Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dietmar Ahner und Thomas Schroot
Gemeente
:   Ronneburg (Thüringen)
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5198-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1'

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i(onneburg S. -.ft.

7. Beim Brandunglück am 27. und 28. Oktober 1904 wurde das Gebäude des Hotels bis auf 2/3 (erhalten blieben die Mauern) vernichtet. Der Neuaufbau erfolgte in der vorliegenden und uns auch heute bekannten Form. Lange Jahre war das Etablissement eine Zierde des Marktplatzes das auch vielen Besuchern der Stadt ein Bett zur Übernachtung bot.

Oslseite - Garlenlokal.

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8. Im Südost- und Ostteil des Rathauserdgeschosses fanden wir als städtischen Eigenbetrieb bis 1923 eine Gastwirtschaft, den Ratskeller mit Garküche. Herr W. Kellermann kann uns dazu berichten: Für jedes leere Viertel Bier aus dem Keller zu schaffen erhält der Stadtknecht 3 Pfennige. Das jährliche Pachtgeld beträgt 70 Gulden, die Pachtzeit dauert sechs Jahre. Zu den Gästen von 'Weinschank und Garküche' zählten hauptsächlich unsere ehrsamen Handwerker. Einer der Inhaber war Herr E. Albrecht, Vater des verdienten Heimatforschers Hans Albrecht .

9. Vielfältig war das Leben der Vereine und Verbände in den Städten und Gemeinden. Ein Kuriosum besonderer Art war der Ronneburger Markt-Bumrnler-Verein (kurz MBV). Gegründet 1896 im Hotel 'Zum weißen Roß' war seine Existenz sehr wechselhaft. In seinem Statut wurden die Mitglieder verpflichtet täglich mindestens einmal über den Markt zu bummeln. Im Leben der Burschenschaft gab es unter anderem Gesangsvorträge, Couleurbälle sowie reichhaltige Abendunterhaltungen.

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30jähriges ~fiffungsfesf

1.-5. Oktober 1926

Alt· Ronneburg ums jahr 1840.

Hinter dem Rathaus von der Ernststraße aus gesehen.

10. Im Hintergrund das ehemalige Haus des Rates mit Turm. Auf der rechten Bildseite sehen wir die Gaststätte 'Gambrinus', eine der ältesten der Stadt. Als Zeitraum des Baues wird der Anfang des 17. Jahrhunderts (1603) angenommen. Bezeichnend für das Gebäude ist der noch heute erhaltene Fachwerkaufbau.

11. Im Mittelalter herrschten zum Teil recht ärmliche Verhältnisse in der Stadt. Unser Bild zeigt den unteren Markt, in gerader Linie befindet sich die Altenburger Straße, der Abzweig nach rechts führt uns zur ADCA und weiter in Richtung Werdau-Crimmitschau. Das in der Krümmung gelegene Eckgebäude wurde später auch als Salzniederlage bekannt.

12. Einen wichtigen Punkt im Leben einer Stadt stellt die Frage der Sicherheit dar. Aus diesem Grund war es unumgänglich, einen Mauerring um den eigentlichen Stadtkern zu ziehen. Natürlich gab es auch Stadttore. Wir kennen das Untere oder Raitzhainer Tor und das Obere oder Großensteiner Tor (Foto) neben einigen anderen kleineren Maueröffnungen. Das Obere Tor befand sich auf der Höhe der Kreuzung Zeitzer Straße/Geraer Straße. Das Obere Tor wurde 1857, und das Untere Tor 1871 abgetragen.

13. Dieses Bild zeigt uns ein typisches Patrizierhaus am alten Marktplatz. Die Initialen auf einen Torbogen (hofseitig) -J.C.S. 1737 -weisen uns auf die Entstehung des Hauses hin, es handelt sich um Johann Christoph Schmidt Handelsherr zu Ronneburg. Seit 1750 wechselten die Besitzer oft. Am 19. April 1906 kam das Eigentum an Herrn Hermann Noack aus Guben, der eine Drogerie errichtete und auch später betrieb. Heute finden wir in den Wohnräumen der ersten Etage einen Frisiersalon.

1757=1~57

Ronneburg. S.-A., den

14. Eine Einwohnerliste im städtischen Archiv von 1850 nennt uns sieben Hausbesitzer mit dem Namen Zschiegner von denen mindestens sechs eine Bäckerei besaßen. In unserem Ort besteht eine enge Verbindung zwischen dem Bäckereihandwerk und dem Familiegeschlecht Zschiegner. Unsere Abbildung zeigt die Hofconditorei Karl Zschiegner (vormals Ottomar Clemens Zschiegner) im Jahr 1916. Im Erbzinsregister nachgeschlagen fanden wir auf dem Haus der Konditorei bereits 1743 den Namen, der aber erst viel später wieder auftaucht. Bei den Stadtbränden von 1829 blieb das Haus der Konditorei, sowie die Bäckereien Pfannenschmidt, Schmidt und Burkhardt verschont.

15. Diese Luftpostaufnahme zeigt uns den Marktplatz der Stadt mit dem Rathaus. Bereits 1476 wird in Ronneburg ein Rathaus erwähnt. Bei der Feuersbrunst von 1665 wurde auch dieses Haus ein Raub der Flammen. Der Neubau mit dem Turm erfolgte erst 1674. Bis 1923 befand sich in den unteren Räumlichkeiten ein Ratskeller mit Garküche. Der letzte großräumige Umbau erfolgte 1928/29, indem unter anderem das Portal und die Eingangszone geschaffen wurden.

RO. 'NEBURG .-A. - Friedricbs!rasse

16. Unterhalb des Marktes, in Richtung Südost, führt uns der Weg in die Friedrichstraße. Die Häuser im geraden Bliek sind auch heute noch in diesem Zustand erhalten. Im Eckhaus, das auch heute noch irn Volksmund den Namen AD CA trägt, befand sich vormals eine Niederlassung der Allgemeinen Deutschen Credit Anstalt.

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