Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1

Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Walter Fischer
Gemeente
:   Rodach bei Coburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2073-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1'

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Rodach o. Coourg

19. Zum ehemaligen Jagdschloß gehörte auch das Jägerhaus. Links daneben schloß sich der Pferdestall an. Auf der rechten Bildseite erkennt man noch einen Teil des Zehntstadels mit den Wagenhallen. Das Jägerhaus diente bis zur Zerstörung 1945 als Kindergarten. Heute steht hier die städtische Turnhalle.

20. Eine Muster-Ansichtskarte des Rodacher Fotografen Max Günther aus dem Jahre 1904 zeigt links im Schmetterlingsflügel das Rathaus mit der neuen Fassade und rechts das Amtsgerichtsgebäude, das ehemalige Kavalierhaus. Von der Südostecke des Jagdschlosses zur Nordostecke des Kavalierhauses führte früher eine hohe Mauer mit einem Tor.

21. Ein Wahrzeichen der Stadt Rodach ist der Kupferturm an der Hildburghäuser Straße. Das obere Geschoß des 25 Meter hohen Turrnes ist in der östlichen Hälfte in Fachwerk erneuert. Der Turm war ein Deckungsturm des hier befindlichen Roßfelder oder Hildburghäuser Tores. Von diesem Tore hören wir, daß es 1771 ein neues Türmlein erhielt und das alte wegen Baufälligkeit abgebrochen werden mußte. Die Friedhofskirche am Ende des Straßenzuges wurde 1742 aus Stein errichtet.

RODACH b COBURG Kupterstu-rn,

22. Vor dem Kupferturm stand bis 1945 das Zollhäuschen. Es war von ungefähr 1790 bis kurz vor 1890 die Wohnung des Chausseegeldeinnehmers am Hildburghäuser Tor. Am linken Bildrand ist der Gasthof 'Zum Schwan' zu sehen. Die Geschichte dieses Gasthauses läßt sich bis zum Ausgang des Mittelalters zurückverfolgen. In einer Hauschronik wird es als ein Hof des Klosters Veßra in der Stadt benannt, der in Folge des Klosterbesitzes auf dem St. Georgenberg entstand. 1450 wurde der Hof an Conrad von Heldritt verkauft.

23. Am 1. Juli 1892 erfolgte die offizielle Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie CoburgRodach. Für die 17,60 Kilometer lange Bahnstrecke beliefen sich die Kosten auf rund 800 000 Mark. Dieses Bild vom Bahnhofsgebäude wurde vermutlich kurz nach der Eröffnung aufgenommen. Die Fassade ist noch nicht mit Schiefer verkleidet.

24. Eine spätere Aufnahme (1907) vom Bahnhof Rodach mit einem Bliek auf die Feinsteingutfabrik Roes1er. Im Jahre 1909 wird mit Regierungsvertretern über den Bau einer 'Grabfeldbahn' Rodach-Königshofen verhandelt. Es kommt jedoch zu keinem positiven Abschluß. Die einzige und schnellste Verbindung zur Nachbarstadt Hildburghausen bleibt ab 1912 die Kraftpost.

2S. Postverwalter Karl Geiger zog 1892 mit Post und Telegraphie vom Erffenhaus am Marktplatz in dieses Gebäude an der Heldburger Straße um. Im gleichen Jahr wurde die Bahnlinie Coburg-Rodach in Betrieb genommen. Es lag in der Natur der Sache, daß Geiger das Postamt in Bahnhofsnähe haben wollte. Von seinem Wohnhaus trat er so viele Räume an die kaiserliche Reichspostverwaltung ab, als zum Betrieb der Post notwendig waren.

26. Der Eisenbahnanschluß errnöglicht die Gründung einer Feinsteingutfabrik durch Kommerzienrat Dr. Ing. h.c. Max Roesler. In den Jahren 1894 bis 1896 werden die Fabrikgebäude entlang der neuen Bahnlinie errichtet. Auf dem Bild ist zu sehen, daß bereits das Pförtnerhaus (Bildmitte) und die 'Muffel' mit dem Schornstein (rechts davon) stehen. Interessant ist noch der freie Bliek vom Baugelände zur Stadtkirche.

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27. Das Bild zeigt Kommerzienrat Roesier mit Familie. Bevor er 1894 seine eigene Feinsteingutfabrik: in Rodach gründete, war er Direktor der Wächtersbacher Steingutfabrik in Schlierbach bei Wächtersbach. Diese Werkstätte brachte er zu großer Blüte. Ab 1890 stand er den vereinigten Porzellanfabriken Elbogen-Dallwitz als Generaldirektor vor.

28. Zu einem offiziellen Besuch - vermutlich 1895 - wird Herzog Alfred von SachsenCoburg-Gotha auf dem Marktplatz in Rodach empfangen. Der Herzog (mit Zylinder) sitzt in der mittleren Kutsche, neben ihm Herzogin Marie Alexandrowna, eine Tochter des Zaren Alexander Il. von Rußland. Herzog Alfred regierte das Herzogtum von 1893 bis 1900.

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