Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 2

Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Walter Fischer
Gemeente
:   Rodach bei Coburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4935-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 2'

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Zur Erinnerung an die Veteranenfeier

4: .10

49. Ordensgeschmückt präsentieren sich die Kriegsteilnehmer von 1870/71 zu einer Veteranenfeier 1910 vor dem Brauhof. Die prominentesten Herren stehen in der oberen Reihe (von links):

Postbote a.D. Johann Ritter, Polizeiwachtmeister Ferdinand König, Ziegelwerkermeister Georg Hofmann, Taglöhner Elias Schilling, Brauereibesitzer August Grosch, Kirchendiener Christian Bernhardt und Landwirt Heinrich Stauch. Auf dem Bild ist rechts das Wohnhaus von August Grosch. Die Gartenlaube dahinter steht auch heute noch. Auf der linken Seite sind Brauereigebäude zu sehen.

50. Die Sanitätskolonne Rodach bei einer Hauptübung im Jahre 1908. Es wird berichtet, daß Oberbürgermeiser Hirschfeld aus Coburg dabei Dank und Anerkennung für die Leistungen der acht Kolonnen des Coburger Landes aussprach, die auf dem Marktplatz angetreten sind. Rodachs Kolonne - 1896 gegründet - stand damals unter Führung von Medizinalrat Dr. Wagner. Im Jahre 1930 ehrten die Sanitäter für besondere Verdienste Dr. Hermann Dietrich, Georg Weber, Georg Backert, Willy Hoffmann, Berthold Friedrich und Fritz Thauer.

51. Ein Treffpunkt für gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen war bis in die fünfziger Jahre der Brauhofsaal in der August-Grosch-Straße. Hier eine Aufnahme vom Turnerfasehing 1930. Vorsitzender (1927-1930) und Oberturnwart Max Heublein war damals ein eifriger Übungsleiter und guter Organisator vieler Veranstaltungen. 1936 übernahm er nochmals die Vereinsführung des Turn- und Sportvereins Rodach.

Rodach bei Coburg Fctal.

52. Vom alten Fußweg zum Georgenberg, der beim Sägewerk Ritz in die Rudelsdorfer Straße mündet, bietet sich dieser Bliek auf die Stadt. Rechts bei den Bäumen diente ein Hohlweg für lange Jahre als Schuttablageplatz. Inzwischen ist er eingeebnet. Links vom Weg beginnt heute der Kurpark, der am 8. Juli 1989 seiner Bestimmung übergeben wurde. Auf dem Schornstein des Sägewerkes wurde seit Jahren ein Storehenpaar heimisch. Sie gelten schon für unsere Thermalbadstadt als ein Markenzeichen. Rodach ist der nördlichste Horststandort in Bayern.

53. Ruhe und Frieden strahlt das Bild von den Getreidehaufen auf den Feldern vor der Stadt aus. Ein Kenner unserer Heimat schrieb einmal: 'Zwischen Säen und Ernten, diesen beiden Polen schwerer aber auch glückhafter Arbeit, ist das Leben der Bauern wie das der Burger Rodachs eingespannt gewesen.' Die Aufnahme mit dem Bliek von der Rudelsdorfer Straße auf die Bommerleiten ('Pommerlein') stammt aus der Zeit um 1925.

54. Die Geschichte des Fußballs im Rodacher Turnverein beginnt nachweislich mit dem Jahre 1919. Am 23. Juni dieses Jahres ist eine 'Sportabteilung Fußball' des Vereins gegründet und Spielleiter bzw. SpieIwart Sauer gewählt worden. Ein Foto der ersten Mannschaft auf dem Sportplatz am Schützenhaus. Der Platz des FC befindet sich nun in einem vorbildlichen Zustand.

55. Die jetzige August-Grosch-Straße hieß bis zum Ersten Weltkrieg Spittelgasse. Der Name leitet sich von dem Spital oder Siechenhaus ab, das im Mittelalter vermutlich an der Siechbrücke außerhalb der Stadt die Pestkranken beherbergte oder auch vom ehemaligen Spittelhof - letzter Besitzer war Bauer Schmidt - gegenüber der Brauerei von Grosch. Ganz links ist der Eiskeller, der 1885 erbaut wurde. In dem Anwesen rechts von der Straße hatte Edwin Voigt seine Spielwarenfabrik.

56. Die 5. Landwirtschaftliche Ausstellung vom 7.-9. Juni 1903 auf dem Sportplatz am Schießhaus Rodach war für Rodach ein besonderes Ereignis. Neben der Prämiierung von Haustieren stellten vor allem die heimisehen Firmen ihre neuesten landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte aus. Auch Baugeschäfte warben zum Beispiel mit neuen Zementwaren und Kunststeinen. Die erste Ausstellung dieser Art fand bereits 1885 statt.

57. Ein Bliek von der Rodachbrücke auf den 'Gensgehren'. Auf dieser städtischen Wiese rechts hüteten meist die Schulkinder die Gänse. Links ist der Lagerplatz für Lohnschnittbretter vom Sägewerk Ritz. Das Foto stammt aus der Zeit vor dem Brand von 1927. Beim Bau der Rodachbrücke entdeckte man hier noch die Eichenbohlen der ehemaligen Furt.

58. Das Fliegerfoto um 1930 zeigt den alten Stadtkern Rodachs. Die obere Stadt, wo sich besonders Kaufleute und Handwerker um den Markt niederließen, wuchs mit der unteren Stadt entlang der Heldburger Straße (Bildmitte) schon um 1500 zu einer Einheit zusammen. Die Grundlage für das Aufstreben des Ortes bildete die Landwirtschaft. Am oberen Bildrand ist das städtische Waldgebiet, der Reith, zu sehen.

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