Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 2

Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Walter Fischer
Gemeente
:   Rodach bei Coburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4935-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rodach bei Coburg in alten Ansichten Band 2'

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Schutzhaus st. Georgenberg Rodach b. Coburg

59. Der Fußweg zum St.-Georgen-Berg gabelt sich hier nach der Krümmung. Rechts ist der kürzere Treppenaufgang zur Schutzhütte, links geht der Hohlweg weiter. Die Geschichte des Heirnatberges ist vielen Rodachern bekannt. In einer Urkunde von 1135 erfährt man, das Graf Gotebald von Henneberg die Propstei nebst Kirche und allem Zubehör dem Kloster Veßra zum Geschenk machte. 1529 fiel die Propstei an den Landesherrn. 1550 trug man die Gebäude ab. Das Schutzhaus errichtete der Gemeinnützige Verein zwischen 1915 und 1920. Ein Anziehungspunkt ist seit einigen Jahren der neue Aussichtsturm, die Henneberger Warte.

Waldschenke zur Jägersruh, Rodach. Inh. 11 dol f R tz

60. Ein beliebtes Ausflugziel im südlichen Wald Rodachs war die Waldschenke zur Jägersruh. Das genaue Alter ist unbekannt. Baute sie der große Jäger Herzog Johann Casimir oder erst Herzog Franz Josias? Das gegenüberliegende Kellergebäude (auf dem Bild oben) ließ 1878 Brauereibesitzer Ludwig Götz errichten.

61. Die Anlage der Leopoldsruh bei der Dammühle richtete man im ersten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts her. Hier hatte man 1797 ohne Erfolg nach Kohle gegraben. Ein großes Loch im Abhang erinnert noch an die damaligen Versuche. Die Geldspender vom Gemeinnützigen Verein Rodach nannten die Anlage nach dem Erbprinzen Johann Leopold 'Leopoldsruh'. Stadtbauführer Friedrich Wieck setzte sich besonders für das Herrichten der Spazierwege und Aufstellen von Ruhebänkenein.

62. Das Bild vom Jahre 1903 zeigt den Anfang des Bergwerkbetriebes oberhalb der Dammühle am Fußweg durch die 'Heldritter Schweiz'. Erneut schürfte man vergeblich nach den schwarzen Diamanten. Die zwei Bergleute aus dem Ruhrgebiet stießen bei den Grabungen wahrscheinlich nur auf'Lettenkohle' mit geringem Heizwert.

63. Im Jahre 1927 gründete Adolf Büttner-Tartier den Rodach-Heldritter Musikverein. Als Orchesterleiter und Komponist fand er schon vor dem Ersten Weltkrieg große Beachtung. Unvergeßlich sind seine Heimatspiele auf der Freilichtbühne des St-Georgen-Berges und auf der Waldbühne in Heldritt. Ab 1930 verlegte A. Büttner-Tartier seine Tätigkeiten mehr in das idyllisch gelegene Dorf Heldritt, da er von der Stadt Rodach nicht die nötige Unterstützung fand.

64. Ein Bliek auf Heldritt um 1900 vom Rangenäcker aus. Der Stammsitz der Ritter von Heldritt wurde erstmals 1234 beurkundet. Sie hatten schon im Mittelalter eine Talwasserburg am Mühlbach. In Kirchenbucheintragungen sind sie zwischen 1669 und 1790 häufig erwähnt. Wie fast alle Gastwirtschaften hatte auch die von Christiane Büttner einen Tanzboden und eine Kegelbahn. Das Gelände am Rangenäcker ist nun weitgehend bebaut.

Gruß au Heldritt

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65. Der Schloßberg mit Schulhaus, Kirche und Oberem Schloß überragen Heldritt. 1885 ging das Schloß in den Besitz der Familie von Butler über. Ein Trentsch von Butler wird urkundlich bereits in der Zeit von 1261-1280 erwähnt. Er war ein Herr von großen Gütern im Werratal. Links unten im Bild ist die Gastwirtschaft 'Braunes Roß' von Eduard Schubert, die auch im nächsten Bild zu sehenist.

66. Das Foto vom Reithweg in Heldritt zeigt eine alte Dorfstraße im Ortskern mit einem Bliek auf die Nikolauskirche. Ein erster Hinweis auf die Kirche geht auf das Jahr 1477 zurück. 1704 wurde sie grundlegend umgebaut. Der Turm erhielt zwei welfische Hauben. Im Jahr 1858 erhielt die Kirche ein neues Geläute. Seit damals besitzt Heldritt drei Glocken, auf die Namen Glaube, Liebe und Hoffnung getauft. Rechts im Bild ist das Gasthaus 'Braunes Roß' zu sehen, aus der Zeit um 1920.

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67. Vom Söhnleinsberg aus bietet sich dem Betrachter der schönste Bliek auf Roßfeld. Links am Bildrand ist der Bergkegel des Straufhains, rechts unten im Wiesengrund die Neumühle zu sehen. Der Mittelpunkt des Dorfes ist von jeher der Platz vor dem Pfarrhaus und dem Gasthof 'Zur silbernen Kanne'. Gastwirt Otto König (heute Familie Nußmann) betreute bis zum Kriegsende eine Posthilfsstelle, Beim Einmarsch der amerikanischen Truppen am 10. April 1945 wurde das Gasthaus zerstört °

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68. Das ehemalige Gasthaus 'Zum Maiglöckchen' in Lempertshausen war vor dem Zweiten Weltkrieg für die Rodacher ein beliebtes Ziel sonntäglicher Wanderungen. Das Dörfchen im Nordwesten der Stadt gehörte schon immer zur Kirchen- und Schulgemeinde Rodachs. Es zählt zu den ältesten Siedlungen der Gegend. Bereits um 780-803 wird es als Siedlung des Lamprecht erwähnt.

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