Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dietmar Ahner und Thomas Schroot
Gemeente
:   Ronneburg (Thüringen)
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5198-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1'

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37. Am 16. September 1890, dem Geburtstag seiner Hoheit des Herzogs Ernst von SachsenAltenburg, fand die Weihe des neuen Gesamtschulhauses (im Bild rechts) für Ronneburg statt. Notwendig war dieser Neubau, da die bisher genutzten Schulgebäude , vornehmlich die alte Mädchenschule, nicht mehr den zeitlichen Anforderungen für Bildungsstätten der Jugend entsprachen. Herr Rektor Bräger bezeichnete diese Mängel auch in einer Eingabe am 17. September 1885 an den Schulvorstand.

Städt. Krankenhaus, Bad Ronneburg, Thür,

38. Für den Verband der Stadt Ronneburg mit den Gemeinden des Amtsgerichtsbezirkes wurde 1911 ein neues Krankenhaus fertiggestellt und eingeweiht. 1930 hatte das Haus eine Kapazität von siebzig Betten und einen Isolierbau mit 12-15 Betten. Für ambulante Zwecke stand eine Heilanstalt mit, unter anderem, Licht-, Dampf- und Kohlesäurebädern zur Verfügung. Weiterhin konnten auch verschiedene Bestrahlungen durchgeführt werden. Ein Sanitätsautomobil stand dem Krankenhaus ebenfalls zur Benutzung.

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39. Wie wir bereits feststellten wurde der Sicherung eines Ortes, einer Stadt große Bedeutung. Diese Ansicht zeigt den Bliek stadteinwärts mit dem Ratzner (nach dem Ort Raitzhain) Tor. In Folge von Baufälligkeit der Maueranlage mußte auch 1871 das untere Tor abgetragen werden. Es befand sich etwa in Höhe Rödergasse/Berggasse.

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40. Die Gaststätte 'Zum Fürstenkeller' befand sich am Stadtausgang in Richtung Gera. Später befanden sich an dieser Stelle die Ronneburgcr Lichtspielbetriebe 'das Filmtheater Palast'. Als sich die Weber am 26. März 1841 zum 'Schnallensturrn' rüsteten trat die Wirtschaft als ein Treffpunkt in die Geschichte. Der Tanzsaal befand sich zu ebener Erde und hatte auf drei Seiten eine Galerie.

41. Das Notgeld aus den Anfängen der zwanziger Jahre der Stadt. Oben links: die Bismarcksäule auf dem Reuster Berg. Oben rechts: das untere Tor der Stadt. Unten links: das Schloß im 17. Jahrhundert. Unten rechts: das Rathaus der Stadt.

42. Eine Viertelstunde vor den Toren der Stadt gelegen fanden wir die Gastwirtschaft 'Zur sächsischen Mühle'. Hier grenzten das Herzogtum Sachsen-Altenburg und das Fürstentum Reuß jüngere Linie aneinander. Einige Episoden erzählen uns von Erlebnissen durch die unterschiedliche Gesetzgebung im Gaststättengewerbe. Wenn der Ausschank im Lande Reuß untersagt war, so konnten die Gäste nur wenige Meter weiter in Sachsen-Altenburg ungestört zechen.

43. In früherer Zeit als Wanderziel bekannt: die Teutelskanzel im Gessental. Auf Anregung des gemeinnützigen Verschönerungsvereins (gegründet am 25. Juni 1875) wurde durch die Stadtverwaltung in den Jahren bis 1914 der Kaiser-Wilhelm-Weg auf die Teufelskanzel geschaffen. Mit der Erneuerung der Schutzhütte gab es allerdings zu dieser Zeit Probleme. Der Verein seinerseits sorgte für die Wegweiser sowie Bänke an den Wanderstrecken.

Ronneburg

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44. Auf historischen Grundmauern erfolgte 1896 der Umbau des vorderen, neuen Schlosses. Dieser wurde notwendig da für den Amtsgerichtsrat neue große Wohnräume erforderlich waren. Wir finden im oberen Teil des Vorbaues/Erkers das Wappen des herzoglichen Hauses Sachsen-Altenburg zu deren Herrschaftsbereich unsere Stadt gehörte. Das Herzogtum unterteilte sich in den Ostkreis (Altenburg) und den Westkreis (Stadtroda).

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Bad Ronneburg S. A.

45. Die Nutzung des Ronneburger Schlosses erstreckte sich in der jüngeren Zeit vornehmlich auf Amtstätigkeiten. So fanden wir bis 1945/46 das herzogliche Arntsgericht, das Rentamt, das Zollamt und streckenweise auch das Finanzamt und das Schulamt. Am Eingang rechtsseitig befanden sich die Arrestzellen, das Gefängnis. Mitte des 19. Jahrhunderts entstand der Neubau des Amtsgerichtsgebäudes im oberen Teil der Anlage (siehe Aufnahme).

Ronneburg

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46. Mit der Entwicklung der Industrie zu Anfang und Mitte des 19. Jahrhunderts stand auch die Forderung nach einem besseren Transport von Rohstoffen zum Produzenten sowie die Erweiterung der Absatzmärkte durch bessere Liefermöglichkeiten. Am 13. April 1864 erfolgte der erste Spatenstich in der Flur Stolzenberg zum Bau der Eisenbahnlinie Gößnitz-Gera (Südbahnhof). Nach den mit vielen Schwierigkeiten behaffteten Arbeiten konnte am 27. Dezember 1865 die Strecke als Privatbahn der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahn eröffnet werden. Unsere Aufnahme zeigt das Ronneburger Bahnhofsgebäude von den Gleisen betrachtet.

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