Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dietmar Ahner und Thomas Schroot
Gemeente
:   Ronneburg (Thüringen)
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5198-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1'

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27. In den bereits genarmten Zeitraum fällt auch die Entdeckung der Eulenhöfer Quelle, mitten im Brunnenholz. Sie war über herrlich gelegene Wanderwege gleich in der Nähe des alten Sportplatzes zu erreichen. Die Anlage zeigt sich durch eine schlichte Einfassung mit Bänken zur Rast.

28. Umgangssprachlich als 'altes Sommerbad' bezeichnet stand diese Badeanstalt zu ihrer Zeit den modernsten Waldbädern in nichts nach. Durch das Brunnenholz entlang am Zellenbach zu erreichen, lag es in mitten von alten Bäumen in angenehmer Stille, weit ab von umliegenden Verkehrswegen. Die Badeanstalt umfaßte 1,6 ha Land, neben dem Schwimmer- und Nichtschwimmerbekken gab es für die Jüngsten ein Planschbecken von 12 x 20 m. Für ganz Mutige stand der Sprungturm mit seiner Höhe von 5 m zur Verfügung.

29. Breite und gepflegte Wanderwege kennzeichneten das Erholungsgebiet um das Brunnenholz. Man konnte hier von den Badanlagen über den Sportplatz, vorbei an dem alten Sommerbad, auch den Igelsberg und die Zellen besuchen. An allen Wegen befanden sich bequeme Bänke die müden Wanderern eine Möglichkeit zum Ausruhen gaben.

30. Sehr beliebt in der Darstellung war die Anfertigung von Karten mit mehreren Motiven. Man nutzte damit den Vorteil des komplexen Angebotes von territorial weiter entfernten Orten die zu einer Einheit gehörten. Oben links: die Eulenhöfer Quelle im Wald. Oben rechts: der Treppenaufgang zur Promenade. Unten links: Spazierwege im Waldgebiet. Unten rechts: das Brunnenhaus der Urquelle.

Landwirtschaftliche Haushaltschule Ronneburg, S.-A.

31. In der Werdauer Straße befand sich, als Unterrichtsanstalt der thüringischen Landwirtschaftskammer mit Sitz in Weimar, die Haushaltsschule der Stadt. Der Lehrkörper bestand 1930 aus neun Personen, von denen vier hauptamtlich angestellt waren und fünf nebenberuflich unterrichteten. Betreut wurden zwischen 25 und 30 Mädchen in Jahreskursen.

ßad Ronneburg SA!.

Die Pesonette

32. Vielfach gepriesene Wanderwege lagen um das Stadtgebiet. Vom Schloß über die Friedrichshaide konnte man über die Fasanerie zum Reuster Berg gelangen. Besonders erfreut zeigten sich Spaziergänger über einen kleinen Imbiß in der Fasanerie. Als gastliche Stätte lag sie mitten in einem Waldgebiet.

33. Die Ronneburg wird anfänglich als kleine Befestigungsanlage genannt, um 900 ein deutsches Pfahlwerk als Militärposten entlang der Elsterlinie. Viele der Ursprungsbauten verfielen und wurden im Laufe der Jahre durch neue Gebäude ersetzt. Letzter Neubau der Anlage ist das Turmgebäude (im Bild rechts) aus der Jahrhundertwende unseres Zeitalters. Früher war ein großer Teil des Innenhofes mit einer parkähnlichen Anlage gestaltet, sogar ein Brunnen befand sich im Hof.

34. Für uns heute schwer zu erkennen; ein großer Teil der bebauten Flächen waren früher Wiesen. Die abgebildete Kreuzung ist heute Karl-Marx-Straße/Goethestraße in der östlichen Vorstadt. Die Besiedlung dieses Gebietes erfolgte zwischen den zwei Weltkriegen und weiterhin in den fünfziger Jahren unseres Jahrhunderts. Verfolgen wir den Weg gerade in der Bildmitte, treffen wir auf die Altenburger Straße.

ßad Ronneburg

Oslstrasse

35. Den historischen Stadtkern von Ronneburg umgaben sechs Vorstädte: der Baderberg, Unterm Schloß, der Sand, die Geraische Vorstadt, die Neustadt und das Bunternantel. Diese Ansicht zeigt uns die Ausläufer des Buntemantels, den Bliek über den heutigen Neuen Teich auf die Oststraße. Der Name Bunternantel entstammt einem fahrenden Sänger und Gaukler (historisch:

Buntemantelius) der sein Lager außerhalb der Stadtmauer aufschlagen mußte. Die Bezeichnung rührt vermutlich von derunterschiedlichen Farbgebung seiner Bekleidungsstücke her.

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36. Eine weitverbreitete Tracht im Lande des Herzogtums Sachsen-Altenburg war die 'Marche' und der 'Malcher'. Diese bäuerliche Bekleidung wurde vornehmlich zu Fest- und Feiertagen angelegt und hatte lange bestand. Der Fensterbliek zeigt uns die Kirche und das Schloß vom Stadtteil Friedrichshaide über die Bahnstrecke Gößnitz-Gera betrachtet.

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