Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dietmar Ahner und Thomas Schroot
Gemeente
:   Ronneburg (Thüringen)
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5198-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1'

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S.A.

57. Zu den Dörfern in Ronneburgs Umgebung gehört auch das unweit von Reust gelegene Haselbach. Um 1890 zählt der Ort ungefähr 300 Einwohner und hatte eine Fläche von 389,48 Hektar. Die Entstehung des Namens wird auf einen Bach bezogen an dessen Ufern reichliche Haselstauden wuchsen. In seiner Geschichte hatte das Dorf auch schwer unter Krankheiten und Feuersbrünsten zu leiden. Bei schönem Wetter genießt man von den Haselbacher Höhen einen herrlichen Rundbliek der bis zu Altenburgs Kirchtürmen reicht.

58. Um eine Exkursion zur Bismarcksäule und dem Reuster Berg vorzunehmen waren verschiedene Wege rnöglich, Einer davon führte uns an dem Dorf Schmirchau vorbei. Wir sehen eine Abbildung der Partie am Dorfteich. Ursprünglich als slawische Besiedlung wird die Gemeinde bereits um 1237 als 'Smirdewitz' genannt. In der heutigen Zeit sind leider nur noch Bilder vorhanden, den Ort gibt es nicht mehr.

59. Verlassen wir die Stadt unterhalb des Schlosses, so gelangen wir in das Gessental. Am Ortsausgang standen die Stein-, die Mittel- und die Zweifelsmühle am Stadtbach. Ausgeprägte Wanderwege führen uns sodann in das Dorf Gessen. Es umfaßte um 1890 102 Einwohner mit 18 Wohnhäusern auf einer Fläche von 186 Hektar. Auf der Verwaltungsebene gehörte Gessen standesamtlich zu Kauern aber andererseits auch zur Parochie und Schule Ronneburg. In verschiedenen Werken wird dazu eine Urkunde aus dem Jahr 1171 erwähnt die dies besagt.

60. Ebenfalls als Notgeld zu werten existierte um 1920 in der Stadt eine zweite Serie der Gutscheine. Im Unterschied zur anderen wurden hier keine verschiedenen Ansichten verwendet sondern nur das Rathaus als zentraler Bliek dargestellt.

61. 'Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei', unter diesem Motto stand das Vereinsleben der Turner in der Stadt. Die Heimstatt des Allgemeinen Turnvereins befand sich auf der Friedrichshaide. Am 10. Mai 1884 traten aber einige Mitglieder des obengenannten Vereins aus und schlossen sich zum Turnerbund zusammen. Die erste Sitzung des neugegründeten Bundes fand am 17. Mai 1884 mit einer Beteiligung von etwa fünfzig Turnern statt. Dabei wurde der Gesamtvorstand gewählt und die Statuten bestätigt.

Gruss vom Gasthaus zum wen sen Schwan Ronneburg S.-A.

62. Als Vereinslokal vom 'Jubelverein' lud der 'Weiße Schwan' auf dem Weg zur Friedrichshaide seine Gäste und Wanderer zu den verschiedenen Ausflugszielen oft in seine gepflegten Räumlichkeiten ein. Als Gastwirt wird um 1910 Herr Louis Richter in den Inseraten genannt.

63. Ein Reiseführer aus vergangenen Tagen berichtet uns: 'In I Minute von der Bahn findet der Reisende unterhalb des Städtischen Gaswerkes in der Gartenstraße freundliche Lokalitäten mit reichhaltiger Speisekarte und dem bekarmten 'Ronneburger Goldquell'.' Als Besitzer lud um 1909 Herr Kar! Frede auch in preiswerte Fremdenzimmer ein.

Ron"lebürg S.-/";.

Garte strasse

Bad Ronneburg S. A.

Kaiserl. Postamt u. Hötel zur Post

64. An der Amalienstraße , in der Nähe des Gaswerkes und der früheren weißen Brücke finden wir das Gebäude des Postamtes. Um 1930 gab es zwölf verschiedene Bearbeitungs- und Leitungsbereiche im Amt. Die Struktur reichte vom Vorsteher bis zur Telegraphengehilfin und den Angestellten. Auch heute noch wird das gleiche Gebäude als Postamt genutzt.

65. Das Gebiet um den Baderteich, den Baderteichdamm und die Badergasse wurde früher als Ratsvorstadt 'Am Baderberg bezeichnet. Hier fanden wir ehemals die privilegierten Badestuben der Wundärzte und Barbiere, also der Bader. Heimatforscher der Stadt wissen von einer urkundlichen Erwähnung bereits um 1474 zu berichten. Im Hintergrund sehen wir das Schloß; den Weg rechterhand verfolgend gelangen wir über die Pforte auf den oberen Markt.

66. Die Innenausstattung der Stadtkirche kann durchaus als beachtenswert und von gefälliger Bildung bezeichnet werden. In das Gesamtbild fügen sich die etwas geschnitzten Kirchenbänke und Chorbänke, sowie die im gothischen Stil geschnitzte Kanzel am südlichen Pfeiler, als auch das Lesepult, das Taufgestell und der Altar mit dem Aufsatz von Professor Walter aus Altenburg ein.

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