Roßlau in alten Ansichten

Roßlau in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Johannes Schmidt
Gemeente
:   Roßlau
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5346-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Roßlau in alten Ansichten'

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49. Die Hauptstraße in Roßlau ist und war die Hauptgeschäftsstraße der Stadt. Vom Friedrichsplatz bot sich vor 1910 dieses Bild: Links, von der Straßenbahn teilweise verdeckt, befindet sich jetzt der Eingang zur Haus- und Grundstücksverwaltung. Vor der Drogerie Druseidt (heute Kliempt) ließ der Fotomeister Chudoba (Nachfolger Heider) sein Haus im Bauhausstil errichten. Auf der rechten Seite ist das Kaufhaus zu sehcn, das bis 1938 dern jüdischen Kaufmann Fried gehörte. Der Durchbruch zum heutigen SchilJerplatz (Rudolf-Breitscheid-Straße) ist noch nicht zu erkennen. Er wurde 1911 vollzogen. Im Hintergrund rechts wieder der Turm der evangelischen Kirche.

50. Wo die Hauptstraße links nach Coswig abbiegt, errichtete der Turnverein Jahn den sich heute noch dort befindenden Jahnstein. Die Aufnahrne, die kurz nach der Einweihung des Denkmals entstanden sein kann, zeigt den Stein noch im freien Felde. Erst später entstanden hier die Häuser an der Küchenbreite.

51. 1889 wurde in Roßlau der Turnverein Jahn gegründet. Zur 25-Jahrfeier fand auf dem Viehmarkt in Roßlau ein Schauturnen statt. Unser Foto zeigt die Alte-Herren-Riege des Vereins am Barren. Im Hintergrund links befand sich der Turm der Roßlauer Feuerwehr.

52. Dieses Bild aus den dreißiger Jahren zeigt ein markantes Bauwerk in Roßlau, das Brauhaus in der Kleinen Marktstraße. Der Baumeister war Christian Gottfried Heinrich Bandhauer, Herzoglich Anhalt-Köthenscher Baurat. Der gebürtige Roßlauer errichtete seine Bauten nicht nur in Köthen, sondern auch in Roßlau, das in jenen Jahren zum Herzogtum Anhalt-Köthcn gehörte. Neben dem bereits erwähnten Bürgerhaus in der Hauptstraße 110 entwarf der spätklassizistische Baumeister den Plan für ein neues Brauhaus, das alte war zuvor abgebrannt. Das Gebäude ist ein für Bandhauer typischer Quadrathohlbau, der sich durch seine Zweckmäßigkeit auszeichnete. Das Gebäude diente später unterschiedlichen Betrieben, so der Firma Schreyer und der Brauerei Krüger.

53. Für den 1823 eingeweihten Neuen Friedhof (heute Alter Friedhof) schuf Bandhauer in den Jahren 1821/22 im Auftrag der evangelischen Kirchengemeinde den Eingang. Das vor 1900 entstandene Foto zeigt die sogenannte Pylonen von der Friedhofseite. Bandhauer ließ sie nach ägyptischem Vorbild bauen. Es handelt sich um zwei aus rotem Backstein gemauerte Pyramidenstümpfe. Die Anlage ist für Anhalt einmalig. Da sich aber um die Jahrhundertwende die Straßenführung änderte und der Friedhofseingang seitlich verlegt wurde, verloren die Pylonen ihre eigentliche Funktion. Das Tor wurde herausgenommen und die beiden Pylonen durch eine Mauerverbunden.

Ross/au - Filedt! isirasse

54. Die Ansichtskarte (sie trägt den Poststempel 1913) läßt uns einen Bliek in die Friedrichstraße (heute Karl-Liebknecht-Straße) werfen. Sie führt direkt zur Hauptstraße. Links finden wir die Mauer zur damaligen Volksschule. An der Ecke zur Poetschstraße war die Gaststätte 'Zum Goldenen Stem'.

Ross/au.

55. Gegenüber, wo noch vor einiger Zeit die HO-Gaststätte 'Rosseleck' geöffnet hatte. war das 'Café Lange', Die Ansichtskarte stammt aus dem Jahre 1902. Danach befand sich hier lange das 'Café Reichardt' .

I. in.

RossJau

Zetbster Straóe

56. Nach der Jahrhundertwende entwickelte sich auch der Stadtteil westlich der Bahnlinie nach Magdeburg. Hier war zwar schon eine ansehnliche Industrie angesiedelt (die Faßfabrik Kohl wurde 1908 gegründet), aber zunehmend entstanden auch Wohnbauten, meist waren es Eisenbahner, die hier einzogen. Die Ansichtskarte von 1912 (Poststempel) weist auf die Zerbster Straße (heute Magdeburger Straße). Schnurgerade führt die Straße nach Tornau. Links ist die Gaststätte Reifegerste im Bild. Rechts ab führt der Weg in die Paulstraße.

57. Um 1900 gab es in Roßlau zwei Feuerwehren. Am 22. August 1874 wurde im Hotel 'Zurn Bären von Anhalt' die Freiwillige Turnerfeuerwehr und 1877 die Sachsenbergsche Feuerwehr, die erste Betriebswehr, gegründet. Die Fretwillige Turnerfeuerwehr bestand anfangs aus 60 Feuerwehrleuten, die sich in drei Arbeitsbereiche gliederten: in die Steiger, die Spritzenmannschaft und die Feuerwehrpioniere. Die Abbildung zeigt die Roßlauer Turnerfeuerwehr beim Aufmarsch zum Reichsfeuerwehrtag in Leipzig 1913. Dritter von links ist der langjährige Leiter der Wehr, der Kaufmann Rudolf Eschebach .

58. Das Gerätehaus der Freiwilligen Turnerfeuerwehr befand sich in der Kleinen Marktstraße (neben dem Fahrradgeschäft Zimmer). Übungen wurden auf dem Viehmarktplatz abgehalten. Hier entstand 1925 das Foto. Im Hintergrund das neue Steigerhaus, das aus Anlaß des 50jährigen Bestehens der Wehr errichtet wurde. Leiter der Wehr war damals Willy Schreyer. Im Vordergrund die Spielleute mit ihren Instrumenten.

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