Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dietmar Ahner und Thomas Schroot
Gemeente
:   Ronneburg (Thüringen)
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5198-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1'

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47. Weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus ist die Wirtschaft 'Zum grünen Baum' bekannt. Als 'Heedenschenke' lud sie in den schönsten Sommergarten Ronneburgs, in die geschützten Kolonaden oder den ParkettGesellschaftssaal ein. Ihre Lage auf der Friedrichshaide war Ausgangspunkt für herrliche Ausflüge und Spaziergänge (Reuster Berg 25 min, Fasanerie 10 min, zum Forst 10 min).

Ronnebupg.

Gasthof zum gpünen Baum.

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(UM. ·Altenburgl'r Bismarcèsäule auf t1em Reustl'róergr ó. RtJmzelmrg.

48. Zu Zeiten unserer Eltern und Großeltern ein herrliches Ausflugsziel mit prächtigem Rundbliek und gastronomischer Versorgung. Zur Ehrung von Otto Fürst von Bismarck wurde im Jahre 1902 diese Säule geweiht. Sie war als Wanderziel von der Stadt aus über die Friedrichshaide , die Fasanerie in einer Entfernung von etwa 4 km zu erreichen. Vor dem Turmbau befand sich hier eine Windmühle , da es sich bei dem Reuster Berg um eine der höchsten Erhebungen im Ostthüringischen Raum handelt.

Brandstätte der Reuster Bergschänke, 9. April 1908.

49. Ein verheerendes Brandunglück suchte im Jahr 1908 das allseits beliebte Ausflugsziel, die Gaststätte 'Zum Reuster Berg' heim. Durch den Wind ergriff der Funkenflug das gesamte Anwesen. Nach dem Wiederaufbau stand es den Erholungssuchenden in voller Schönheit zur Verfügung. Die Bismarcksäule nahm von dem Brand keinen größeren Schaden.

50. Der Ortsteil Raitzhain entstand aus des 'Rates Hain', gemeint ist ein Waldstück des Rates ... der Stadt an der Zufahrt aus Richtung Altenburg zur Stadt. Am Raitzhainer Teich befand sich die erste größere Schwimmanlage der Stadt. In einern noch heute erhaltenen Gebäude befand sich ehemals der Schießstand der 'Privilegierten Schützengesellschaft zu Ronneburg 1731 e. V.'.

51. Die neuen Schießstandanlagen der 'Privilegierten Schützengesellschaft zu Ronneburg 1731 e. V.' befanden sich am Raitzhainer Teich. Die Grundsteinlegung erfolgte auf dem Gebiet der ehemaligen Lippoldschen Schuttgrube. Am 14. März 1930 wurde feierlich die Schießstandweihe begangen. Zahlreiche Vereine und Schützenverbände aus der Umgebung standen dabei Pate.

Posterstein b. Ronr.eburg, 5.-1

52. Die Erwähnungen über die 'Burg Stein' reichen zurück bis in das 12. Jahrhundert. Eine Verknüpfung des Namens mit dem der Herren von Puster (als langjährige Besitzer) ließ über einige Abwandlungen Posterstein als Ortsnamen erscheinen. Die Mauern des Bergfriedes haben eine Stärke bis zu 3 Metern. Neben der Burg befindet sich die Kapelle, welche mit vorzüglichen Schnitzereien am Altar, der Kanzel und der Herrschaftsempore ausgestattet ist. Auf einer Tafel mit der Jahreszahl1689 wird der Name Johannes Hopf erwähnt. Er wird als Schöpfer der Schnitzereien angesehen.

Löbichau - SchloB

53. Im Jahre 1359 urkundlich als 'Lubichow' erwähnt treffen wir auf ein freundliches Dorf mit 350 Einwohnern und einem Rittergut (um 1890). Unter der Herzogin Charlotte Anna Dorothea von Kurland erfuhr das Schloß eine Umgestaltung im italienischen Stil und Geschmack des 19. Jahrhunderts. Bekannt wurde auch der Name Musenhof. Als berühmte Gäste sind unter anderen Th. Körner, Zar Alexander I von Rußland und Feuerbach zu nennen.

54. Auch der kleine Ort Nöbdenitz mit seinen, damals. 300 Seelen vermag viel schönes zu bieten. Als Aussichtspunkt wird oftmals die 305 meter hohe 'Vogelfichte' genannt. Aber auch die alte Dorfeiche mit einem Umfang von 12 Metern den eiserne Bänder zusammenhalten sollte nicht verachtet werden. Unsere Karte zeigt das 'Alte Herrenhaus' aus dem 17.118. Jahrhundert. Ehemals war es von einem Graben umzogen und hatte den Anblick eines Wasserschlosses.

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55. Ehemals befand sich die Kur- und Heilanstalt Tannenfeld im Besitz des Rittergutes oder auch Musenhofes zu Löbichau. Herrliche Parkanlagen zeichnen das Anwesen aus, und von den Rundblieken der umliegenden Orte zeigen sich dem Besucher die in rotem Ziegel gefertigten Dächer.

Totalansicht

GruB aus PAITZSDORF

56. Am Fuß des Reuster Berges und am Eingang eines sich nach Norden hinziehenden Tales finden wir den Ort Paitzdorf. Außer Ackerbau trieben die etwa 400 Einwohner auch noch Handel. Mehrere Marmorsteinbrüche boten um die Jahrhundertwende eine gute Grundlage. Erst im Jahr 1838 übernahm das Amt Ronneburg den Ort, bis dahin galt eine eigene Erbgerichtsbarkeit.

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