Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dietmar Ahner und Thomas Schroot
Gemeente
:   Ronneburg (Thüringen)
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5198-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ronneburg (Thüringen) in alten Ansichten Band 1'

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67. Auch die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges warfen auf Ronneburg ihre Schatten. Sei es die Rekrutierung vieler junger Männer, welche als Opfer der Kriegsmaschinerie ihr Leben ließen, oder die Entbehrungen im öffentlichen Leben, als auch die unwiederbringliche Zerstörung von historischem Kulturgut. Hier sehen wir den Glockenauszug auf dem Kirchplatz vom 29. Juni 1917.

Schloss- Sfrrzsu

aus J(onneburg.

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68. Wenn wir uns vom Schloß in Richtung Marktplatz bewegen führt unser Weg über die Siebenberge und die Herrengasse. Wir treffen dann in gerader Linie auf das Hotel 'Zum weißen Roß'. Rechter Hand erreichen wir entlang der Schloßstraße den Kirchplatz mit der St.-Marien-Kirche.

69. Vor dem Schloßtor stehend fanden wir rechtsseitig in alter Zeit den Ausschank 'Zum Felsenkeller' . Besitzerin zur Zeit der Darstellung war Frau Ernesthine verwitwete Feyl. Der Name schon deutet auf die vorhandenen Keller hin. Um dieses Gebäude fanden sich Höhler und Gänge , zum Teil in vier Etagen untereinander. In der jüngeren Zeit wurden etwa 2 km Gänge geologisch erkundet und gesichert.

Ronneburg oen

70. Die vermutlich ältesten Häuser von Ronneburg standen wohl unter dem Schloß. Ihre Entstehung reicht streckenweise bis in slawische Besiedlungszeiten zurück. Im oberen Teil erkennen wir ein Gebäude der alten Burg, hier wurde am 24. September 1327 der als 'Ronneburger Schutz und Trutzbündnis' in die Geschichte eingegangene Vertrag gegen die Wettiner Fürsten geschlossen.

71. Eine der ältesten bäuerlichen Ansiedlungen war der Röderhof in der Stadt. Umfangreiche Ländereien und Wiesen umfaßte der Grundbesitz. Auch die Grundfläche des Gesamtschulhauses gehörte bis zur Übertragung an die Stadt mit dazu. Auf Grund von Baufälligkeit mußte vor nicht allzu langer Zeit der Rest der Gemäuer weichen.

72. Auf dem unteren Markt befand sich die 'Cigarrenfabrikation' der Familie Sünderhauf. Die Stadt beherbergte in der längeren Vergangenheit mehrere Hersteller auf dem Gebiet der Tabakverwertung. Nach vielen Umbauten im Laufe der Zeit befindet sich auch heute ein Geschäft an dieser Stelle.

73. Im Jahr 1849 erhielt die Schützengesellschaft eine eigene 'gnädigst verliehene beschränkte personelle Schankgerechtigkeit' die sie aber bereits 1858, laut Gesuch, in eine dingliche zu verwandeln bestrebt war. Grund für dieses Ansinnen war den Verkaufswert des damals mit 7 000 Reichsthalem überschuldeten Schützenhauses zu heben. Der Neubau des Schützenhauses in dieser Form erfolgte um 1850.

Ronn~1Jurg.- Herzogliches Min"aJbad.

Es'Óla1UUk.

74. Um die lahrhundertwende lag die Hauptsaison im herzoglichen Bad vom 15. Mai bis 15. September. Als Kurtaxe mußten die Herren 6 Mark und die Damen 4 Mark berappen. Familien zahlten für eine Saison 8 Mark. Besonders zauberhaft zeigte sich die Anlage bei der Ausführung von Festen für die Kurgäste und Vereine. Donnerstags sowie als Sonn- und Feiertagen lud man auf den Kurplatz ein.

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