Rinteln in alten Ansichten Band 2

Rinteln in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich-Wilhelm Grotefend
Gemeente
:   Rinteln
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4922-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rinteln in alten Ansichten Band 2'

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59. Ein zweites Bild zeigt die Überschwemmung an der Vockenkampbrücke. Bei Gründung der Stadt war hier noch ein See vor dem Seetor vorhanden. Den Namen trägt die Brücke nach dem Kaufmann Focke, derim 18. Jahrhundert eine Wiese besaß, die den Tümpel umgab.

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60. Die beiden Bilder der Karte wurden am 20. Dezember 1906 nach Paris abgesandt und zeigen das Hotel 'Zur Bünte' an dem Katzenbuckel. Der Name 'Bünte' ist wahrscheinlich nicht nach dem Familiennamen benannt, sondern nach der Flurbezeichnung 'Auf der Bünte', die etwa 'eingefriedigtes Land oder Kamp' bedeutet. 1747 hatte das Gasthaus der Gastwirt und Ackerbürger Bünte und 1782 war der Amtsverwalter Bünde auf der 'Bünte' (nach Walter Maack). (Foto A. Hachmeister. )

61. Der 'Waldkater' befindet sich im Norden der Stadt. Es ist ein kleines Häuschen, das 1886 erbaut worden ist. Später wurde es ein bekanntes und beliebtes Gasthaus, das der Verschönerungsverein 1906 neu erbauthat.

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62. Der gleiche Verschönerungsverein machte seinem Namen Ehre: er erbaute 1889 bald nach seiner Gründung den Rintelner 'Klippenturm'. Dazu nahm er eine Lotterie zu Hilfe. 'Von dem 20 m hohen Aussichtsturm hat man einen der schönsten Rundblicke im Weserbergland', schreibt Walter Maack. Der Turm ist auf der Luhdener Klippe errichtet worden. Diese ist 300 m hoch. So bildet er ein weithin sichtbares Merkmal der Stadt. Auf dieser alten Karte aus dem Jahr 1907 sehen wir uns noch einmal den Klippenturm an.

63. Auf dem neueren Bild betrachten wir noch einmal den Klippenturm.

Bliek vom "Gasthaus Reese" (Dingelstedt-Denkmal) ins Wesertal

64. Vom Klippenturm aus wandern wir den Berg hinunter in Richtung Todenmann. Wir haben unterwegs einen schönen, umfassenden Bliek auf die Stadt bis hin zum Kloster Möllenbeck. Wir kommen zum 'Gasthaus Rehse'. Auf dem oberen Bild sehen wir das am 17. Mai 1931 errichtete Denkmal für Freiherrn Franz von Dingelstedt (1814-1881), dessen Elternhaus wir bereits sahen. An der Stelle, auf der das Denkmal steht, schrieb er im Jahr 1835 das 'Weserlied' ('hier hab' ich so manches liebe Ma!...'). 'Der Name 'Todenmann' ist nicht deutbar,' schreibt der Rintelner Historiker WalterMaack.

65. Auf unserem angenommenen Rundgang gehen wir von Todenmann den Berg herunter nach dem Ort Dankersen. Dort gelangen wir zur Dankerser Mühle. Der Ort bildet mit dem zuvor gezeigten Todenmann eine politische Gemeinde. Die Schaurnburger verliehen unter Graf OUo IV. den Hof Dankersen an den Drosten von Ditfurt. Auch die Familie von Zersen wird urkundlich erwähnt. Es waren ritterliche Dienstmannen der Schaumburger seit etwa 1250.

Die vom Rlntelner Verschönerunpvereln mit Farbenzeichen versehenen Weg;e.

DRinteIn - Waldkater - Yorberg - Rinteiner Klippentunn.

Vorherg' - Eilsen.

_ Eilsen - Rintelner Klippenturm.

::e - Vorberg-Steiobergen.

g El Vorberg - Riotelner Klippentunn - Stein-

:=:: bergen ? Arènsburg ? Schaumburg -

~ Pasebenburg.

:E 00 Verberg - Todenmann.

~ B Vorberg - Papenbrink - Porta.

2 Rinteln - Papenbrink überTodenmann oder

<t Försterei.

.. rn Rinteln - Schaurnburg - Paschenilurg über Deckbergen oder Ostendorf.

m Rinteln - Gra!ensteinerböh - Steinbergen Fußweg;

00 Steinbergen - Grafensteinerhöh - Wald· kater - Todenmann.

DRintein - Exten - Uchtdorf.

c: E3 Wennenkamp - Ludwigsturm - Friedrichs~ burg -Alter Fritz·Forellental·Hameln. ?? DRintein - Hobenrode - Ludwigsturm -

:;, Wennen kamp - Rott - Bremke.

;; Bremke ? Uf!oburg.

~ DRinteIn - Nottberg.

;;. E3 Nottbera ? Langenboizhausen - Nieder-

.? mühle- Winterberg - Vlotbo.

Langeobolzbausen ? Bomstapel.

66. Die alte Abbildung zeigt die Ahrensburg im Paß von Steinbergen gelegen auf der ersten Kette des Wesergebirges. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde sie zu einem Schloß umgebaut. Jahrhunderte lang war sie verfallen. Dann diente sie über 100 Jahre als Museum. Spater lief die Reichsautobahn an ihr vorbei, eine hochragende Brücke wurde in ihrer Nähe errichtet. 1951 wurde begonnen, unter dem Schloß eine Raststätte zu bauen. Die Autofahrer, die etwa von Hannover nach Minden fahren, werden sie kennen. Die Arensburg wird 1396 als 'Ornsborch' erstmalig erwähnt. 1659 wurden an einem Tag 20 Menschen als Hexen dort verbrannt.

67. Die nächste alte Abbildung bringt die Paschenburg und die Schaumburg. Dort ist der höchste Punkt vom Wesergebirge, und zwar 336 m über dem Meeresspiegel. Von oben hat man einen umfassenden Überblick über Wesergebirge und den Süntel. Vor dem Betrachter liegt die ganze Weser-Aue, die durch das Lipper Bergland begrenzt wird. Bei gutem Wetter soll man den Harz erkennen können. Die genannte Schaumburg wurde 1215-1230 urkundlich erwähnt. Ihr Bau wird zwischen 1030 und 1130 vermutet. Sie steht auf dem Nesselberg. Im Schaumburger Museum kann man Versteinerungen sehen, die den geologischen Aufbau des Wesergebirges erläutern. Dort wachsen auch seltene Pflanzen wie Leberblümchen, Blutnelke, gelber Fingerhut, Hirschzunge, Eberwurz, Mondraute.

68. Das nächste Bild zeigt den Hohenstein. Von der Schaumburg aus kann man dorthin wandern; er ist bei Hessisch Oldendorf gelegen. Er war eine Haupstätte der Götterverehrung der Cherusker, dann der Sachsen. Um den Hohenstein ranken sich zahlreiche Sagen und Ortsbezeichnungen. Es ist möglich, daß dort einst auch die Frühlingsgöttin Ostara verehrt worden ist.

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