Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dietmar Ahner und Thomas Schroot
Gemeente
:   Ronneburg (Thüringen)
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5198-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1'

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17. In enger Anlehnung an den französischen De Dion Typ == Populaire == wurde der Rex Simplex mit 12115 PS gefertigt. Neuentwickelte Motoren und Automobile brachten den Ronneburger Herstellern auch Anerkennungen bei Ausscheiden ein. So nahm der Typ C 17/30 PS recht erfolgreich an der Prinz-Heinrich-Fahrt im Jahr 1908 teil. Bis 1928 wurden in der Stadt dann Elite-Lastwagen (1,5 und 3,0 tonnen) hergestellt. Die Fusion mit der Elite-Wagen-AG Berlin erfolgte 1921. Durch Max Hering wurde 1931 auch ein Zulieferbetrieb für die Automobilindustrie, die 'Autoräder und Felgerfabrik ' (kurz ARF) gegründet.

18. Dieses Bild zeigt uns die Montage des ersten Ronneburger Autos. Der Rex Simplex (zu deutsch:

König der Einfachheit) wurde im Zeitraum von 1902 bis 1907 in verschiedenen Ausführungen gefertigt. 1m Jahr 1888 wurde in Gera-Untermhaus eine 'Fabrik für Fahrradteile' durch Friedrich Hering gegründet. Der Geburtstermin des 'Rex' lag nach dem Umzug der Firma in die Stadt Ronneburg (1902). Die Produktion erfolgte nun unter dem Namen 'Deutsche Automobilindustrie Friedrich Hering'. 1904 erfolgte die Übernahme des Werkes durch die Söhne von Hering und C. Richard und hieß nun' Automobilwerk Hering und Richard'.

19. Der Marktplatz bildete den Mittelpunkt des städtischen Treibens. Von ihm führten zahlreiche Straßen und Gassen in alle Himmelsrichtungen. Die Namensbildung der Wege und Straßen orientierte sich an besonderen Gegebenheiten des Ortes. So kennen wir in Ronneburg unter anderem die Hirschgasse, die Torgasse, die Erbisgasse, die Neugasse und die Siebenhitze. Unsere Abbildung zeigt eine Verbindung zwischen Marktplatz und Kirchplatz.

Superindentur 1665-67 naciJ d. großea Stadtbrande neu ausgebaut.

20. Das Gebäude der Superindentur befindet sich direkt an der Stadtmauer. Als beim Brand von 1665, am 1. August, 214 Häuser vernichtet wurden, befand sich dieses darunter. Heute finden wir an dieser Stelle den evangelischen Kindergarten der Kirchgemeinde. Als besonders schön kann die im Hildesheimer Stil ausgeführte Fachwerkfassade nach der Gartenseite hin bezeichnet werden.

21. Eine Maueröffnung zum inneren Teil der Stadt befand sich unterhalb des Kirchplatzes, in der Nähe der Superindentur. Bemerkenswert an diesem Teil: der Unterbau war gefertigt aus Bruchsteinmauerwerk und der Aufbau bestand aus Fachwerkbau. Dieser auch heute noch erhaltene Teil der Mauer ist von bezeichnender Schönheit und steht heute noch unter Denkmalschutz.

RCNNt:"f'URG, 5.-1.,

It TER flUf5T1e-G ZUM KIRCHfLiTZ

22. Der kürzeste Weg vom Bahnhof zum Marktplatz führt uns über den Gasberg (siehe Abbildung) und die Pforte. Im oberen Teil des Bildes finden wir die der heiligen Jungfrau Maria geweihte Kirche der Stadt. Es wird berichtet, daß sie bereits vor 1237 bestanden hat. Beim großen Stadtbrand von 1665 wurde auch sie vernichtet, aber nach einundeinhalbem Jahr konnten wieder Gottesdienste abgehalten werden. Als ein besonderes Kunstwerk mit bestem Klang kann die 1879 aufgestellte Ladegast-Orgel bezeichnet werden.

<3a~ef!abt Ronneburg anno >omini 710.

23. Diese Zeichnung zeigt uns im Hintergrund die Stadt und im Vordergrund die Anlagen des Bades mit Wegen, Plätzen und Pavillions, sowie andeutungsweise die Verbindung zur Stadt.

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24. Gleich neben der Urquelle befand sich der Kursaal nebst Konzertgarten und Pavillon. Mit der Entwicklung des Bades war es auch notwendig eine ansprechende Verbindung zwischen dern Bad und der Stadt anzulegen, die Brunnenstraße wurde mit breiten Wegen und Kastanienbäumen verschönert.

25. Der Ronneburger Gesundbrunnen (in der Gesamtheit auch das Bad genannt) lag nicht weit von der Stadt entfernt. 1657 entdeckt und gefaßt, geriet die Mineralquelle wieder in Vergessenheit und trat 1766 wieder in Erscheinung. Damit kam sie zum Eigentum der Herrschaft. Durch Herzog Friedrich lIl. wurden in demselben Jahr ein Salon gebaut und eine Promenade mit Linden und Kastanien angelegt. Das achteckige Brunnenhaus wurde im Jahr 1767 gebaut.

Bod Ronneburg

Hutparkportie

26. Hinter dem Kursaal und dem Brunnenhaus befand sich der Konzertgarten. Viele ältere Mitbewohner wissen noch von Promenadenkonzerten und Tänzchen zu berichten. Im Sommer herrschte durch die alten großen Bäume ein angenehmes schattiges Klima.

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