Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 2

Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Walter Fischer
Gemeente
:   Rodach bei Coburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4935-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 2'

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9. Nach dem feierlichen Empfang fuhr das junge Herzogspaar mit ihrem Gefolge durch die Stadt. Alle Vereine standen Spalier. Nach der deutschen Niederlage 1918 und der Abdankung des Kaisers und der übrigen deutschen Fürsten verzichtete auch Herzog Carl Eduard auf seinen Thron. Er starb am 7. Marz 1954 in Coburg. Die Herzogin genoß bis zu ihrem Tod 1970 die Sympathie der Bevölkerung des Coburger Landes.

10. Der Gasthof 'Zum goldenen Löwen' am Markt an der Ecke zur Hildburghäuser Straße zählt zu den ältesten Häusern der Stadt. Er wurde nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wieder aufgebaut und überstand glücklicherweise als einziges Gebäude auf der Westseite des Marktes den großen Brand von 1825. Gastwirt Carl Wirsing baute sein Haus 1905 um. Das schöne Fachwerk, das heute wiederzu sehen ist, wurde nach 1945 freigelegt.

11. Die Fassaden der Geschäftshäuser um den Markt erfuhren in den letzten Jahrzehnten im Zuge der Modernisierung gravierende Veränderungen. Das Bild zeigt die Ecke der Handwerker. Das erste Haus von rechts war der Schreibwarenladen von Buchbinder Steiner. Im nächsten hatten Uhrmacher Moritz Rauscher seinen Laden und um die Ecke Hugo Rauscher seine Drechslerwerkstatt. Ein Klempnermeister, ein weiterer Buchbindermeister und ein Schneidermeister waren die nächsten Hausbesitzer .

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12. Das ehemalige Jagdschloß - heute Haus des Gastes - erwarb 1874 die Stadt vom Coburger Herzogshaus und richtete es als Schule ein. Seit 1982 ist das Gebäude ein kultureller Mittelpunkt Rodachs. Ein Festsaal für Konzerte, Tagungen und Ausstellungen, die Bücherei, Vortragsräume und das Heimatmuseum sind hier untergebracht. Leider erkannte man zu spät, daB die Neubauten am SchloBplatz, zum Beispiel die Pestalozzischule, architektonisch gesehen, nicht so recht in das Bild der Altstadt passen.

Rodach bei Ooburg HildburgbäuserstraBe mil Kupferturm

13. An der Hildburghäuser Straße beim Kupferturm beginnt der Altstadtbereich. Links das Gasthaus 'Zum Schwan' kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits im Mittelalter wurde es als Hof des Klosters Veßra benannt. Das kleine Zollhäuschen vor dem Turm brannte in den letzten Kriegstagen 1945 ab. Auf der rechten Straßenseite sieht man noch einen Pumpbrunnen, die zum vertrauten Bild der Straßen und Gassen gehörten.

14. Der Kupferturm, nach dem daneben wohnenden Bürger genannt, ist der höchste der Mauertürme. Von ihm ging über die Straße hinweg ein Torbogen, dessen AbbruchsteIle noch zu sehen ist. Dieses Tor hieß das Roßfelder oder Hildburghäuser Tor. Da der Turm etwas in die Straße hineinragt, wurde vor der Jahrhundertwende der Antrag gestellt, ihn abzureißen. Der damalige Stadtrat schlug aber das Gesuch ab.

Noch um 1885 mußte man hier beim Zolleinnehmer das Chausseegeld für die Weiterfahrt entrichten.

15. An Stelle einer Palissadenbefestigung wurde Rodach 1550 mit einer hohen Mauer aus Steinen umgeben. In dieser Jahr ließ die Stadt die Gebäude der ehemaligen Propstei auf dem St.-Georgen-Berg abtragen und zum Ausbau der Stadtmauer verwenden. Dieser Turm am Ende der Schulgasse wurde vor Jahren noch Schulturm genannt. Heutzutage bürgerte sich der Name 'Pulverturm' ein.

Rodach bel Coburg

Partie an der ehemaligen Stadtmauer

16. Entlang der Stadtmauer beim Pulverturm stand ein Schuppen, der von Maurermeister Max Steitz als Lagerhalle genutzt wurde. In früheren Jahren diente er als Eiskeller des Gasthofes Cervenka, Coburger Straße, der eine eigene Brauerei betrieb. Der Wallgraben hinter dem Pulverturm war für die Kinder in den Wintermonaten eine beliebte Schlittenbahn, im Volksmund die 'Pfeufbahn' .

17. Das Bild zeigt einem Bliek auf Rückertstraße und nordwestlichen Altstadtring. Vor dem Schultürmchen und der heutigen Rückertschule steht das flache Gebäude des ehemaligen Solbades. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand darinnen der städtische Kindergarten ein neues Zuhause. Rechts davon, versteekt hinter hohen Bäumen, stand der alte Zehntstadel. Auf der rechten Seite sieht man die rückwärtigen Gebäude der Schwanenbrauerei mit der Kegelbahn.

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18. Der Bliek in die Kirchgasse aus dem Jahre 1918 veränderte sich bis heute kaum etwas. Links ist das Rückgebäude des Rathauses. Auf der rechten Straßenseite vor der Kirche steht die sogenannte 'Schul'. Hier wurde bereits um 1500 unterrichtet. Die evangelische Kirche St. Johannis ist das wichtigste Baudenkmal der Stadt. Der gotische Chor ist noch aus der Erbauungszeit von 1350. Der Turm der Kirche wurde laut Inschrift 1471 begonnen.

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