Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 2

Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Walter Fischer
Gemeente
:   Rodach bei Coburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4935-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 2'

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Rodach

!je dburçerstrasse

29. An der heutigen Kreuzung der Heldburger Straße mit Alexandrinenstraße und Wallgasse beginnt die 'untere Stadt'. Rechts war die Schreinerei mit Möbelmagazin von E. Jentsch. Gegenüber (bei den Fußgängern) stand noch das schlichte Haus des Kaufmanns Fridolin Hoffmann. Erst in den Jahren 1907 bis 1914 baute er sein Haus im altfränkischen Stil um, das zu einem wahren Schmuckstück in der Heldburger Straße wurde. Am Erker kann man die wichigsten Daten aus der Geschichte des Hauses lesen, dessen Chronik bis 1574 zurückreicht.

30. Samuel Krauß war der erste Fabrikant Rodachs. Im Jahre 1825 nach der großen Brandkatastrophe baute er seinen Betrieb am Markt/Ecke Neugasse - heute 'Rodacher Hof' - auf. Mit der Fabrikation von Spielwaren aus Papiermaché half er vielen Einwohnern aus der Not. Unterstützung fand der junge Unternehmer bei Superintendent Christian Hohnbaum, der ihn mit einem Darlehen von 100Talern absicherte.

31. Hermann Krauß - geboren 1829, gestorben 1888 in Rodach - war der zweite Unternehmer, der mit seiner Spielwarenfabrik in der Coburger Staße für einen Aufschwung in dieser Branche sorgte. Ein bekannter Nachfolger war Arthur Krauß. Die Fabrik kaufte dann Fabrikant Max Seifert, der daneben wohnte. Das Wohnhaus erwarb Familie Leuckart. Die Fabrikgebäude brannten beim Beschuß Rodachs im April 1945 ab.

Redach

Oestlicher Stadtteil

32. Ein Blick auf den östlichen Stadtteil Rodachs, der um 1900 nur bis zur Max-Roesler-Straße reichte. Die Villa des Fabrikanten Carl Hauser (links im Vordergrund) wurde 1902 erbaut. Im gleichen Jahr riß man das Baumanns'sche Haus, das die Einmündung zur Heldritter Straße verengte, ab (kleines Fachwerkhaus in der Bildmitte). Seitlich davon nach rechts sieht man die Spielwarenfabrik von Arthur Krauß, später Seifert. Am Horizont sind ganz schwach die Veste Coburg und Schloß Callenberg zu erkennen.

33. Im Steinernen Weg errichtete 1913 Franz Guth die Central-Molkerei. Sie wurde von den ortsansässigen und auswärtigen Landswirten - bis Ottowind - gerne angenommen. Meist waren es Fahrgemeinschaften, die täglich am Vormittag die Milch anlieferten. Nachfolger von Guth waren Ernst Kresse und Walter Vinzelberg. Auf ihrer Werbung stand: Fabrikation, Großhandel mit Molkerei-Produkten und Eiem,

34. Die Zimmerleute Kieserwetter können in Rodach auf eine lange Tradition zurückblicken, Georg Kieserwetter führte von 1755 bis 1758 den Kirchenbau von St. Johannis mit aus. Gustav Kiesewetter, der seinen Betrieb im Grabenweg hatte, erhielt 1887 den Auftrag, auf dem St.-GeorgenBerg einen Aussichtsturm zu erstellen. Das Dampfsägewerk von Zimmermeister Eduard Kiesewetter in der Hildburghäuser Straße entstand erst 1903-1906. Heute stehen hier die Wohnhäuser der Eisfelder Straße.

RODACH b. COBURG Heldburgerstraße mit Kaiserl Postamt.

35. Im Jahre 1987 konnte die Post in Rodach ihr 300jähriges Jubiläum feiern. Die ersten Posthalter - mit ihrem Poststall - wohnten alle am Markt oder günstig gelegen an der alten Landstraße Coburg-Hildburghausen. Erst als sich die Werra-Eisenbahn-Gesellschaft zum Bahnbau CoburgRodach entschloß, errichtete auch 1892 Postverwalter Kar! Geiger sein Posthaus in der unteren Heldburger Straße gegenüber dem Bahnhof.

36. Vor dem Gebäude der Kaiserlichen Reichspost in der Heldburger Straße stehen Wagen der Kraftpost für die Linie Rodach-Hildburghausen. Dies war die einzige und schnellste Verbindung zu unserer Nachbarstadt. Vor dem rechten Wagen steht Postmeister Alfred Hintze (ohne Uniform), der von 1911 bis 1935 Vorsteher des Postamtes Rodach war. 1926 kostete die Rückfahrkarte nach Hildburghausen 1,50 RM.

Rodach bel Coburg. Bahnhof

37. Als 1858 die Werraeisenbahn Eisenach-Coburg eröffnet wurde, trat schlagartig eine Veränderung der bestehenden Fahrpost ein. Mit einem Male sah sich der Rodacher Winkel verkehrsmäßig ins Abseits gedrängt. Die Einrichtungen der Fahrpost reichten bald nicht mehr aus. Deshalb entschloß sich die Werra-Eisenbahn-Gesellschaft zum Bahnbau Coburg-Rodach. 1892 wurde die Eisenbahnstrecke in Betrieb genommen.

" Rodadi

Bahnhofstrasse

38. Das Bild von 1910 zeigt die Heldburger Straße, nicht die Bahnhofstraße, mit der Einmündung von Garten- und August-Grosch-Straße, Auf der Kreuzung fährt Hermann Lesch, der mit seinem Bruder Adolf über Jahrzehnte hinweg die Bahnspedition führte. Das Anwesen der Spediteure Lesch stand in der Heldburger Straße (Bildmitte). Nach dem Ersten Weltkrieg machte sich Hermann Lesch selbständig und eröffnete dazu einen Kohlenhandel.

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