Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1

Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Walter Fischer
Gemeente
:   Rodach bei Coburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2073-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1'

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Rodach bei Coburg Heldburgerstraße mit Kablertsbrunnen

49. Das Bild von der mittleren Heldburger Straße zeigt links den 'Kahlertsbrunnen' um 1920. Er wurde später umgebaut (wegen Verkehrshindernis verkleinert) und 'Fischersbrunnen' genannt. Nach dem Bau der zentralen Wasserversorgung im Jahr 1951 verschwand leider auch dieser Brunnen der Stadt.

Rodach bei Coburg HeldburgerstraBe mit Scbäfersbrünnle

50. Das 'Schäfersbrünnle' in der unteren Heldburger Straße erhielt seinen Namen von dem ehemaligen Schäfereihof, der gegenüber stand. Alle drei Brunnen in der Straße wurden wie der Marktbrurmen von der Quelle hinter der Stadtkirche gespeist. Nur noch die älteren Einwohner können sich an diese Brunnen erinnern, wo man sich gerne beim Wasserholen traf und ein Schwätzchen abhielt.

Rodach bei Coburg

51. Eine stille Straße war bis 1945 die Alexandrinenstraße, die bis dahin von der Stadtmitte und Heldburger Straße aus nur durch einen schmalen Fußweg am Fridolinshaus zu erreichen war. Der ganze Straßenzug entstand erst nach 1900. Eine Fahrverbindung bestand mit Grabenweg und Gartenstraße.

Rodach bei Coburg

Gambrinus.

52. In der Mitte der Alexandrinenstraße stand die Gastwirtschaft 'Gambrinus'. Sie war eine der 22 Gaststätten und Bierwirtschaften, die noch um 1930 in der Stadt gezählt wurden. 1904 wurde sie erbaut und in den dreißiger Jahren aufgegeben. Der letzte Pächter war Hermann Büttner.

53. Wachtmeister Ferdinand König in einer historischen Aufnahme. Er gibt der Bürgerschaft von Rodach am Samstag, dem 1. August 1914, gegen 18.30 Uhr, den Mobilmachungsbefehl durch 'Ausläuten' bekannt. In allen Straßen sammelten sich die Einwohner der Stadt und waren voller Sorge um Heimat und Vaterland.

54. Die Mitarbeiter der Geschoßkorbfabrikation von Edwin Voigt in der August-GroschStraße 31 vom Jahre 1915. Fabrikant Voigt ist im Bild ganz links (stehend) zu sehen, Nachdem im September 1914 sämtliche Fabriken in Rodach wegen Auftragsmangel still standen und fast 300 Personen eine Zeit lang ohne Verdienst waren, konnte ab Januar 1915 durch die Geschoßkorbfabrikation in mehreren Betrieben die Arbeitslosigkeit behoben werden.

Grosch'sche Brauerei.

55. Das jetzige Mietshaus 'Brauhof' an der Spitte1straße - heute August-Grosch-Straßewar früher eine große Brauerei, die von Ludwig Götz gegründet wurde. Sie versorgte nicht nur fast das ganze Rodach mit Bier, sondern auch die weitere Umgegend. Der Nachfolger August Grosch verkaufte 1921 die stillgelegte Brauerei mit Gastwirtschaft und Saal der Stadt Rodach.

56. Diese Ansichtskarte aus dem Jahre 1898 zeigt im unteren Teil der Biergarten der Brauerei Grosch hinter der Gaststätte. Darüber ist eine Abbildung vom Kellergebäude an der 'Jägersruh', das 1878 von dem Brauereibesitzer Ludwig Götz errichtet wurde. Die herzogliche Waldschenke 'Jägersruh' ging 1860 in den Besitz der Stadt Rodach über. Ihr Alter schätzt man auf über 200 Jahre.

57. Ein reges Vereinsleben war besonders nach der Jahrhundertwende und nach dem Ersten Weltkrieg zu verzeichnen. So gab es zum Beispiel in der Stadt neben mehreren Gesang-, Musik- und Sportvereinen auch einen 'Ranch-Club Victoria'. Hier stellten sich die Mitglieder dieses Clubs vor der Gastwirtschaft 'Loreley' in der August-Grosch-Straße 2 zu einem Erinnerungsfoto auf.

58. Hier präsentiert sich ein Kegelklu b mit Rodachs Persönlichekiten vom Jahre 1921. Es sind (von links): die Herren Brückner, Molkerei-Inhaber Kresse, Lehrer Brückner, Sparkassendirektor Ewald, Bäckermeister Sonnefeld, Postmeister Hinze, Kaufmann A. Oswald, kaufmännisch Angestellter Nenninger, Kaltwasser, Lehrer Spindler, Komponist Büttner-Tartier, Kaufmann K. Oswald, Bäckermeister Hörnlein, Fabrikant A. Hofmann, Landwirt E. Büttner und Gastwirt Höfelmann.

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