Rottenburg am Neckar in alten Ansichten

Rottenburg am Neckar in alten Ansichten

Auteur
:   Dieter Manz
Gemeente
:   Rottenburg am Neckar
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1728-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rottenburg am Neckar in alten Ansichten'

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7. Immer wieder wird die Gegend um das Kalkweiler Tor als Malerwinkel bezeichnet. Es gibt in der Tat kaum irgendwo in der Stadt so viel malerische Motive so nah beisammen wie gerade hier. Das machten sich von Anfang an auch die Fotografen zunutz, deren Spürsinn selbst die kühn sich überschneidenden Fluchtlinien dieses versteekten Altstadtwinkels nicht verborgen bleiben konnten.

Roffenhul'g a. N.

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8. Wie der obere Teil der steil bergan führenden Staig vom Kalkweiler Tor überragt wird, so beherrscht der Schütteturm ihre von der Königstraße abzweigende untere Hälfte. Oben prägen Fachwerkbauten des 17. Jahrhunderts den Straßenzug, unten sind es Häuser, die im 19. Jahrhundert neu- oder umgebaut wurden.

9. Links: Hier, an der Einmündung der Oberen Brücke in die Königstraße, stand bis kurz nach 1800 das Neckartor. An seinem Platz erhob sich später ein Röhrenbrunnen in schönstem Gußeisenbarock vor der alten Flößerwirtschaft 'Röß1e'. Ihm gegenüber der schrägstehende Bau der 'Linde', ebenfalls eine Flößerherberge, Dahinter ragt der hohe Giebel des Heilig-Geist-Spitals mit seinem Glockentürmchen auf.

Rechts: Der stattliche Bau des Spitals in der ehemaligen Vorstadt entstand 1560/62, die oberen Stockwerke erhielten nach dem Stadtbrand von 1735 ihr jetziges Aussehen. Das Spital, wohl schon im ersten Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts gegründet, war einer der bedeutendsten wirtschaftlichen Faktoren im Leben der Stadt.

10. Hauptstraße ist seit dem Mittelalter die Königstraße. Hier befanden sich die Häuser der Vornehmen und die Läden der Kaufleute, hier gab es die meisten Gasthäuser. Rechts vorn steht die 'Krone', in der seit 1807 die Posthalterei untergebracht war. Dem Dom zu kamen noch zwei weitere Wirtschaften, 'Rose' und 'Lamm', Das hohe Gebäude mit dem Glockentürmchen (es brannte 1971 ab) diente bis 1899 als Schulhaus.

83.

11. 'Wirtschaft von J.B. Biesinger' steht auf der Tafel über den Fenstern und 'Neuen Wein' verheißt das Blechschild am Fensterladen. Wer weiß noch, daß hier die Weinwirtschaft des 'Säresbeck' fotografiert wurde - jenes Säresbeck, von dem es in einem der bekarmtesten Mundartgedichte von Sebastian Blau heißt: 'Beim Säresbeck wuud Wei' nagschlaucht ond d' Kellertür stoht offa .. .'? So sah das Wirtschäft1e in der Königstraße 38 um die J ahrhundertwende aus; ein echtes Alt-Rottenburger Idyll.

12. Bis in die dreißiger Jahre beherbergte auch das Haus Königstraße 28 eine Gastwirtschaft, das 'Lamm'. Das längst verschollene Wirtsschild ist auf unserer um 1910 entstandenen Aufnahme noch zu sehen. Die hauseigene Bierbrauerei befand sich im Hintergebäude. Lammwirte lassen sich zwar schon seit 1713 nachweisen, doch befand sich die Wirtschaft damals wahrscheinlich noch an einem anderen Platz,

13. Nur ganze zwei Fenster breit ist die schmalste Hausfront in der Königstraße (Nummer 23), früher wie heute zu einer Bäckerei gehörend. Beachtung verdient die altertümliche Form des Schaufensters: das Gebäck wurde durch einen geöffneten Fensterflügel an die Käufer abgegeben; eine Verkaufsweise, die schon im Mittelalter im Gebrauch war.

14. Bis zum Brand von 1644 befand sich an der Ecke KönigstraßejMarktplatz die 'Herrenstube', das Gesellschaftshaus des Stad tadels und der Honoratioren. Zu den Mitgliedern der 'Herrenstubengesellschaft' gehörte auch Kaiser Maximilian 1. und Erzherzogin Mechthild. Der abgebildete Barockbau von 1735, im Jahr 1953 durch den Neubau der Kreissparkasse ersetzt, war Geburtshaus des Rottenburger Mundartdichters Sebastian Blau (Prof. Dr. Josef Eber1e).

Rottenburg a. N.

Marktplatz

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15. Keine der alten Aufnahmen vom Marktplatz zeigt so deutlich wie diese die Weiträumigkeit, Geschlossenheit und Harmonie der 'guten Stube' Rottenburgs. Hier schlägt das Herz der Stadt, hier ist ihre Mitte, hier empfängt sie ihre Gäste. Kaiser und Könige, Erzherzöge, Herzöge und Präsidenten hat der Platz gesehen; päpstliche Legaten und Kardinäle, Erzbischöfe und Bischöfe schritten schon über sein Pflaster.

16. Die beiden Zentren des Platzes sind auf diesem Bild beisammen, die Marktkirche und das Rathaus. Dieses, ein selbstbewußter Barockbau, von einem Vorarlberger nach dem Brand von 1735 errichtet, hatte drei Vorgänger. Der erste ist 1427/28 erwähnt, 1474/76 entstand der zweite; die Chronisten nannten ihn den 'hölzernen Wunderbau'. Nach dessen Zerstörung beim Stadtbrand von 1644 gab es erst dreißig Jahre später einen Neubau, den dritten.

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