, wie sie einst gewesen ist, durchwandern.

/finte/n. Die Weser.

1. Die alte Weserbrücke ist 1877 urkundlich erwähnt worden und ist aus Eisen erbaut. Rechts ist noch das alte Zollhaus zu sehen. Es ist ein Rokokobau. Vorher diente es als Sitz des Festungskommandanten. Davor befindet sich der Schiffsanleger mit dem alten Kran. In der Mitte sehen wir die katholische St.Sturmius-Kirche. Rechts von ihr liegt das Haus des früheren Arztes DL Wissel, daneben ist die Wesermühle.

Rinteln a. d. Weser

2. Die Maid schaut über die Weser in die Richtung der Stadt hinüber. Links steht die St.-SturmiusKirche und rechts die Nicolaikirche. Das Bild entstand an einem strahlenden Sommersonnentag.

3. Auf dem nächsten Bild sehen wir noch einmal die alte Weserbrücke, über die gerade eine Frau in Schaumburger Tracht geht. Vorn links sehen wir die bereits erwähnte Villa von Dr. Wissel und die Wesermühle. In Blickrichtung der Brücke führt die Weserstraße durch die Stadt, die wir uns noch genauer ansehen wollen. Rechts befindet sich das alte Zollamt. Vorher stand hier das Neue Wesertor. Im Hintergrund steigen Dach und Turm der Nicolaikirche empor.

4. Dieses alte Bild in Richtung Taubenberg zeigt einen Bliek auf die Stadt mit der katholischen St.Sturrnius-Kirche, dem 'Wisseischen' Haus, der Wesermühle und mit der alten Weserbrücke.

Hier hab' ich Sn manche liebe Mal ~lit meitier Lau te gesessen, Hinunterblickend ius weite Thal, Meiu selbst und der Velt vergessen Und Um mich klang eä 00 froh und hehr, Und über mir tagt es so helle:

Und unten brauste das ferne Wehr Und der Weser blitzende Welle:

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Klippen;J'urm

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Gruss aus dem Weser~~bi~e_

5. Die Karte von 1904 zeigt ein weithin sichtbares Zeichen der Stadt, den Klippenturm. Er wurde vom Verschönerungsverein gebaut, der 1875 gegründet worden ist. Auf dem rechten, ebenfalls kolorierten Bild sehen wir die bereits gezeigte Weserbrücke in Richtung Bahnhofstraße mit den Uniformierten und der Frau in Schaumburger Tracht. An derem Beginn erkennen wir rechts die 'Weser-Villa' und links das ehemalige 'Kükersche Haus'. Auf dem Bergrücken befindet sich der Klippenturm. Das überall bekannte und beliebte Weserlied schuf Franz von Dingelstedt, dessem Geburtshaus wir noch begegnen werden, ebenso dem Ort, an dem er das Weserlied schrieb.

Rinteln 8. d. Weser

Badeanstalt

6. Vor uns liegt die alte Badeanstalt mit dem 1925 angelegten Badebecken. Hier waltete Bademeister Albert Rohde ('Vater Rohde'). Abends machte er Musik und spielte auf seiner Clarinette zum Tanz auf (Kapelle Dreyer, Reinhard, Rohde). Er blieb uns eine dauernde Jugenderinnerung. Seine Tochter Hilde bringen wir auf einem späteren Bild. Eine Bootshalle mit Übernachtungsgelegenheit erblicken wir, die für Wanderruderer gedacht war. Eine größere Zahl von Ruder- und Segelbooten konnte dort festmachen. Sogar einen ehemaligen Pionier-Ponton besaß Herr Rohde, den wir später sehen werden.

7. Immer wieder ein schönes Motiv: vor uns haben wir ein koloriertes Bild vom Panorama von Rinteln. Es wurde 1903 von Minchen aus Fuhlen abgesandt! Auf diesem Foto ist auch die alte Weserbrücke zu sehen.

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8. Diese Ansicht der Weserbrücke stammt aus dem Jahr 1911. Daher sind auch die Farben der Flagge am Heek des Schiffes schwarz-weiß-rot, auch die am Bug. Der Dampfer, der vorbeigleitet, hat noch Schaufelradantrieb. Den Klippenturm können wir auf diesem Bild besser erkennen. Und die Jugend trägt noch Hut! (FotoH. Droste.)

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