Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1

Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Walter Fischer
Gemeente
:   Rodach bei Coburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2073-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1'

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9. Vom Rathaus aus bot sich um 1900 dieses Bild vom Marktplatz dar. Die Westseite des Marktes (rechts im Bild) wurde 1825 samt den Scheunen dahinter eingeäschert. Ein ähnlicher Großbrand 1861 vernichtete auf der Ostseite des Marktplatzes 27 Wohnhäuser mit noch mehr Nebengebäuden. In der oberen Heldburger Straße erkennt man deutlich die schlichte Fassade des Fridolinhauses. Das über 400 Jahre alte Haus erhielt erst 1914 sein altfränkisches Fachwerkkleid.

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10, Der Bliek vom Marktplatz in die Coburger Straße in einer Aufnahme um 1900. Rechts im Bild ist das Gasthaus 'Schmerl', das vor einigen Jahren einem Neubau der Sparkasse weichen mußte. Es wurde nach der Zerstörung 1632 als eines der ersten Häuser wieder aufgebaut. Das Gasthaus trug zuerst den Namen 'Zum schwarzen Hahn'.

11. Der Gasthof 'Zum goldenen Löwen' zählt ebenfalls zu den ältesten Häusern der Stadt. Er wurde nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wieder aufgebaut und überstand glücklicherweise als einziges Gebäude auf der Westseite des Marktes den großen Brand von 1825. Das schöne Fachwerk, das heute zu sehen ist, wurde nach 1945 freigelegt. Dagegen verdeckte man das Fachwerk vom Obergeschoß des Erffenhauses unter Putz.

RODACH b. COBURG Alte Schule.

12. Die 'Alte Schule' vor der Kirche, in der Rodachs Schulkinder von 1697 bis 1874 unterrichtet wurden, präsentiert sich heute wieder im schmucken Fachwerk. Der rechteckige Pulverturm mit der Schießöffnung und dem steilen Ziegelzeltdach am Ende der Schulgasse wurde auch Schuiturm genannt. Die freie Fläche davor diente als Pausenhof für die Schulkinder.

Kirche und alte Schule.

13. Der Bliek von Osten auf Stadtkirche, alte Schule und Mauertürme (eine Ansichtskarte von 1903) läßt gut das frühere wehrhafte Rodach erkennen. 1386 wird vom Bau einer Steinmauer um die dörfliche und städtische Siedlung berichtet. Dorf und Stadt wurden zu einer Einheit. Ab 1531 baute man die bestehende Stadtmauer zu einer Landesbefestigung aus. Zu beiden Seiten der 'Götzengäßchens' vor dem Wall (Vordergrund) legten die Bürger viele Gärten an.

14. An dem Stadttürmchen hinter der Kirche sieht man noch gut die beiden verschiedenen Bauabschnitte der Befestigungsanlage. Die Stadtmauer hatte sieben Türme und drei Tore. Auch Wall und Wallgraben waren ringsum gut ausgebaut. Den Turm auf diesem Bild gab man vor Jahren ebenfalls den Namen 'Pulverturm'. Man ist sich heutzutage noch nicht einig, welcher Turm nun zu Recht den Namen trägt.

15. Hier sehen wir die alte Schule und den Pulverturm vom ehemaligen Wallgraben aus. Für die Rückwand des Schulgebäudes nahm man gleich die Reste der Stadtmauer und setzte die rnächtigen Balken darauf. Diese Partie am Wallgraben gehört heute zur Altstadtpromenade, die in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll.

16. Das Jagdschloß wurde im Jahre 1749 von Herzog Franz Josias von Sachsen-CoburgSaalfeld erbaut und öfter bewohnt. Anläßlich eines Jagdaufenthaltes starb hier der Herzog am 16. September 1764. Es ist der einzige Profanbau im Bereich des Herzogtums Coburg im sogenannten Markgrafenstil. 1874 kaufte die Stadt das Schloß und richtete es als Schule ein. Seit 1982 dient es nach einer geglückten Renovierung als 'Haus des Gastes' für kulturelle Veranstaltungen.

17. Das Denkmal Christian Hohnbaums vor dem Jagdschloß wurde am 1. November 1907 eingeweiht. Das in Erz gegossene Medaillon wurde von Modelleur Edmund Wagner modelliert. Von 1787 bis zu seinem Tode 1825 war Hohnbaum Superintendent in seiner Vaterstadt. Er war ein leuchtendes Vorbild der Gastfreundschaft. Eine ganze Reihe bedeutender Männer ?

der Musik- und Geistesgeschichte fühlte sich

immer wieder durch ihn angezogen. Denkstein v. Supcrintènd nt·G~rist.. H:lbnbAlllt~ Errichtet'1907.

18. Das alte Pfarrhaus, die Superintendentur, am Ende der Herrengasse. Hier lebte Christian Hohnbaum, der weit über Rodach hinaus hohes Ansehen genoß. Er war ein väterlicher Freund Friedrich Rückerts. 1814 weilte der Dichter für eine Zeit in diesem Hause und schrieb zum Abschied die Idylle 'Rodach'. Eine Gedenktafel über dem Eingang erinnert an den Komponisten Felix Draesecke (1835-1913), der in Rodach seine Jugendzeit verbrachte.

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