Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1

Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Walter Fischer
Gemeente
:   Rodach bei Coburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2073-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1'

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G arteestrasse

Rodach

Marktptata

39. Der Fabrikant Christian Hofmann gründete 1878 seine Spielwarenfabrik in der Gartenstraße. In der oberen Bildhälfte ist links das erste Fabrikgebäude und rechts die Villa zu sehen. Zuerst stellte man Papierrnaché-Spielwaren her; heute ist der Betrieb auf mechanische Schaustücke spezialisiert. Der Name 'Hoflieferant' bürgerte sich auch für die Nachfolger Christian Hofmanns ein.

40. Die feierliche Einweihung der neuerbauten vierklassigen Bürgerschule (jetzt Rückertschule) fand am 7. September 1905 statt. Vor dem Schulgebäude versammelten sich die Mitglieder der städtischen Behörden, die geladenen Gäste, Lehrer und Kinder im Sonntagsschmuck und ein zahlreiches Publikum. Mit der fortschreitenden Industrialisierung nahm die Einwohnerzahl der Stadt besonders stark zu (1891 = 1 807 Einwohner, 1907 = 2 589 Einwohner).

41. Herzog Carl Eduard und Herzogin Viktoria Adelheid wurden am 9. Juni 1906 zum ersten Besuch in Rodach vor dem Rathaus feierlich empfangen. In der Bildmitte ist Bürgermeister Ludwig Strecker (mit Bart und Zylinder) zu erkennen. Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg-Gotha regierte von 1905 bis 1918.

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Marktplatz Rodach

42. Die Aufnahme von einem Jahrmarkt wurde um 1910 gemacht. Jahr- und Viehmärkte waren vor allem für die Landbevölkerung ganz besondere Tage, oft wahre Festtage. Schon 1362 wird Rodach offiziell das Stadt- und Marktrecht zuerkannt. 1387 werden der Stadt dieselben Rechte wie Co burg eingeräumt: regelmäßige Wochenmärkte und drei Jahrmärkte.

43. Ein Bild vom Schützenausmarsch vor dem Ersten Weltkrieg. Die Gründung der jetzigen Schützengesellschaft erfolgte im Jahre 1862. Chronisten berichten, daß schon lange davor in Rodach und Umgebung der Schießsport betrieben wurde. Der erste Schießstand mit einer Schießmauer befand sich im Todtschen Garten in der Ernststraße 9, im Anwesen der ehemaligen Druckerei Griebe!.

44. Die Versorgung der Stadt mit elektrischer Energie begann im Jahr 1911. Am Steinernen Weg baute die Firma Siernens-Schuckert das Elektrizitätswerk. In der Chronik der Stadt Rodach wird von dem Ereignis berichtet: Sonntag, den 29. Mai 1911 wurde im Elektrizitätswerk der Dieselmotor zum ersten Male in Betrieb gesetzt. Abends 9 Uhr erstrahlte Rodach zum ersten Male im Glanze des elektrischen Lichtes.

45. Bei der Beschießung Rodachs am 10. April 1945 durch amerikanische Artillerie wurden auch diese Häuser gegenüber dem Kupferturm zerstört. Es waren die Anwesen Schneider (Ecke Neugasse-Hildburghäuser Straße), Hepp (eine beliebte Gaststätte mit Kegelbahn und schönem Hinterhof) und Bühling. Die Aufnahme wurde um 1900 gemacht.

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Y. Ludwig Worst.

Breunüau IU. 'I'rockenschuppen.

46. Zwei Dampfziegeleien am Stadtrand versorgten um die Jahrhundertwende Rodach und Umgebung mit 'Backstee'. Die Ziegelei Worst, die heute nicht mehr existiert, stand an der Elsaer Straße kurz vor der Einmündung zur Coburger Straße. Rechts von der Straße waren das Maschinen- und Preßhaus und gegenüber das Brennhaus mit dem Trockenschuppen. Das Wohnhaus der Familie Worst, im Bild rechts oben, steht in der Hildburghäuser Straße neben dem Gasthof 'Zum Schwan',

47. In den letzten Kriegstagen wurde die Bierwirtschaft von F. Griebel in der Heldburger Straße - heute Kinocafé - durch Beschuß völlig zerstört. Sie war ein Treffpunkt für eine ganze Reihe von Vereinen. Der 'Worsten Ernst' mit seiner 'Griebels Berta', die letzten Besitzer dieser Wirtschaft, verkörperten im wahrsten Sinne des Wortes echte Wirtsleute.

48. Der 'Griebelsberg' am Dammüllersweg war für die Bürger Rodachs ein beliebtes Ausflugsziel. Er gehörte früher zur Griebels Gastwirtschaft an der Heldburger Straße. Im Jahre 1830 feierte man im unteren Teil des Griebelsberges am Mühlbach zur Erinnerung an die Augsburger Konfession ein Kinderfest. 420 Kinder waren es damals bei etwa 1 800 Einwohnern.

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