Roßlau in alten Ansichten

Roßlau in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Johannes Schmidt
Gemeente
:   Roßlau
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5346-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Roßlau in alten Ansichten'

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39. Von der Rosselbrücke an der Burg blickt man auf eine der ältesten Straßen von Roßlau, die Schloßgasse, heute Am Schloßgarten. Das Foto entstand im Juli 1896. Charakteristisch für die Häuser in dieser Straße war, daß sich über den Hauseingängen Luken befanden, durch die Heu und Stroh zur Lagerung auf den Boden gebracht werden konnte. Das Haus rechts gehörte vermutlich noch zur Burganlage.

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40. Mit Sicherheit gehört auch die Elbstraße (hier eine Ansichtskarte aus dern Jahre 1912) zum Siedlungskern der Stadt Roßlau. Sie führte in südlicher Richtung direkt zur Rossel und zur Elbe und war deshalb von vielen Schiffseignern bewohnt. 1864 wurde die Straße mit dem noch heute vorhandenen Pflaster versehen. Auch viele der im darauffolgenden Jahre gepflanzten Linden stehen noch heute. Im Hintergrund ist die Rückseite des Rathauses zu erkennen und dahinter der Turm der Marienkirche.

41. Diese Aufnahme, in den dreißiger Jahren entstanden, läßt uns auf die Hauptstraße blieken, Links sieht man die Front des Wohn- und Bürogebäudes der Sachsenbergs (heute EIbewerk), dahinter das Hotel 'Zum Goldenen Löwen' (heute Haus 1 des Landratsamtes). Im Hintergrund ist noch der Giebel des Hauses Hauptstraße 110 (heutiger Besitzer Theo Rathmann) zu erkennen, das der in Roßlau gebürtige und hier verstorbene spätklassizistische Baumeister Bandhauer 1832 für den AmtsmüJler Liebe errichtete. Etliche Meter dahinter, am Hotel 'Zum Weißen Hirsch' (heute Landratsamt Haus 2), endete die Straßenbahn der Linie Dessau- Roßlau.

42. Die Roßlauer Apotheke in der Hauptstraße wurde 1717 im Zusammenhang mit dem großen Brand am 3. November, der nur wenige Häuser in Roßlau stehenließ, zum ersten Mal erwähnt. Die Aufnahme zeigt die Apotheke um das Jahr 1910. Hieraus entstand dann die heutige Paracelsus-Apothcke. Einer der bekanntesten Apotheker in Roßlau war Carl Porse, nach dem auch eine Straße benannt wurde.

43. 1926 erhielt Roßlau einen weiteren repräsentativen Bau, die katholische Herz-Jesu-Kirche am heutigen Schillerplatz, mitten in der Stadt. Die Abbildung zeigt die Kirche während des Baus. Im Hintergrund ist die Friedrichstraße, die heutige Karl-Liebknecht-Straße, zu erkennen, rechts hinter dern Pfarrhaus das Dach der damaligen Volksschule.

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44. Ein Bliek in den unteren Teil der Lindenstraße (heute Goethestraße) um die Jahrhundertwende. Links ist die damalige Volksschule (heute Goethe-Gymnasium) zu sehen. Diese Schule wurde 1879 fertiggestellt und eingeweiht, nachdem sich die Schulräume im Rathaus als zu klein erwiesen hatten. Die beiden Flügel wurden in den folgenden Jahren angebaut, desgleichen deren Querverbindung, die viele Jahre hindurch als Hausmeisterwohnung genutzt wurde. Volks- und Mittelschule waren für einige Jahre in diesem Gebäude untergebracht. Bereits 1895 unterrichteten 36 Lehrer in 31 Klassen 1 590 Schüler.

45. Und hier die Gruppenaufnahme einer ersten Klasse der Roßlauer Volksschule von 1932. Der Klassenlehrer war Herr Schmidt. Das Bild wurde während eines Wandertages im Garten des Elbhauses aufgenommen. Diese Gaststätte befand sich zwischen Roßlau und Dessau in Höhe des Haltepunktes Wallwitzhafen. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg wie der Hafen durch Bomben zerstört.

46. Oberhalb der Volksschule, auf derselben Seite, mußte dann im Jahre 1897 mit dem Bau der ehemaligen Mittelschule begonnen werden, denn die Zahl der Einwohner in der Stadt Roßlau nahm mit der fortschreitenden Industrialisierung immer mehr zu. Nach der Fertigstellung des Gebäudes im Jahre 1900 konnten dann die Rektorate der Volks- und der Mittelschule getrennt werden. Diese Ansichtskarte wurde 1903 geschrieben. Später wurde der Flügel in der Mörikestraße angebaut. Die Schule beherbergte von 1946 bis 1991 die Goetheoberschule (später Erweiterte Oberschule). 1949 legten hier Schüler zum ersten Mal die Abiturprüfungen ab. Heute gehört dieses Gebäude zum Goethe-Gymnasium. Im Haus im Vordergrund links befand sich damals schon das Geschäft des Uhrmachermeisters Bölcke , das bis in die siebziger Jahre bestand. Zwischen den beiden Schulen, rechts Ecke Goethestraße/Mörikestraße (heute Schönheitssalon) war die Buchdruckerei Brandt. Viele der in diesem Büchlein verwendeten Ansichtskarten wurden in diesem Haus gedruckt.

47. Das Lehrerkollegium der Mittelschule stellte sich Anfang der dreißiger Jahre dem Fotografen. Die Namen sind noch bekannt; stehend von links nach rechts: Herr Mewes (Hausmeister). die Lehrer Herr Rettig, Herr Kilian, Herr Knoche und Herr Schwenke. Sitzend von links nach rechts: Frau Käthe Hümmelgen, Fräulein Luise Marx, Fräulein Martha Loch, Fräulein Hedwig Lange, Fräulein Luise Köppe, Herr Pa ui Fritze, Herr Heinrich Kestner. Herr Hermann Schulze, Herr August Preuße, Herr Erich Bethmann, Herr Willi Reiche! und Herr Fritz Thiemicke. Im Vordergrund Frau Brunski. Übrigens, der Tisch steht heute noch im Lehrerzimmer des Gebäudes,

48. Inmitten der Stadt Roß/au liegt der Thälmannplatz , der um die Jahrhundertwende (unser Foto) noch Friedrichsplatz hieß. Diese gepflegte Anlage lag auf einer Verkehrsinsel. Rechts führt noch heute die BurgwalIstraße zum Güterbahnhof oder über die Streetzer Brücke nach Streetz, Natho und Dobritz. Links kam man über die Hauptstraße nach Coswig und Wittenberg. Im Zentrum des Bildes liegt die Dessauer Straße, die direkt am Personenbahnhof vorbei über die alte EIbebrücke nach Dessau führte. Die Linden beiderseits der Straße wurden 1964 aus verkehrstechnischen Gründen gefällt. Auf der Anlage im Vordergrund ist noch der Bismarckstein zu erkennen.

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