Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1

Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Walter Fischer
Gemeente
:   Rodach bei Coburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2073-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1'

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Ccborqerstreße.

29. Diese Aufnahme vom Marktplatz in die breite Coburger Straße vermittelt den Eindruck einer wichtigen Verkehrsstraße. Seit dem Ausgang des Mittelalters führte auch durch Rodach eine bedeutende Geleitstraße, die den Süden des Reiches von Regensburg über Nürnberg und Coburg mit Norddeutschland über Hildburghausen und Meiningen verband.

30. Das Haus Coburger Straße 7 war typisch für die frühere Bauweise in der Stadt. Echt fränkisch war das Erdgeschoß in Sandsteinquadern und das Obergeschoß in Fachwerk, das aber oft verputzt wurde. An dieser Stelle steht heute ein neues Bankgebäude. Das grobe Kopfsteinpflaster gehörte früher auch zum Bild der Hauptstraßen.

GasthD.f z, sächsischen ßälJ I Rodach, Coburgersfr.

31. Am 'Sächsischen Haus' in der Coburger Straße endete der alte Stadtkern Rodachs. Hier stand im Vordergrund das Elsaer oder Coburger Tor mit einem Turm. Das enge Tor mußte 1857 wegen des steigenden Verkehrs abgerissen werden. Im nächsten Haus Anwesen Höfner - (Bildmitte) befand sich 1786 die erste Apotheke. Sie wurde 1829 zum Markt verlegt.

Rodach b. Coburg. Östlicher Stadttell.

32. Die Coburger Straße mit der Abzweigung zur Heldritter Straße und zum Damrnüllersweg zeigt heute ein verändertes Bild. Das letzte Haus an der rechten Straßenseite und die beiden kleineren Häuser (Bildmitte) wurden vor längerer Zeit abgebrochen. Besonders auffallend sind in dieser Straße die teilweise ganz erneuerten Fassaden.

33. Eine gefährliche Engstelle an der Einmündung der Heldritter Straße zur Coburger Straße wurde 1902 beseitigt. Ein Gebäude, das am Dammü11ersweg noch vor dem Anwesen Schnetter stand und bis zur heutigen Verkehrsinsel hineinragte, ließ die Stadt abbrechen. Der Eingang zum Garten der Villa Hauser konnte erst danach gebaut werden. Im Hintergrund sieht man das Anwesen des Seilers Schwendfür, Coburger Straße 26.

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34. Der Fabrikant Carl Hauser erbaute im Jahre 1902 seine Villa an der Einmündung der Heldritter Straße zur Coburger Straße. Es hob sich in Größe und Stil von all den übrigen Häusern des Stadtviertels ab. Das Anwesen Schnetter (rechts im Bild) am Anfang des Dammilllerweges wurde vor zehn Jahren abgerissen.

35. Der Fabrikant Carl Hauser kam 1892 nach Rodach. Mit der Glanzgoldherstellung begann er wegen der damit verbundenen Geruchsbelästigung weit außerhalb der Stadt an der Hildburghäuser Chaussee im Anwesen Eisenhardt (an der Marbachbrücke). Durch den großen Anfangserfolg konnte er im gleichen Jahr eine moderne Fabrikationsstätte an der Heldritter Straße errichten. Auch im Vereinsleben der Stadt wirkte Hauser tatkräftig mit. Er starb 1929 im Alter von 68 Jahren.

36. Um die Jahrhundertwende gründete der Fabrikant Carl Hauser nördlich der Stadt an der Heldritter Straße zwei Glanzgoldfabriken, die eine große Zahl von Porzellanfabriken mit dem Grundstoff für die Vergoldung des Porzellans belieferten. Die erste - hier auf dem Bild - wurde mit dem Wohnhaus 1892 erbaut, die zweite um 1914 genau gegenüber, nachdem er sich von seinem Chemiker DI. Leukart trennte. Erst 1969/70 wurde die 'Carl Hauser Glanzgoldfabrik GmbH., Hanau/M.' aufgelöst.

37. Ein malerischer Winkel ist heute noch der Bliek vom Kinderspielplatz an der Ecke Coburger Straße/ Rückertstraße zur Stadtkirche. An dieser Stelle lag der Feuerteich. Er ist 1782 angelegt worden, indem man den dortigen Wallgraben tiefer aushob. Zur linken Seite des so entstandenen Feuerteiches stand damals noch ein Mauerturm, an dem sich nach Norden die Stadtmauer, nach Süden das Elsaer Tor anschloß.

Rodach bei Coburg. Partie am Feuerteich

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38. Von Coburg kommend hatte man um 1905 diesen Anblick vom Stadtrand. Auf der rechten Seite der Coburger Straße (im Bild vor der Stadtkirche) stand der Gasthof 'Zum Deutschen Kaiser'. Hier richtete man Ende der zwanziger Jahre das erste Kino in Rodach ein. Das große Fachwerkhaus gegenüber blieb bis heute unverändert.

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