Rinteln in alten Ansichten Band 2

Rinteln in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich-Wilhelm Grotefend
Gemeente
:   Rinteln
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4922-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rinteln in alten Ansichten Band 2'

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9. Wir bringen jetzt die nächste Brücke über die Weser, die 'Hindenburgbrücke'. Sie wurde 1927 eingeweiht. Das Foto zeigt die zugefrorene und verschneite Weser vom linken Ufer aus. Man konnte damals den Fluß überschreiten. Der Bliek geht weseraufwärts in Richtung Hameln, denn rechts sehen wir den Turm der St.-Sturmius-Kirche. Ganz rechts ist das alte Zollamt, dessen ehemalige Bedeutung wir bei Bild 1 geschildert haben.

10. Hier bringen wir die 'Neue Weserbrücke' oder auch 'Hindenburgbrücke' genannt. Über sie fährt die in der Einleitung erwähnte Extertalbahn, die vom Bahnhof Rinteln 26 km nach Barntrup führte. Der Bliek ist in Richtung Bahnhof.

11. Die auf dem vorigen Foto gezeigte Bogenbrücke wurde am 4. April 1945 von deutschen Pionieren gesprengt. Dadurch wurde die Schiffahrt eine Zeit lang unmöglich gemacht. Die Brücke wurde 1946 von einem Rintelner Diplom-Ingenieur und seinem Team bereits gehoben. Sie wurde als erste Straßenbrücke in Niedersachsen wieder aufgebaut. Der Bliek richtet sich in Richtung Weserberge. Links fließt die Weser in Richtung Eisbergen-Minden.

Um dem Betrachter viele Bilder zeigen zu können, bringen wir auf dieser Seite ein weiteres privates Foto, das eine Überschwemmung der Graft im Jahre 1909 zeigt. Es wurde aufgenommen von dem damaligen Haus Rohde, auf dem Blumenwall 3 in Richtung Steinanger. Auf dem vorderen Pfahl war ein Hygrometer angebracht, dessen Werte jeweils dem Wetterdienst weiter gegeben wurden. Auf dem erwähnten Steinanger fanden zwei Messen statt: die Maimesse und die Herbstmesse, die jeweils einen großen Viehmarkt hatten.

12. Ein koloriertes, seltenes Bild vom 26. Mai 1899 von Wanda an eine Lehrerin zeigt fünf Darstellungen aus Rinteln, und zwar das Weserbergland mit der Luhdener Klippe, Hirschkuppe und Messingegge, dann den Marktplatz mit Nicolaikirche und Stadthaus, ein Paar in Schaumburger Tracht sowie den Klippenturm und die Arensburg. Alles werden wir noch in den folgenden Aufnahmen in Muße betrachten können.

13. Erneut bringt das nächste alte Foto einen Bliek durch die WeserstraBe von der Brücke aus, und das untere Bild in entgegengesetzter Richtung zu den Weserbergen im Hintergrund. Oben - Dame mit Sonnenschirm - befindet sich nach links ein hölzerner Verkaufspavillon mit Spitzturm. Rechts hinter den Absperrungen ging es zum Blumenwall hin. Davor der Pferdemarkt; früher fand dort der Großviehmarkt statt, denn am Pferdemarkt lag das Schlachthaus. Auf dem unteren Bild steht Alt und Jung für den Fotografen Spalier. Die Farben der Flaggen sind zeitgemäß ...

14. Nach Arys in Ostpreußen ging eine Postkarte mit dem Bliek auf die Weserstraße (etwa wie Bild 15). Sie zeigt links das Fotogeschäft von Carl Hachmeister, von dem auch diese Aufnahme stammte. Nach rechts geht die Straße zum Marktplatz zu; an der Ecke befindet sich die 'Engel-Apotheke' von damals Wowra. Diese wurde im Jahr 1620 auf Verlangen des Grafen Ernst gegründet. Die drei auf dem Bild abgebildeten Wagentypen hat auch der Autor dort nicht mehr erlebt.

15. Die gleiche Blickrichtung wie auf dem Bild 14. Nur fuhr damals die mit Foto 10 abgebildete ExtertalBahn Rinteln-Barntrup durch die Straßen der Stadt. Später wurde sie wegen Gefährdung und Behinderung des Verkehrs wieder abgebaut und verkehrte nun von dem Nachbarort Exten aus. Die Bahn war von 1925 bis 1929 gebaut worden. Sie diente nicht nur dem Personenverkehr durch das forellenreiche Extertal, sondern auch dem Güterverkehr, und zwar mit Weiden, Weidenkörben, Steinen, Gütern. Die Fahrt durch das Tal bleibt immer noch ein eindrucksvolles Erlebnis.

16. In der erwähnten Weserstraße bringen wir in der Mitte der rechten Seite (von der Brücke her gesehen) die ehemalige Universitätskommisse. Hier tagte früher die Ritterschaft. Die Kommisse war eine Einrichtung der Universität, ähnlich einer Kantine, also ein Gasthaus. Wenn wir den Namen deuten, so heißt im lateinischen commissatio = Trinkgelage. Sie war ein Studentenwohnheim. Zur Zeit der Aufnahme war es der Gasthof 'Zum Löwen'. Das Bauwerk ist 1621 erbaut worden. Das reich ausgestattete Haus hat im Obergeschoß und Giebel Füllbretter; Ständer- und Riegelwerk führen Ornamente.

17. Ein weiteres Bild zeigt uns die Weserstraße. Der Oldtimer führt uns das Alter der Darstellung vor Augen. Am Ende der Straße ist ein Bogen der Brücke erkennbar. Und Schienen für die spätere Extertalbahn waren damals noch nicht gelegt. (Foto Boesendahl.)

18. Vom Standpunkt des vorigen Bildes wenden wir uns nach rechts und sehen den Marktplatz, wie ihn E. Hachmeister einst fotografierte. Auf der einen Seite ragt - eine Treppe hoch - der Vorbau vom viel besuchten Café Sinke hervor, links führt die Bäckerstraße am Stadthaus vorbei. Wir sehen die evangelisch-lutherische Kirche. Der Ratskeller bietet ein hervorragendes Denkmal der Renaissance. Es handelt sich hierbei um zwei mehr oder weniger verbundene nebeneinander gestellte Gebäude. 1583 wurden sie vollendet. Damals konnten noch Autos über den Marktplatz fahren oder gar parken.

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