Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1

Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Walter Fischer
Gemeente
:   Rodach bei Coburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2073-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 1'

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59. Die Gemeinde Gellnhausen, ein Zusammenschluß von Waldbesitzern, hat heute noch den Status einer kreisfreien Gemeinde. Sie kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Das ehemalige Dorf Gellnhausen im Norden Rodachs, urkundlich 1200 erwähnt, wurde 1498 von den Einwohnern verlassen und zur Wüstung. Die Herren von Redwitz, von Heldritt und von Erffa erwarben das Waldgebiet, das sie später an Bauern der Umgebung verkauften. An der Spitze der vier Waldgüter von je 16 Mitgliedern steht der Schultheiß.

60. Das erste Thüringische-Fränkische Gautumfest nach dem Ersten Weltkrieg fand am 9. und 10. Juli 1921 in Rodach statt. Es war mit dem 60jährigen Vereinsjubiläum des Sportvereins verbunden. Alle Gauvereine waren mit mehr als 800 Wettkämpfern vertreten. Der Festzug am 10. Juli 1921 bewegt sich hier durch die Alexandrinenstraße.

61. Das erste Freibad richtete man bereits 1901 im Rodachfluß zwischen Hirschmühle und Alachsmühle ein. Es war nicht größer als ungefähr fünf mal zehn Meter. Eine hohe Bretterwand ringsum versperrte neugierige Blicke. Die Aufsicht führte lange Jahre die Bademeisterin Frau Schrepfer. Nach der Fertigstellung des Strandbades am Stöckenteich (1932) verzichtete man gerne auf das Baden in der Rodach.

62. Die Schutzhütte auf dem St. Georgenberg kurz nach der Einweihung im Jahre 1920. Sie wurde vom Gemeinnützigen Verein Rodach anstelle eines Aussichtsturmes (dieser stand nur von 1887 bis 1895) gebaut und unterdessen zweimal erweitert. Der 'Jörgeberg' ist seit eh und je ein beliebtes Ausflugsziel, Die Geschichte des Berges beginnt schon um 1100 mit der Gründung einer Propstei.

63. Diese Aufnahme von den Heimatspielen in den zwanziger Jahren - wallensteinische Truppen nahmen die Stadt ein und lagern auf dem Marktplatz - erinnert an den Heirnatkomponisten Adolf Büttner-Tartier. Mit der Freilichtbühne auf dem St. Georgenberg und der Waldbühne in Heldritt schuf er den Hintergrund für seine erfolgreichen Aufführungen. Am bekarmtesten sind die Spiele 'Ritter St. Georg', 'Der Spielmann vom St. Jörgenberg' (1921) und 'Der Schwed' (1930).

64. Zu dem Heimatspiel 'Die Zerstörung Rodachs 1632' durften die ehemaligen Stadttore in der Coburger und Heldburger Straße als Kulissen nicht fehlen. Das Bild stellt das Heldburger Tor dar. Es wird davon berichtet, daß es 1783 noch stand und mit dem kurhessischen Wappen geschmückt war. Am rechten Bildrand ist noch ein Stück vom alten Spritzenhaus, der Wohnung des letzten Nachtwächters, zu sehen.

65. Eine Szene von den Heimatfestspielen 1927 auf der Freilichtbühne des St. Georgenberges. Adolf Büttner-Tartier, der Initiator der Rodacher Heimatfeste, ist ein gebürtiger Rodacher. Als Orchesterleiter und Komponist fand er schon vor dem Ersten Weltkrieg große Beachtung. 1927 gründete er auch den vielgerühmten 'Rodach-Heldritter Musikverein'. Büttner-Tartier starb 1956 im Alter von 83 Jahren.

66. Nach dem Bau der städtischen Wasserleitung (1950/51) verschwanden die vielen Pumpbrunnen, die bis dahin zum vertrauten Bild der Gassen und Straßen gehörten. Auf dieser Aufnahme sehen wir die Schulgasse mit dem Bliek zur alten Schule und Stadtkirche. Eine einfache Wasserleitung bestand in früheren Jahren nur von der Quelle hinter der Kirche zum Marktbrurmen und zu den Brunnen an der Heldburger Straße. Hinzu kam eine zweite Leitung zum Schloßbrunnen.

67. Zum Abschluß der Aufnahmen von Rodach zeigt uns dieses Fliegerfoto das Stadtgebiet in den dreißiger Jahren. Am unteren Bildrand ist die Bahnstraße deutlich zu erkennen, weiter nach oben der 'Brauhof' als markantes Bauwerk und rechts davon der Eiskeller. Dicht gedrängt stehen die Häuser zwischen Steinernen Weg und Heldburger Straße, die fast parallel verlaufen. In der linken oberen Bildecke ist noch das Sägewerk Kiesewetter zu sehen.

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Gruß aus Lempertshausen

68. Nun folgen noch einige Bilder von den Ortsteilen Rodachs, die im Zuge der Gemeindegebietsreform von 1970 bis 1978 eingemeindet wurden. Zur Kirchen- und Schulgemeinde Rodachs gehörte schon immer das Dörfchen Lempertshausen im Nordwesten der Stadt. Urkundlich wird die Siedlung des Lamprecht bereits um 780-803 erwähnt. Schwere Schäden erlitt das Dorf in den letzten Kriegstagen 1945. So wurde auch das Gasthaus 'Zum Maiglöckchen' (im Bild unten) zerstört.

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