Roßlau in alten Ansichten

Roßlau in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Johannes Schmidt
Gemeente
:   Roßlau
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5346-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Roßlau in alten Ansichten'

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69. Und hier eine der zahlreichen Gaststätten in der damaligen Lindenstraße, der heutigen Goethestraße. Die Aufnahme aus den dreißiger Jahren zeigt den Holderstrauch, eine für die alten Roß!auer bekannte Lokalität. Sie gehörte der Familie Schiebert. Von 1952 bis 1990 fanden hier verschiedene Organisationen Unterkunft. Das Haus ist heute wieder Gaststätte (Night and Day).

70. In der Dessauer Straße in Bahnhofsnähe befand sich der Gasthof 'Am Bahnhof'. Der Besitzer dieses Lokals war W. Zander. Die Ansichtskarte stammt aus den dreißiger Jahren. Die Gaststätte schloß um 1965. Heute ist hier das Autohaus. Etwas früher schlossen bereits die rechts gelegene 'Elbhalle" von Lieselotte Lindemann, ein Kellerlokal, und stadteinwärts der bekannte 'Buhnenkopf' .

71. Gern spazierten die Roßlauer an Sonn- und Feiertagen über die EIbebrücke und kehrten im Elbzollhaus ein. Etwa um 1914 (unser Foto) war die Inhaberin Frau Kretzmann, später war Kar! Herming Besitzer. Bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg war die Gastwirtschaft geöffnet. Heute befindet sich hier ein Freizeitzentrum für Kinder. Der Turrn, der damals an der Straße stand, wurde im Zusammenhang mit dem Bau der Ber!in-Anhaltischen Eisenbahn um 1835 errichtet.

72. Die eigentliche Gastwirtschaft befand sich jedoch in dem weiter links gelegenen Gebäude, das wesentlich älter als der Turm ist. Es wurde 1788/89 von dem klassizistischen Dessauer Hofarchitekten Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorf erbaut. Der ausgedehnte Kaffeegatten ließ den Besucher auf die EIbe und das gegenüberliegende Roßlau blieken.

73. Wohl die bekannteste Ausflugsgaststätte war auf der Schlangengrube. Nach einer einstündigen Wanderung an der Elbe stromauf erreichte man das traditionsreiche Lokal. Von hier hatte der Besucher einen hervorragenden Bliek auf den Fluß und die Auenlandschaft auf der Dessauer Seite. Die Gaststätte auf der Schlangengrube (letzter Inhaber war Rudolf Streuber) bestand bis 1954. Seitdem gehört das Gebäude zum Militärobjekt.

74. An der Straße nach Wiesenburg liegt am Ortseingang von Meinsdorf linkerhand die Waldschenke. Auch hier rasteten Fußgänger und Radfahrer. Der Gasthof gehörte Friedrich Dost, heute der Familie Meiling. Das Foto ist wahrscheinlich Anfang der dreißiger Jahre entstanden. Bei dem für houtige Begriffe seltsamen Pferdegespann handelt es sich um den Brotwagen einer Bäckerei, die ihre Produkte auf dern Lande abzusetzen suchte.

75. Diese vor 1936 entstandene Ansichtskarte weist auf ein weiteres Wanderziel der Roßlauer, den Spitzberg. Er ist die höchste Erhebung in unserer Gegend, liegt nördlich von Roßlau und ist von hier nach einstündiger Wanderung zu erreichen. Noch heute befindet sich hier eine Revierförsterei mit einem Aussichtsturm, der für die Beobachtung der umliegenden Wälder genutzt wurde, um Waldbrände im Sommer zu verhindern. In der Försterei konnte sich der Wanderer für den Rückweg stärken. Der Staatliche Forstwirtschaftsbetrieb gestaltete die Anlage zu einem Schulungsheim um. Jahrelang blieb der Spitzberg für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

76. Das letzte Bild möge den Kreis zwischen Vergangenheit und Gegenwart schließen. Es zeigt den Männerchor Roßlau e.V. aus unseren Tagen mit den Fahnen aus vergangenen Jahren. Der Chor hat ungefähr 40 Mitglieder und wird künstlerisch von Willi Dreibrodt geleitet (im dunklen Anzug). Die Roßlauer Liedertafel wurde 1834 gegründet, und seitdem ist der Chorgesang in Roßlau zu einer guten Tradition geworden.

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